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Die schönsten Tauchreviere der Welt


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Rezension von

Kristina Scherer

Die schönsten Tauchreviere der Welt Die mittlerweile 5. Auflage dieses Bildbandes lässt die Herzen aller Naturliebhaber höher schlagen. Viele Übersichten klären den Taucher und den, der es werden möchte, über Klima, Sichtverhältnisse, beste Reisezeit und Wassertemperatur der jeweiligen Region auf. Detaillierte Landkarten verschaffen einen genauen Überblick. Lokale Besonderheiten von 75 Tauchparadiesen der Erde begleiten die über 300 atemberaubenden Farbaufnahmen. Von Mexiko über Ägypten nach Südafrika, vom roten Meer bis zum Pazifik geht die Reise. In Schottland erleben die Taucher die Höhepunkte der Wracktaucherei, auf den Philippinen eine besonders grosse Artenvielfalt und die Malediven beherbergen ein magisches Reich von Atollen. Die vielen verschiedenen Tiere, Pflanzen und Landschaften wurden von diversen Unterwasserfotografen in Porträts sowie Detailfotos festgehalten. Sie führen den Leser in eine außergewöhnliche Welt zwischen Magie und Wirklichkeit, in der ganz andere Regeln zu gelten scheinen. So still leben dort tausende von Organismen zusammen, so zeitlos ist das Geschehen unter Wasser - wie in einer anderen Dimension. Bereits das grossformatige Bild eines giftigen Rotfeuerfisches (Pterois volitans) gleich zu Anfang lässt erahnen, welch grandiose Abenteuer folgen müssen. Wir spazieren entlang tropischer Inseln, türkisfarbener Buchten, langen Sandstränden und erleben beeindruckende Sonnenuntergänge. Korallenüberwachsene Schiffswracks, Anemonen, überdimensionale Schwämme, Seegurken und farbenfrohe Muscheln wirken sehr lebendig durch die atmosphärischen Fotos. Die zahlreichen Muränenarten haben Garnelen nicht zum Fressen gern, sondern lassen sich überschüssige Hautpartikel von ihnen entfernen. Wenn die kleinen Putzergarnelen im Rachen der Tiere tätig sind, wissen sie ganz genau, dass man nicht beabsichtigt, sie zu verspeisen. Der Sepium (Sepia pharaonis) kann sich unter Wasser so perfekt an seine Umwelt anpassen wie das Chamäleon an der Oberfläche. Der Wechsel von Farben spiegelt nicht nur seine Gemütslage wider, sondern erweist sich auch bei der Jagd als äußerst hilfreich: Die Beutetiere werden durch sein Spiel mit den leuchtenden Farben abgelenkt und erstarren regelrecht. Neben dem Sepium ahmen auch Fetzenfisch (Phycodurus eques), Drachenkopf (Scorpaena porcus) und Geisterpfeifenfisch (Solenostomus paradoxus) ihre Umgebung nach. Krötenfische imitieren Schwämme, Schaukelfische Blätter. Ein weiteres Phänomen ist der Igelfisch (Dicotylichthys sp.), ein Verwandter des Kugelfisches. Dieser verdankt seinen Namen den deutlichen Stacheln auf Kopf und Körper. Bei Gefahren pumpt er sich mit Wasser auf, um seine Gegner in die Flucht zu schlagen. Der faszinierende Nautilus stammt noch aus der Urzeit. Das Schwimmen mit einer Gruppe Mantas (Manta birostris) und die Fütterung von weißen Haien (Carcharodon carcharias) zählt zu den Erlebnissen der besonderen Art. Neben dem furchterregendsten aller Haifische begegnen die Taucher auch Walhaien, Hammerhaien, Kupferhaien, Ammenhaien sowie Fuchshaien. Der Walhai (Rhincodon typus) kann eine Länge von bis zu 18 Metern und ein Gewicht bis zu 40 Tonnen erreichen. Er gilt als der grösste Fisch der Erde. "Die schönsten Tauchreviere der Welt" sind ideal für Newcomer, da sie die Eigenschaften der einzelnen Meeresbewohner besser kennenlernen und das für sie geeignete Tauchparadies auswählen können. In diesem Bildband ist alles zu sehen, was die Unterwasserwelt zu bieten hat. Wie man an den stimmungsvollen Bildern erkennt, ist das Meer einer der besten Beweise für den Facettenreichtum der Natur.

Die mittlerweile 5. Auflage dieses Bildbandes lässt die Herzen aller Naturliebhaber höher schlagen. Viele Übersichten klären den Taucher und den, der es werden möchte, über Klima, Sichtverhältnisse, beste Reisezeit und Wassertemperatur der jeweiligen Region auf.

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Detaillierte Landkarten verschaffen einen genauen Überblick. Lokale Besonderheiten von 75 Tauchparadiesen der Erde begleiten die über 300 atemberaubenden Farbaufnahmen. Von Mexiko über Ägypten nach Südafrika, vom roten Meer bis zum Pazifik geht die Reise. In Schottland erleben die Taucher die Höhepunkte der Wracktaucherei, auf den Philippinen eine besonders grosse Artenvielfalt und die Malediven beherbergen ein magisches Reich von Atollen.

Die vielen verschiedenen Tiere, Pflanzen und Landschaften wurden von diversen Unterwasserfotografen in Porträts sowie Detailfotos festgehalten. Sie führen den Leser in eine außergewöhnliche Welt zwischen Magie und Wirklichkeit, in der ganz andere Regeln zu gelten scheinen. So still leben dort tausende von Organismen zusammen, so zeitlos ist das Geschehen unter Wasser - wie in einer anderen Dimension. Bereits das grossformatige Bild eines giftigen Rotfeuerfisches (Pterois volitans) gleich zu Anfang lässt erahnen, welch grandiose Abenteuer folgen müssen. Wir spazieren entlang tropischer Inseln, türkisfarbener Buchten, langen Sandstränden und erleben beeindruckende Sonnenuntergänge. Korallenüberwachsene Schiffswracks, Anemonen, überdimensionale Schwämme, Seegurken und farbenfrohe Muscheln wirken sehr lebendig durch die atmosphärischen Fotos. Die zahlreichen Muränenarten haben Garnelen nicht zum Fressen gern, sondern lassen sich überschüssige Hautpartikel von ihnen entfernen. Wenn die kleinen Putzergarnelen im Rachen der Tiere tätig sind, wissen sie ganz genau, dass man nicht beabsichtigt, sie zu verspeisen. Der Sepium (Sepia pharaonis) kann sich unter Wasser so perfekt an seine Umwelt anpassen wie das Chamäleon an der Oberfläche. Der Wechsel von Farben spiegelt nicht nur seine Gemütslage wider, sondern erweist sich auch bei der Jagd als äußerst hilfreich: Die Beutetiere werden durch sein Spiel mit den leuchtenden Farben abgelenkt und erstarren regelrecht. Neben dem Sepium ahmen auch Fetzenfisch (Phycodurus eques), Drachenkopf (Scorpaena porcus) und Geisterpfeifenfisch (Solenostomus paradoxus) ihre Umgebung nach. Krötenfische imitieren Schwämme, Schaukelfische Blätter. Ein weiteres Phänomen ist der Igelfisch (Dicotylichthys sp.), ein Verwandter des Kugelfisches. Dieser verdankt seinen Namen den deutlichen Stacheln auf Kopf und Körper. Bei Gefahren pumpt er sich mit Wasser auf, um seine Gegner in die Flucht zu schlagen. Der faszinierende Nautilus stammt noch aus der Urzeit.

Das Schwimmen mit einer Gruppe Mantas (Manta birostris) und die Fütterung von weißen Haien (Carcharodon carcharias) zählt zu den Erlebnissen der besonderen Art. Neben dem furchterregendsten aller Haifische begegnen die Taucher auch Walhaien, Hammerhaien, Kupferhaien, Ammenhaien sowie Fuchshaien. Der Walhai (Rhincodon typus) kann eine Länge von bis zu 18 Metern und ein Gewicht bis zu 40 Tonnen erreichen. Er gilt als der grösste Fisch der Erde.

"Die schönsten Tauchreviere der Welt" sind ideal für Newcomer, da sie die Eigenschaften der einzelnen Meeresbewohner besser kennenlernen und das für sie geeignete Tauchparadies auswählen können. In diesem Bildband ist alles zu sehen, was die Unterwasserwelt zu bieten hat. Wie man an den stimmungsvollen Bildern erkennt, ist das Meer einer der besten Beweise für den Facettenreichtum der Natur.

geschrieben am 05.01.2003 | 484 Wörter | 3068 Zeichen

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