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Was heisst schon Idealfamilie?!


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Rezension von

Kristina Scherer

Was heisst schon Idealfamilie?! Den Verlag mit der Fliege mag ich am meisten. Der Grund: Die wundervollen Quatsch Horoskopbücher. Mit brüllendem Humor werden die Stärken und Schwächen der zwölf Sternzeichen unter die Lupe genommen. Eichborn veröffentlicht jedoch nicht nur Abenteuergeschichten von fliegenden Elchen oder einäugigen Weihnachtsmännern, sondern auch sehr interessante Ratgeber. In dem vorliegenden Werk wird ein kritischer Blick auf das festgefahrene Bild der bürgerlichen Idealfamilie, bestehend aus Vater, Mutter, Kind, geworfen. Die Psychologen Ochs und Orban erläutern, wieso sich eine Änderung in der Rangordnung von Normen und Werten nicht mit dem gesellschaftlichen Wandel vollzogen hat. Viele Menschen vertreten nach wie vor die Meinung, dass es besser sei, eine zerrüttete Familie aufrecht zu erhalten, als sich zu trennen. Ein Zusammenleben auf Biegen und Brechen wird häufig der Selbstentfaltung der Elternteile vorgezogen, die doch angeblich so wichtig ist im 21. Jahrhundert. Häufig scheint vergessen zu werden, dass der Streit von Vater und Mutter auf Kosten der Kinder geht. Es stellt sich also die Frage, ob Familie Schicksals- oder Wahlgemeinschaft sein sollte. Drei Familienformen werden von den Autoren detailliert vorgestellt: Die Zwei-Eltern-Familie, die Ein-Eltern-Familie und die Patchworkfamilie. Insbesondere letztere hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Die Eltern sind getrennt, wieder verheiratet und die neue Familie setzt sich mit Kindern aus verschiedenen Ehen zusammen. Nicht selten leiden die Partner unter dem Gedanken, dem Idealbild nicht zu entsprechen, machen sich Vorwürfe oder scheitern an den eigenen Ansprüchen. Ochs und Orban zeigen Wege aus der seelischen Zwickmühle und lösen gefährliche Denkfallen. Sie appellieren an die Gesellschaft, toleranter und umsichtiger zu werden. Ein Umdenken ist erforderlich, denn: Nur eine glückliche Familie ist eine gute Familie... Anschaulich und übersichtlich geschildert!

Den Verlag mit der Fliege mag ich am meisten. Der Grund: Die wundervollen Quatsch Horoskopbücher. Mit brüllendem Humor werden die Stärken und Schwächen der zwölf Sternzeichen unter die Lupe genommen. Eichborn veröffentlicht jedoch nicht nur Abenteuergeschichten von fliegenden Elchen oder einäugigen Weihnachtsmännern, sondern auch sehr interessante Ratgeber.

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In dem vorliegenden Werk wird ein kritischer Blick auf das festgefahrene Bild der bürgerlichen Idealfamilie, bestehend aus Vater, Mutter, Kind, geworfen. Die Psychologen Ochs und Orban erläutern, wieso sich eine Änderung in der Rangordnung von Normen und Werten nicht mit dem gesellschaftlichen Wandel vollzogen hat. Viele Menschen vertreten nach wie vor die Meinung, dass es besser sei, eine zerrüttete Familie aufrecht zu erhalten, als sich zu trennen. Ein Zusammenleben auf Biegen und Brechen wird häufig der Selbstentfaltung der Elternteile vorgezogen, die doch angeblich so wichtig ist im 21. Jahrhundert. Häufig scheint vergessen zu werden, dass der Streit von Vater und Mutter auf Kosten der Kinder geht. Es stellt sich also die Frage, ob Familie Schicksals- oder Wahlgemeinschaft sein sollte.

Drei Familienformen werden von den Autoren detailliert vorgestellt: Die Zwei-Eltern-Familie, die Ein-Eltern-Familie und die Patchworkfamilie. Insbesondere letztere hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Die Eltern sind getrennt, wieder verheiratet und die neue Familie setzt sich mit Kindern aus verschiedenen Ehen zusammen. Nicht selten leiden die Partner unter dem Gedanken, dem Idealbild nicht zu entsprechen, machen sich Vorwürfe oder scheitern an den eigenen Ansprüchen.

Ochs und Orban zeigen Wege aus der seelischen Zwickmühle und lösen gefährliche Denkfallen. Sie appellieren an die Gesellschaft, toleranter und umsichtiger zu werden. Ein Umdenken ist erforderlich, denn: Nur eine glückliche Familie ist eine gute Familie...

Anschaulich und übersichtlich geschildert!

geschrieben am 29.12.2002 | 269 Wörter | 1667 Zeichen

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