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Fantastisches Tierreich


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Rezension von

Kristina Scherer

Fantastisches Tierreich Eidechsen, die fliegen können? Nacktschnecken, die tanzen? So etwas gibt es nicht? Sie werden sich wundern... Im deutschen Fernsehen von ZDF ausgestrahlt, stieß die Dokumentationsreihe „Fantastisches Tierreich“ auf grossen Anklang. Nun können sich auch alle, die ein Stück Kultur im Fernsehen verpasst haben, die wundersame Natur nach Hause holen. Bereits das Titelcover verspricht eine Welt zwischen Magie und Wirklichkeit. Dass sich Gürteltiere bei Angriffen zu einer festen Kugel zusammenrollen können, dürfte dem ein oder anderen noch bekannt sein. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken, im Reich der Tiere... Der Sepium kann sich unter Wasser so perfekt an seine Umwelt anpassen wie das Chamäleon an der Oberfläche. Der Wechsel der Farben spiegelt nicht nur seine Gemütslage wider, sondern erweist sich auch bei der Jagd als äußerst hilfreich: Die Beutetiere werden durch sein Spiel mit den leuchtenden Farben stark abgelenkt und erstarren regelrecht. Auch der erst kürzlich entdeckte Mimic Octopus ist ein wahres Phänomen. Unter Wasser lebend kann er sich in fast alle anderen Meeresbewohner verwandeln. Zum grössten Teil dient dies einer Verteidigungsstrategie. In einer Art Symbiose leben hingegen Frosch und Tarantel zusammen: Die Spinne schützt den Frosch vor potentiellen Angreifern und der Frosch revanchiert sich, indem er Insekten frisst, die sich über die Eier der Vogelspinne hermachen würden. Fische wie der Dorsch haben Garnelen nicht zum Fressen gern, sondern lassen sich überschüssige Hautpartikel von ihnen entfernen. Wenn die kleinen Putzergarnelen im Rachen der Fische tätig sind, wissen sie ganz genau, dass er sie nicht verspeisen wird. Manchmal scheint es, als hätten Tiere den sechsten Sinn. Ebenfalls treffen wir auf durch die Lüfte segelnde Geckos, tanzende Lemuren, hüpfende Buschbabys und Tiere, die ihre Beute durch einzelne Laute betäuben können. Die scheinbar unglaublichen Naturgesetze bezüglich Fortbewegung, Verteidigung oder Brutverhalten werden mit Hilfe von eindrucksvollem Bildmaterial bestätigt. Wer weiss, vielleicht ist der Mensch sogar das sonderbarste Lebewesen von allen...

Eidechsen, die fliegen können? Nacktschnecken, die tanzen? So etwas gibt es nicht? Sie werden sich wundern...

weitere Rezensionen von Kristina Scherer


Im deutschen Fernsehen von ZDF ausgestrahlt, stieß die Dokumentationsreihe „Fantastisches Tierreich“ auf grossen Anklang. Nun können sich auch alle, die ein Stück Kultur im Fernsehen verpasst haben, die wundersame Natur nach Hause holen.

Bereits das Titelcover verspricht eine Welt zwischen Magie und Wirklichkeit.

Dass sich Gürteltiere bei Angriffen zu einer festen Kugel zusammenrollen können, dürfte dem ein oder anderen noch bekannt sein. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken, im Reich der Tiere...

Der Sepium kann sich unter Wasser so perfekt an seine Umwelt anpassen wie das Chamäleon an der Oberfläche. Der Wechsel der Farben spiegelt nicht nur seine Gemütslage wider, sondern erweist sich auch bei der Jagd als äußerst hilfreich: Die Beutetiere werden durch sein Spiel mit den leuchtenden Farben stark abgelenkt und erstarren regelrecht.

Auch der erst kürzlich entdeckte Mimic Octopus ist ein wahres Phänomen. Unter Wasser lebend kann er sich in fast alle anderen Meeresbewohner verwandeln. Zum grössten Teil dient dies einer Verteidigungsstrategie.

In einer Art Symbiose leben hingegen Frosch und Tarantel zusammen: Die Spinne schützt den Frosch vor potentiellen Angreifern und der Frosch revanchiert sich, indem er Insekten frisst, die sich über die Eier der Vogelspinne hermachen würden.

Fische wie der Dorsch haben Garnelen nicht zum Fressen gern, sondern lassen sich überschüssige Hautpartikel von ihnen entfernen. Wenn die kleinen Putzergarnelen im Rachen der Fische tätig sind, wissen sie ganz genau, dass er sie nicht verspeisen wird. Manchmal scheint es, als hätten Tiere den sechsten Sinn.

Ebenfalls treffen wir auf durch die Lüfte segelnde Geckos, tanzende Lemuren, hüpfende Buschbabys und Tiere, die ihre Beute durch einzelne Laute betäuben können.

Die scheinbar unglaublichen Naturgesetze bezüglich Fortbewegung, Verteidigung oder Brutverhalten werden mit Hilfe von eindrucksvollem Bildmaterial bestätigt.

Wer weiss, vielleicht ist der Mensch sogar das sonderbarste Lebewesen von allen...

geschrieben am 15.12.2002 | 307 Wörter | 1817 Zeichen

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