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Magierdämmerung


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Rezension von

Matthias Gebhardt

Magierdämmerung Mit seinem Roman „Für die Krone“, der den ersten Band der Trilogie „Magierdämmerung“ darstellt, hat Bernd Perplies ein spannendes und unterhaltsames Werk mit einem ganz neuen, überaus plastischen Magiesystem geschaffen. Zunächst zum Inhalt: Das Buch gliedert sich in mehrere Handlungsstränge. Da ist zum einen Lordmagier Wellington, ein Widersacher des ersten Lordmagiers Dunholm, der in den Ruinen des untergegangenen Atlantis eine mächtige Quelle der magischen Macht findet, deren uraltes Siegel nie hätte gebrochen werden dürfen. Der Schauplatz wechselt ins viktorianische London. Dort trifft der Leser auf den obersten Lordmagier Dunholm, der ab und zu als Bühnenmagier die Zuschauer verblüfft. Auf dem Weg zur Bibliothek des Magierordens wird er von vermummten Verfolgern tödlich verletzt. Den sterbenden alten Mann findet der junge Reporter Jonathan Kentham, dessen Leben sich von diesem Zeitpunkt an ändert. Gemeinsam mit Dunholms mürrischem Kutscher Randolph Brown und dem exzentrischen, dandyhaften Magier Jupiter Holmes versucht Jonathan, die Welt vor dem völligen magischen Chaos zu bewahren. Zur gleichen Zeit begibt sich die eigenwillige, junge Hexe Kendra Mckellen mit ihrem Großvater Giles auf die Reise aus den Highlands nach London. Doch die Reise wird ein lebensgefährliches Abenteuer… Am Ende laufen die Handlungsstränge sehr stimmig zusammen. Es bleiben aber viele Fragen offen. Die Trilogie ist eindeutig darauf angelegt eine durchgehende Geschichte zu erzählen. Das offene Ende ist ärgerlich, da der Leser bis zum Februar 2011 auf den zweite Band warten muss. Es gibt aber viele positive Beurteilungspunkte: Die Charaktere der kleinen Heldengruppe sind sehr gut herausgearbeitet und agieren absolut glaubhaft; besonders der Magierdandy Jupiter Holmes ist köstlich. Jonathan, der eigentliche Held der Geschichte ist eine gute Identifikationsfigur für den Leser. Gemeinsam mit ihm kann man die Welt der Magie kennen lernen. Die Idee, Magie als leuchtende Fäden zu verstehen, die alles wie eine Aura umgeben und für normale Menschen unsichtbar sind, der geschulte Magier aber manipulieren und sich nutzbar machen kann, ist neu und sehr lebendig dargestellt. Negativ zu bewerten ist nur, dass bei dem Umfang von 448 Seiten das Buch broschiert und nicht in gebundener Form herausgegeben wurde. Fazit: Fantasy, Abenteuer, Aktion, Weltrettungsgeschichte, Krimi, futuristische Technik im Retro-Gewand, Magie, Mysterien…(von allem etwas)… machen diesen Roman zu einem gelungenen und unbedingt lesenswerten Buch für den Fantasy-Fan.

Mit seinem Roman „Für die Krone“, der den ersten Band der Trilogie „Magierdämmerung“ darstellt, hat Bernd Perplies ein spannendes und unterhaltsames Werk mit einem ganz neuen, überaus plastischen Magiesystem geschaffen.

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Zunächst zum Inhalt: Das Buch gliedert sich in mehrere Handlungsstränge. Da ist zum einen Lordmagier Wellington, ein Widersacher des ersten Lordmagiers Dunholm, der in den Ruinen des untergegangenen Atlantis eine mächtige Quelle der magischen Macht findet, deren uraltes Siegel nie hätte gebrochen werden dürfen.

Der Schauplatz wechselt ins viktorianische London. Dort trifft der Leser auf den obersten Lordmagier Dunholm, der ab und zu als Bühnenmagier die Zuschauer verblüfft. Auf dem Weg zur Bibliothek des Magierordens wird er von vermummten Verfolgern tödlich verletzt. Den sterbenden alten Mann findet der junge Reporter Jonathan Kentham, dessen Leben sich von diesem Zeitpunkt an ändert. Gemeinsam mit Dunholms mürrischem Kutscher Randolph Brown und dem exzentrischen, dandyhaften Magier Jupiter Holmes versucht Jonathan, die Welt vor dem völligen magischen Chaos zu bewahren.

Zur gleichen Zeit begibt sich die eigenwillige, junge Hexe Kendra Mckellen mit ihrem Großvater Giles auf die Reise aus den Highlands nach London. Doch die Reise wird ein lebensgefährliches Abenteuer…

Am Ende laufen die Handlungsstränge sehr stimmig zusammen. Es bleiben aber viele Fragen offen. Die Trilogie ist eindeutig darauf angelegt eine durchgehende Geschichte zu erzählen. Das offene Ende ist ärgerlich, da der Leser bis zum Februar 2011 auf den zweite Band warten muss.

Es gibt aber viele positive Beurteilungspunkte:

Die Charaktere der kleinen Heldengruppe sind sehr gut herausgearbeitet und agieren absolut glaubhaft; besonders der Magierdandy Jupiter Holmes ist köstlich. Jonathan, der eigentliche Held der Geschichte ist eine gute Identifikationsfigur für den Leser. Gemeinsam mit ihm kann man die Welt der Magie kennen lernen.

Die Idee, Magie als leuchtende Fäden zu verstehen, die alles wie eine Aura umgeben und für normale Menschen unsichtbar sind, der geschulte Magier aber manipulieren und sich nutzbar machen kann, ist neu und sehr lebendig dargestellt.

Negativ zu bewerten ist nur, dass bei dem Umfang von 448 Seiten das Buch broschiert und nicht in gebundener Form herausgegeben wurde.

Fazit: Fantasy, Abenteuer, Aktion, Weltrettungsgeschichte, Krimi, futuristische Technik im Retro-Gewand, Magie, Mysterien…(von allem etwas)… machen diesen Roman zu einem gelungenen und unbedingt lesenswerten Buch für den Fantasy-Fan.

geschrieben am 28.10.2010 | 363 Wörter | 2182 Zeichen

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