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Wie man eine Herrin findet


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Informationen zum Buch
  ISBN
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  Extras

Rezension von

André Friebel

Wie man eine Herrin findet Sie leiden darunter, daß Sie nicht leiden dürfen. Auf jeder Party trifft man so viele einsame Männer auf der vergeblichen Suche nach einer dominanten Frau. Vergebliche Suche rüttelt am Selbstwertgefühl, und das ist keine geile Demütigung, sondern eine reale. Dominate Frauen wiederum beklagen den Mangel an guten Sklaven. Sollte denn nicht jeder Topf einen Deckel finden? Lange Erfahrung auf der dominaten Seite und Bedauern über den Frust bei den passiven Männern hat die Autorin dazu veranlaßt, diesen Ratgeber zu schreiben. Ihre Thesen sind teilweise überraschend und können neue Wege in eine devote Lebensweise aufzeigen. Dieses Buch ist ein sehr guter Leitfaden für devote Männer, die sich auf die Suche nach einer Herrin begeben möchten oder bisher erfolglos auf der Suche sind. Direkt zu Beginn werden für die Neueinsteiger die wichtigsten Wörter und Bezeichnungen der SM-Szene sowie der Hintergrund und die Gefühle von Passiven erklärt. Gleichzeitig wird immer wieder auf die Frage „was ist Richtig devot?“ eingegangen. In diesem Lehrwerk wird der zukünftige Sklave Schritt für Schritt von Devotübungen, über richtig bei einer Domina bewerben, bis hin zum ersten Spiel vorbereitet. Für bisher erfolglos Suchende werden auch die häufigsten Fehler beim Kennenlernen einer eventuellen Herrin sowie allgemeines Fehlverhalten aufgelistet um „Mann“ die Suche sowie das „Finden lassen“ zu erleichtern. In diesem „Lehrbuch“ wird auch sehr stark auf die Gefühle und wünsche der Frauen eingegangen, was sich vor allem als Wichtig erweist, wenn man mit seiner zukünftigen Gebieterin eine Beziehung eingehen möchte. Es wird immer wieder auf die Rolle von Frauen in der heutigen Gesellschaft eingegangen, da diese ja doch ordentlich überdacht werden sollte, vor allem wenn man eine dominante Frau sucht, da diese schon mal bestimmt nicht für einen kocht. Unter anderem wird auch anhand von einem Interview geklärt, wie Frauen „ticken“ und was sie wollen was dabei hilft, seine „Herrin“ nicht mit unrealistischen Forderungen zu bombadieren und diese auch zu verstehen. Denn nur wenn Herrin und Sklave harmonieren kann das Ganze richtig funktionieren und beide haben ihren Spaß. Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich diese Buch sowohl Männern, die eine Herrin suchen als auch Menschen, die den Gefühlsmäßigen Hintergrund der SM-Bewegung verstehen möchten nur weiterempfehlen kann.

Sie leiden darunter, daß Sie nicht leiden dürfen. Auf jeder Party trifft man so viele einsame Männer auf der vergeblichen Suche nach einer dominanten Frau. Vergebliche Suche rüttelt am Selbstwertgefühl, und das ist keine geile Demütigung, sondern eine reale. Dominate Frauen wiederum beklagen den Mangel an guten Sklaven. Sollte denn nicht jeder Topf einen Deckel finden?

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Lange Erfahrung auf der dominaten Seite und Bedauern über den Frust bei den passiven Männern hat die Autorin dazu veranlaßt, diesen Ratgeber zu schreiben. Ihre Thesen sind teilweise überraschend und können neue Wege in eine devote Lebensweise aufzeigen. Dieses Buch ist ein sehr guter Leitfaden für devote Männer, die sich auf die Suche nach einer Herrin begeben möchten oder bisher erfolglos auf der Suche sind.

Direkt zu Beginn werden für die Neueinsteiger die wichtigsten Wörter und Bezeichnungen der SM-Szene sowie der Hintergrund und die Gefühle von Passiven erklärt. Gleichzeitig wird immer wieder auf die Frage „was ist Richtig devot?“ eingegangen. In diesem Lehrwerk wird der zukünftige Sklave Schritt für Schritt von Devotübungen, über richtig bei einer Domina bewerben, bis hin zum ersten Spiel vorbereitet. Für bisher erfolglos Suchende werden auch die häufigsten Fehler beim Kennenlernen einer eventuellen Herrin sowie allgemeines Fehlverhalten aufgelistet um „Mann“ die Suche sowie das „Finden lassen“ zu erleichtern. In diesem „Lehrbuch“ wird auch sehr stark auf die Gefühle und wünsche der Frauen eingegangen, was sich vor allem als Wichtig erweist, wenn man mit seiner zukünftigen Gebieterin eine Beziehung eingehen möchte.

Es wird immer wieder auf die Rolle von Frauen in der heutigen Gesellschaft eingegangen, da diese ja doch ordentlich überdacht werden sollte, vor allem wenn man eine dominante Frau sucht, da diese schon mal bestimmt nicht für einen kocht. Unter anderem wird auch anhand von einem Interview geklärt, wie Frauen „ticken“ und was sie wollen was dabei hilft, seine „Herrin“ nicht mit unrealistischen Forderungen zu bombadieren und diese auch zu verstehen. Denn nur wenn Herrin und Sklave harmonieren kann das Ganze richtig funktionieren und beide haben ihren Spaß.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich diese Buch sowohl Männern, die eine Herrin suchen als auch Menschen, die den Gefühlsmäßigen Hintergrund der SM-Bewegung verstehen möchten nur weiterempfehlen kann.

geschrieben am 06.01.2008 | 358 Wörter | 2080 Zeichen

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