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Lauterkeitsrecht


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Lauterkeitsrecht Die Arbeit mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) begegnet dem zivilrechtlich, teilweise auch dem strafrechtlich tätigen Praktiker immer wieder, sodass man sich auch schon zu Studienzeiten mit der Materie befassen sollte. Für den Fall des Schwerpunktstudiums gilt dies ganz besonders. Problematisch an diesem Rechtsgebiet ist die hohe Prägung durch die Rechtsprechung, aber auch durch die europäische Regelungstätigkeit. Deshalb ist es für den Leser umso wichtiger, dass der Verfasser des Lehrbuchs, Prof. Peifer, nicht nur Lehrstuhlinhaber ist, also die wissenschaftliche Seite des Rechtsgebiets abdecken kann, sondern im Nebenamt auch am OLG Hamm tätig ist und so – gerade dem Studenten – auch den Blick auf die Rechtsanwendung öffnen kann. Mit 230 Seiten hat das Lehrbuch eine angenehme Länge und kann, auch dank gutem Layout, zügig durchgearbeitet werden. Die Gestaltung des Werks ist abwechslungsreich und verknüpft Fließtext, Fälle und Graphik in ansprechender Weise. Die Hinzunahme von Schaubildern, Fotos und Zeitungsausschnitten illustriert dabei gut das weite Anwendungsfeld des UWG. Acht Kapitel und gleichzeitig acht Fälle mit Lösungen führen den Leser durch das Lehrbuch. Dabei werden nach dem Fall als Aufhänger stets zunächst allgemeine Informationen vermittelt, so zum Schutzzweck des UWG, zum Verhältnis zu anderen Rechtsnormen, zu einzelnen Tatbeständen, zu europarechtlichen Grundlagen oder auch schlicht zu den verschiedenen Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht. Danach kann man in der Lösungsskizze, schön prüfungsmäßig untergliedert, den Fall und das zuvor besprochene Kapitel nachvollziehen. Zum Verständnis wichtige und weiterführende Themen wie das Wettbewerbsprozessrecht, Abmahnkosten oder die einstweilige Verfügung im Lauterkeitsrecht werden situationsbezogen angesprochen und dann pragmatisch erläutert. Auf diese Weise bekommt man eine umfassende Sicht auf das Rechtsgebiet und kann sich nach Bedarf gezielt vertiefte Kenntnisse aneignen. Dadurch dass auch Fälle aus der Rechtsprechung mit kurzer Zusammenfassung in den Text integriert werden, anstelle nur eine Fundstelle zu nennen, kann man die gewonnenen Erkenntnisse gleich mit der Praxis vergleichen, aber auch die bereits genannte hohe Rechtsprechungslastigkeit der Materie begreifen. Die Aufmachung des Lehrbuchs macht die Lektüre nicht nur für Studenten attraktiv, sondern auch für Praktiker, die sich erstmals mit dem Rechtsgebiet befassen müssen. Man erhält einen anwendungsbezogenen Einstieg in ein spannendes Rechtsgebiet und kann es einerseits von Grund auf erlernen, andererseits sofort in die Besonderheiten der Praxis Einblick nehmen. Der im Vorwort erläuterte Ansatz des Werks als Fall- und Übungsbuch wird voll erreicht, eine gelungene Neuerscheinung.

Die Arbeit mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) begegnet dem zivilrechtlich, teilweise auch dem strafrechtlich tätigen Praktiker immer wieder, sodass man sich auch schon zu Studienzeiten mit der Materie befassen sollte. Für den Fall des Schwerpunktstudiums gilt dies ganz besonders. Problematisch an diesem Rechtsgebiet ist die hohe Prägung durch die Rechtsprechung, aber auch durch die europäische Regelungstätigkeit. Deshalb ist es für den Leser umso wichtiger, dass der Verfasser des Lehrbuchs, Prof. Peifer, nicht nur Lehrstuhlinhaber ist, also die wissenschaftliche Seite des Rechtsgebiets abdecken kann, sondern im Nebenamt auch am OLG Hamm tätig ist und so – gerade dem Studenten – auch den Blick auf die Rechtsanwendung öffnen kann.

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Mit 230 Seiten hat das Lehrbuch eine angenehme Länge und kann, auch dank gutem Layout, zügig durchgearbeitet werden. Die Gestaltung des Werks ist abwechslungsreich und verknüpft Fließtext, Fälle und Graphik in ansprechender Weise. Die Hinzunahme von Schaubildern, Fotos und Zeitungsausschnitten illustriert dabei gut das weite Anwendungsfeld des UWG.

Acht Kapitel und gleichzeitig acht Fälle mit Lösungen führen den Leser durch das Lehrbuch. Dabei werden nach dem Fall als Aufhänger stets zunächst allgemeine Informationen vermittelt, so zum Schutzzweck des UWG, zum Verhältnis zu anderen Rechtsnormen, zu einzelnen Tatbeständen, zu europarechtlichen Grundlagen oder auch schlicht zu den verschiedenen Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht. Danach kann man in der Lösungsskizze, schön prüfungsmäßig untergliedert, den Fall und das zuvor besprochene Kapitel nachvollziehen. Zum Verständnis wichtige und weiterführende Themen wie das Wettbewerbsprozessrecht, Abmahnkosten oder die einstweilige Verfügung im Lauterkeitsrecht werden situationsbezogen angesprochen und dann pragmatisch erläutert. Auf diese Weise bekommt man eine umfassende Sicht auf das Rechtsgebiet und kann sich nach Bedarf gezielt vertiefte Kenntnisse aneignen. Dadurch dass auch Fälle aus der Rechtsprechung mit kurzer Zusammenfassung in den Text integriert werden, anstelle nur eine Fundstelle zu nennen, kann man die gewonnenen Erkenntnisse gleich mit der Praxis vergleichen, aber auch die bereits genannte hohe Rechtsprechungslastigkeit der Materie begreifen.

Die Aufmachung des Lehrbuchs macht die Lektüre nicht nur für Studenten attraktiv, sondern auch für Praktiker, die sich erstmals mit dem Rechtsgebiet befassen müssen. Man erhält einen anwendungsbezogenen Einstieg in ein spannendes Rechtsgebiet und kann es einerseits von Grund auf erlernen, andererseits sofort in die Besonderheiten der Praxis Einblick nehmen. Der im Vorwort erläuterte Ansatz des Werks als Fall- und Übungsbuch wird voll erreicht, eine gelungene Neuerscheinung.

geschrieben am 19.11.2011 | 380 Wörter | 2446 Zeichen

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