Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Wissenschaftliches Arbeiten


Statistiken
  • 5435 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Hiram Kümper

Wissenschaftliches Arbeiten Bücher zum wissenschaftlichen Arbeiten gibt es mittlerweile eine Menge; regelmäßig erscheinen weitere. Der Bedarf ist also offenbar da – und hoch. Nun ist die Qualität solcher Arbeiten oft sehr unterschiedlich; zumal auch ihre Praxistauglichkeit. In beiderlei Hinsicht ist dieses noch vergleichsweise schmale Bändchen von Rödiger Voss vorbildlich. In sieben Kapiteln, die von Einleitung und Serviceteil gerahmt werden, durchschreitet Voss zügig die grundlegenden Schritte wissenschaftlicher Arbeit von der Themenfindung über das Recherchieren, Erfassen und Verwalten bis hin zur Abfassung oder Präsentation. Eigene Kapitel befassen sich mit den Grundlagen und Kriterien von Wissenschaftlichkeit und mit Zeitmanagement. Ein ganzer zentraler Wert der Darstellung ist dabei: sie ist knapp. Und das ist bekanntlich wichtig – denn man wird seine Zeit ja nur der Not wegen auf die Lektüre einer Hinführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und im Eigentlichen vor allem auf das wissenschaftliche Arbeiten selbst verwenden wollen (und müssen). Lange Ausführungen über den herausragenden Wert einzelner Tipps und Methodiken, szenische Einstiege zu deren alltagspraktischer Einbindung oder historische Exkurse über deren Entstehung wird man hier also – im Gegensatz zu manchen Konkurrenztiteln auf dem Buchmarkt – nicht finden. Und das ist gut so. Auch das ansprechende, zweifarbige Layout mit zahlreichen Tabellen, Diagrammen und anderen Visualisierungshilfen trägt sehr zur raschen Erfassung der Inhalte bei. Entbehrlich könnten im Zweifelsfall die Kontrollaufgaben sein, die jedes Kapitel begleiten und eine Art Selbsttest bzw. praktische Reflexion des eben Gelesenen ermöglichen. Aber das ist betontermaßen eine Standpunktfrage. Jedenfalls gilt auch für diese Aufgaben und deren Lösungen, die im Anhang mitgegeben werden: sie sind knapp und konzise formuliert. Und sie weisen in der Tat auf ganz praktische Probleme hin. Zum Beispiel Aufgabe 1 zum Kapitel „Themenfindung“: „Beurteilen Sie bitte kurz folgende Themenvorschläge für Bachelorarbeiten“ (S. 55). Das ist ja in der Tat ein universitätsalltägliches Problem – und zwar auf beiden Seiten des Schreibtisches, auf Studierenden- ebenso wie auf Dozierendenseite. Und beide Seiten, so würde ich behaupten, können in der Tat von der Lektüre dieses Buches – die man ganz wunderbar auch „quer“ oder punktuell angehen kann – noch etwas mitnehmen. Wichtiger aber noch: wer wirklich Probleme mit der Herangehensweise an eine wissenschaftliche Arbeit hat, wird hier sehr auf den Punkt formulierte Hilfestellungen bekommen.

Bücher zum wissenschaftlichen Arbeiten gibt es mittlerweile eine Menge; regelmäßig erscheinen weitere. Der Bedarf ist also offenbar da – und hoch. Nun ist die Qualität solcher Arbeiten oft sehr unterschiedlich; zumal auch ihre Praxistauglichkeit. In beiderlei Hinsicht ist dieses noch vergleichsweise schmale Bändchen von Rödiger Voss vorbildlich.

weitere Rezensionen von Hiram KĂĽmper


In sieben Kapiteln, die von Einleitung und Serviceteil gerahmt werden, durchschreitet Voss zügig die grundlegenden Schritte wissenschaftlicher Arbeit von der Themenfindung über das Recherchieren, Erfassen und Verwalten bis hin zur Abfassung oder Präsentation. Eigene Kapitel befassen sich mit den Grundlagen und Kriterien von Wissenschaftlichkeit und mit Zeitmanagement.

Ein ganzer zentraler Wert der Darstellung ist dabei: sie ist knapp. Und das ist bekanntlich wichtig – denn man wird seine Zeit ja nur der Not wegen auf die Lektüre einer Hinführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und im Eigentlichen vor allem auf das wissenschaftliche Arbeiten selbst verwenden wollen (und müssen). Lange Ausführungen über den herausragenden Wert einzelner Tipps und Methodiken, szenische Einstiege zu deren alltagspraktischer Einbindung oder historische Exkurse über deren Entstehung wird man hier also – im Gegensatz zu manchen Konkurrenztiteln auf dem Buchmarkt – nicht finden. Und das ist gut so. Auch das ansprechende, zweifarbige Layout mit zahlreichen Tabellen, Diagrammen und anderen Visualisierungshilfen trägt sehr zur raschen Erfassung der Inhalte bei.

Entbehrlich könnten im Zweifelsfall die Kontrollaufgaben sein, die jedes Kapitel begleiten und eine Art Selbsttest bzw. praktische Reflexion des eben Gelesenen ermöglichen. Aber das ist betontermaßen eine Standpunktfrage. Jedenfalls gilt auch für diese Aufgaben und deren Lösungen, die im Anhang mitgegeben werden: sie sind knapp und konzise formuliert. Und sie weisen in der Tat auf ganz praktische Probleme hin. Zum Beispiel Aufgabe 1 zum Kapitel „Themenfindung“: „Beurteilen Sie bitte kurz folgende Themenvorschläge für Bachelorarbeiten“ (S. 55). Das ist ja in der Tat ein universitätsalltägliches Problem – und zwar auf beiden Seiten des Schreibtisches, auf Studierenden- ebenso wie auf Dozierendenseite.

Und beide Seiten, so würde ich behaupten, können in der Tat von der Lektüre dieses Buches – die man ganz wunderbar auch „quer“ oder punktuell angehen kann – noch etwas mitnehmen. Wichtiger aber noch: wer wirklich Probleme mit der Herangehensweise an eine wissenschaftliche Arbeit hat, wird hier sehr auf den Punkt formulierte Hilfestellungen bekommen.

geschrieben am 01.08.2011 | 359 Wörter | 2256 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen