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Jugendstil


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Rezension von

Kristina Scherer

Jugendstil Wieso kann man beim Jugendstil nicht von EINEM Stil sprechen? Was ist unter dem Begriff „L’Art dans Tout“ zu verstehen? Wo liegt die Hauptstadt der „Art Nouveau“? Welches Jugendstil-Motiv triumphiert in Nancy? Wer nach einer Antwort auf derlei Fragen sucht, wird in dem vorliegenden großformatigen Bildband (31 x 25 cm) von Jean-Michel Leniaud fündig. Neben 600 größtenteils ganzseitigen Farbfotografien wird dem Leser auch Wissenswertes über die Geschichte des „Modern Style“ geboten, der seinen Höhepunkt ca. 1895-1910 in Frankreich und Belgien fand. Die Darstellungen sind nach Ländern getrennt. Sie skizzieren die Entwicklung in Großbritannien, Belgien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen und Slowenien, Deutschland, Russland, Spanien sowie Italien unter verschiedenen Gesichtspunkten. Auch Informationen über herausragende Kunstwerke, Künstergruppen und Vorreiter des Jugendstils wie etwa Victor Horta, Paul Hankar, Henry Sauvage oder Alfred Loos, deren Arbeiten der Betrachter auf den nebenstehenden Seiten bewundern kann, finden sich in dem Bildband. Das Besondere an diesem Werk ist, dass es nicht auf ein Gebiet beschränkt ist. Fotografien und Darstellungen widmen sich der Jugendstil-Kunst sämtlicher Bereiche: Malerei, Architektur, Möbel, Keramik, Schmuck, Glas- und Textilkunst, Kleidung und Druckgrafik. Leniaud reiht nicht bloß Fakten aneinander, sondern erläutert Geschehnisse in ihrem historischen Kontext und trägt dazu bei, Pseudowissen über diese Epoche abzubauen. Der Bildband „Jugendstil“ lässt sich wunderbar im Rahmen eines Studiums der Kunstgeschichte oder Historik verwenden. Für den Kunstinteressierten ist er ein wahrer Schatz, der den Facettenreichtum der „Art Noveau“ an Formen, Farben, Motiven sowie Stilen gekonnt widerspiegelt. Mit diesem massiven, opulenten Bildband stellt man sich ein Stück Kunst und Kultur ins Bücherregal. Selten findet man ein solch ergiebiges Werk, das so viele Aspekte dieser Epoche angemessen zu behandeln weiß. Das Buch hat das Potential, zum Standardwerk über den Jugendstil zu avancieren.

Wieso kann man beim Jugendstil nicht von EINEM Stil sprechen? Was ist unter dem Begriff „L’Art dans Tout“ zu verstehen? Wo liegt die Hauptstadt der „Art Nouveau“? Welches Jugendstil-Motiv triumphiert in Nancy?

Wer nach einer Antwort auf derlei Fragen sucht, wird in dem vorliegenden großformatigen Bildband (31 x 25 cm) von Jean-Michel Leniaud fündig. Neben 600 größtenteils ganzseitigen Farbfotografien wird dem Leser auch Wissenswertes über die Geschichte des „Modern Style“ geboten, der seinen Höhepunkt ca. 1895-1910 in Frankreich und Belgien fand. Die Darstellungen sind nach Ländern getrennt. Sie skizzieren die Entwicklung in Großbritannien, Belgien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen und Slowenien, Deutschland, Russland, Spanien sowie Italien unter verschiedenen Gesichtspunkten. Auch Informationen über herausragende Kunstwerke, Künstergruppen und Vorreiter des Jugendstils wie etwa Victor Horta, Paul Hankar, Henry Sauvage oder Alfred Loos, deren Arbeiten der Betrachter auf den nebenstehenden Seiten bewundern kann, finden sich in dem Bildband. Das Besondere an diesem Werk ist, dass es nicht auf ein Gebiet beschränkt ist. Fotografien und Darstellungen widmen sich der Jugendstil-Kunst sämtlicher Bereiche: Malerei, Architektur, Möbel, Keramik, Schmuck, Glas- und Textilkunst, Kleidung und Druckgrafik.

Leniaud reiht nicht bloß Fakten aneinander, sondern erläutert Geschehnisse in ihrem historischen Kontext und trägt dazu bei, Pseudowissen über diese Epoche abzubauen. Der Bildband „Jugendstil“ lässt sich wunderbar im Rahmen eines Studiums der Kunstgeschichte oder Historik verwenden. Für den Kunstinteressierten ist er ein wahrer Schatz, der den Facettenreichtum der „Art Noveau“ an Formen, Farben, Motiven sowie Stilen gekonnt widerspiegelt.

Mit diesem massiven, opulenten Bildband stellt man sich ein Stück Kunst und Kultur ins Bücherregal. Selten findet man ein solch ergiebiges Werk, das so viele Aspekte dieser Epoche angemessen zu behandeln weiß. Das Buch hat das Potential, zum Standardwerk über den Jugendstil zu avancieren.

geschrieben am 16.02.2011 | 282 Wörter | 1829 Zeichen

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