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Kulinarisches Franken für Wein- und Bierliebhaber


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Rezension von

Matthias Göpfert

Kulinarisches Franken für Wein- und Bierliebhaber Anhand eines dreiseitigen Inhaltsverzeichnisses, das selbst von einigen schönen Bildern durchzogen ist, kann der Leser schon erahnen, was ihn erwartet. Die nächste Doppelseite zeigt auf einer Frankenkarte überblickartig die wichtigsten Städte sowie Dörfer, Autobahnverbindungen und die Lage der in diesem Buch vorgestellten Betriebe (jeweils mit Seite, damit man sie gleich findet). Das Buch besteht aus allgemeinen Erklärungen zu Frankens Bieren, Weinen, Kultur, Küche etc. und aus speziellen Vorstellungen einzelner Betriebe. Das erste Kapitel ist allgemein Frankens Bieren gewidmet. Man erfährt nicht nur, welche Biere es in Franken gibt, sondern auch, was z.B. ein „Seidla“, ein Kellerbier oder ein Rauchbier ausmacht. Weiterhin wird die Bearbeitung von Hopfen erläutert und seine zentrale Bedeutung für das Bierbrauen deutlich. Dies wird insbesondere durch das Verhältnis der Stadt Spalt zum Hopfen veranschaulicht: Hopfenverwertungsgenossenschaft und Stadtbrauerei gehen hier Hand in Hand mit dem Ergebnis, dass die Stadtbrauerei heute das Rückgrat der 5200 Einwohner umfassenden „Hopfen- und Bierstadt“ Spalt bildet. Direkt im Anschluss wird der Leser in einer kulturellen und kulinarischen Reise von Ellingen über Schwabach nach Nürnberg geführt. Hierbei werden nicht nur jeweils Infos zu den einzelnen Städten geliefert und auf Sehenswertes verwiesen, sondern zudem Rezepte zum Selberkochen vorgestellt. So wird man z.B. zu einem Hubertusteller oder – noch exquisiter – zu „Rehrücken auf Waldpilzrisotto mit Preiselbeersoße“ oder – etwas uriger – zu Nürnberger Rostbratwürsten mit Rothbier und Zwiebeln zubereitet („Vier im Bier“) angeleitet. Der Biertradition folgend rückt nun insbesondere Oberfranken in den Blickpunkt. Nachdem einige Brauereien vorgestellt worden sind (z.B. in Stadelhofen und Bad Staffelstein), erfolgt eine genauere Betrachtung der fränkischen Kultur & Tradition. Hier wird auch die „Kerwa“ (Kirchweih) vorgestellt, ohne die Franken nicht das wäre, was es ist. Tradition trifft hier zumeist auch Internationalität. Traditionell wird ein sog. Kirchweihbaum, ein besonders geschmückter Baum, von den „Kerwasburschen“ feierlich zum Aufstellungsort getragen und dort aufgestellt. Während insbesondere Freitag und Montag, normalerweise Beginn und Ende einer Kerwa, den Einheimischen gehört, sind an Samstag und Sonntag oft auch Gäste aus ganz Deutschland bzw. sogar aus dem Ausland anzutreffen. Die größten und bedeutendsten fränkischen Kirchweihfeste finden in Erlangen, Bamberg und Forchheim statt. Schließlich ist auch dem fränkischen Wein ein guter Teil dieses Buches gewidmet. Der Leser gelangt auf seiner Wanderung hier insbesondere in Unterfranken an. Neben grundlegenden Informationen zu den Anbaugebieten und zum Anbau selbst werden auch die bekanntesten Weinsorten Franken, wie z.B. Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling, vorgestellt. Weintradition und Weingaststätten werden insbesondere anhand von Zeil am Main, Volkach und Bürgstadt dem Leser näher gebracht. Am Ende des Buches befindet sich eine erneute Übersicht über die vorgestellten Betriebe, bei der diese jeweils mit Adresse, Telefon- und Faxnummer sowie größtenteils mit E-Mail-Adresse und Homepage angegeben sind. Den Abschluss bildet schließlich das Verzeichnis der insgesamt 27 im Buch vorgestellten Rezepte. Der Sprache dieses Buches merkt man schon an, dass die Autoren selber auf Grund ihrer kulturellen und kulinarischen Erlebnisse wirklich beeindruckt sind von Franken. Dies fließt u.a. in die recht anschaulichen Erläuterungen ein. Neben dem Text sind besonders die zahlreichen wirklich schönen Bilder zu nennen, die dem Leser das Frankenland visuell mehr als nur nahe bringen. Die Rezepte der – meist anspruchsvollen und exquisiteren – Speisen laden zudem zum Ausprobieren daheim ein. Sowohl mithilfe der ausgewählten Speisen, als auch anhand der vorgestellten Hotels, Restaurants etc. lässt sich allerdings eher der gefülltere Geldbeutel als Zielgruppe dieses Buches erahnen, was vielleicht auch der Buchpreis andeutet.

Anhand eines dreiseitigen Inhaltsverzeichnisses, das selbst von einigen schönen Bildern durchzogen ist, kann der Leser schon erahnen, was ihn erwartet. Die nächste Doppelseite zeigt auf einer Frankenkarte überblickartig die wichtigsten Städte sowie Dörfer, Autobahnverbindungen und die Lage der in diesem Buch vorgestellten Betriebe (jeweils mit Seite, damit man sie gleich findet).

weitere Rezensionen von Matthias Göpfert

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rezensiert seit
Buchtitel
1
11.10.2009
4
05.03.2009

Das Buch besteht aus allgemeinen Erklärungen zu Frankens Bieren, Weinen, Kultur, Küche etc. und aus speziellen Vorstellungen einzelner Betriebe. Das erste Kapitel ist allgemein Frankens Bieren gewidmet. Man erfährt nicht nur, welche Biere es in Franken gibt, sondern auch, was z.B. ein „Seidla“, ein Kellerbier oder ein Rauchbier ausmacht. Weiterhin wird die Bearbeitung von Hopfen erläutert und seine zentrale Bedeutung für das Bierbrauen deutlich. Dies wird insbesondere durch das Verhältnis der Stadt Spalt zum Hopfen veranschaulicht: Hopfenverwertungsgenossenschaft und Stadtbrauerei gehen hier Hand in Hand mit dem Ergebnis, dass die Stadtbrauerei heute das Rückgrat der 5200 Einwohner umfassenden „Hopfen- und Bierstadt“ Spalt bildet.

Direkt im Anschluss wird der Leser in einer kulturellen und kulinarischen Reise von Ellingen über Schwabach nach Nürnberg geführt. Hierbei werden nicht nur jeweils Infos zu den einzelnen Städten geliefert und auf Sehenswertes verwiesen, sondern zudem Rezepte zum Selberkochen vorgestellt. So wird man z.B. zu einem Hubertusteller oder – noch exquisiter – zu „Rehrücken auf Waldpilzrisotto mit Preiselbeersoße“ oder – etwas uriger – zu Nürnberger Rostbratwürsten mit Rothbier und Zwiebeln zubereitet („Vier im Bier“) angeleitet.

Der Biertradition folgend rückt nun insbesondere Oberfranken in den Blickpunkt. Nachdem einige Brauereien vorgestellt worden sind (z.B. in Stadelhofen und Bad Staffelstein), erfolgt eine genauere Betrachtung der fränkischen Kultur & Tradition. Hier wird auch die „Kerwa“ (Kirchweih) vorgestellt, ohne die Franken nicht das wäre, was es ist. Tradition trifft hier zumeist auch Internationalität. Traditionell wird ein sog. Kirchweihbaum, ein besonders geschmückter Baum, von den „Kerwasburschen“ feierlich zum Aufstellungsort getragen und dort aufgestellt. Während insbesondere Freitag und Montag, normalerweise Beginn und Ende einer Kerwa, den Einheimischen gehört, sind an Samstag und Sonntag oft auch Gäste aus ganz Deutschland bzw. sogar aus dem Ausland anzutreffen. Die größten und bedeutendsten fränkischen Kirchweihfeste finden in Erlangen, Bamberg und Forchheim statt.

Schließlich ist auch dem fränkischen Wein ein guter Teil dieses Buches gewidmet. Der Leser gelangt auf seiner Wanderung hier insbesondere in Unterfranken an. Neben grundlegenden Informationen zu den Anbaugebieten und zum Anbau selbst werden auch die bekanntesten Weinsorten Franken, wie z.B. Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling, vorgestellt. Weintradition und Weingaststätten werden insbesondere anhand von Zeil am Main, Volkach und Bürgstadt dem Leser näher gebracht.

Am Ende des Buches befindet sich eine erneute Übersicht über die vorgestellten Betriebe, bei der diese jeweils mit Adresse, Telefon- und Faxnummer sowie größtenteils mit E-Mail-Adresse und Homepage angegeben sind. Den Abschluss bildet schließlich das Verzeichnis der insgesamt 27 im Buch vorgestellten Rezepte.

Der Sprache dieses Buches merkt man schon an, dass die Autoren selber auf Grund ihrer kulturellen und kulinarischen Erlebnisse wirklich beeindruckt sind von Franken. Dies fließt u.a. in die recht anschaulichen Erläuterungen ein. Neben dem Text sind besonders die zahlreichen wirklich schönen Bilder zu nennen, die dem Leser das Frankenland visuell mehr als nur nahe bringen. Die Rezepte der – meist anspruchsvollen und exquisiteren – Speisen laden zudem zum Ausprobieren daheim ein. Sowohl mithilfe der ausgewählten Speisen, als auch anhand der vorgestellten Hotels, Restaurants etc. lässt sich allerdings eher der gefülltere Geldbeutel als Zielgruppe dieses Buches erahnen, was vielleicht auch der Buchpreis andeutet.

geschrieben am 28.08.2008 | 552 Wörter | 3560 Zeichen

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