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Limit


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Rezension von

Tim Herhaus

Limit Wer denkt gute fiktionale Romane kommen heutzutage nur aus dem englisch-sprachigem Raum, der kann durch dieses Buch eines anderen belehrt werden. Schätzing mischt Themen, wie Energiegewinnung, neue Transportmittel, das globale Menschheitswachstum und technischen Fortschritt, zu einem fiktionalen und futuristischen Roman, der einem eine Sicht auf eine mögliche Zukunft gibt. Mit seinen verschiedenen Handlungssträngen, um die verschiedenen Hauptcharaktere, nähert er sich aus den unterschiedlichen Richtungen dem großen Finale und Ziel. Schätzing gibt dem Leser verschiedene Charaktere, aus den verschiedensten sozialen Schichten, mit denen man sich identifizieren kann, um mit ihnen die weitere Geschichte zu verleben. Neben dem großen globalen Problem der Energiegewinnung und dem Wirtschaftskrieg zwischen den Unternehmen, lässt Schätzing auch auf der Ebene der einfachen Menschen Konflikte, Schicksale und Offenbarungen von Geheimnissen auftreten. Dies ist mit toller Sprachverwendung in die passenden Situationen gepackt und lässt die Charaktere sich dem Leser und der Geschichte öffnen. Um kurz auf die Story einzugehen, soll gesagt sein, dass es sich in "Limit", darum dreht, dass die erneuerte Eroberung des Mondes technisch möglich ist. Energiegewinnung und ein Hotel sind gebaut und sollen eröffnet werden. Doch diese Eröffnung wird, sowohl auf der Erde, als auch innerhalb der Gemeinschaft der Gäste, die die Eröffnung exklusiv erleben sollen, manipuliert, um diese zu verhindern. Doch wer ist der große Strippenzieher im Hintergrund und welche Gründe hat er, die Möglichkeit die Erde auf Jahrtausende zu entlasten und mit Energie zu versorgen, zu verhindern. Der Roman fesselt, auch wenn der Anfang etwas schleppend ist. Allerdings sollte man diesen nicht überspringen, da dort Details vermittelt werden, der für das Verstehen und Eintauchen in die Geschichte unumgänglich sind. Ist man gerade in einem Handlungsstrang angekommen, wird man auch wieder herausgerissen und probiert in den Neuen einzutauchen und das Verlangen nach der Fortsetzung des alten Handlungsstranges. Und dennoch ist der Einsatz der Handlungsstränge immer treffend. Es soll nun genug gesagt sein. Um es kurz zusammen zu fassen. Das Buch ist absolut lesenswert. Natürlich ist dies eine sehr subjektive Meinung. Aber vielleicht konnte ich einige subjektive Anmerkungen machen, die auch den Leser der Rezension ansprechen und für das Buch begeistern zu können. Es ist eine spannende Geschichte, die einen mitreißt und über die Zukunft der Erde nachdenken lässt, da die angesprochenen Probleme weit aus realer sind, als man denkt.

Wer denkt gute fiktionale Romane kommen heutzutage nur aus dem englisch-sprachigem Raum, der kann durch dieses Buch eines anderen belehrt werden.

weitere Rezensionen von Tim Herhaus

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rezensiert seit
Buchtitel
1
24.05.2011

Schätzing mischt Themen, wie Energiegewinnung, neue Transportmittel, das globale Menschheitswachstum und technischen Fortschritt, zu einem fiktionalen und futuristischen Roman, der einem eine Sicht auf eine mögliche Zukunft gibt. Mit seinen verschiedenen Handlungssträngen, um die verschiedenen Hauptcharaktere, nähert er sich aus den unterschiedlichen Richtungen dem großen Finale und Ziel. Schätzing gibt dem Leser verschiedene Charaktere, aus den verschiedensten sozialen Schichten, mit denen man sich identifizieren kann, um mit ihnen die weitere Geschichte zu verleben. Neben dem großen globalen Problem der Energiegewinnung und dem Wirtschaftskrieg zwischen den Unternehmen, lässt Schätzing auch auf der Ebene der einfachen Menschen Konflikte, Schicksale und Offenbarungen von Geheimnissen auftreten. Dies ist mit toller Sprachverwendung in die passenden Situationen gepackt und lässt die Charaktere sich dem Leser und der Geschichte öffnen.

Um kurz auf die Story einzugehen, soll gesagt sein, dass es sich in "Limit", darum dreht, dass die erneuerte Eroberung des Mondes technisch möglich ist. Energiegewinnung und ein Hotel sind gebaut und sollen eröffnet werden. Doch diese Eröffnung wird, sowohl auf der Erde, als auch innerhalb der Gemeinschaft der Gäste, die die Eröffnung exklusiv erleben sollen, manipuliert, um diese zu verhindern. Doch wer ist der große Strippenzieher im Hintergrund und welche Gründe hat er, die Möglichkeit die Erde auf Jahrtausende zu entlasten und mit Energie zu versorgen, zu verhindern.

Der Roman fesselt, auch wenn der Anfang etwas schleppend ist. Allerdings sollte man diesen nicht überspringen, da dort Details vermittelt werden, der für das Verstehen und Eintauchen in die Geschichte unumgänglich sind. Ist man gerade in einem Handlungsstrang angekommen, wird man auch wieder herausgerissen und probiert in den Neuen einzutauchen und das Verlangen nach der Fortsetzung des alten Handlungsstranges. Und dennoch ist der Einsatz der Handlungsstränge immer treffend.

Es soll nun genug gesagt sein. Um es kurz zusammen zu fassen. Das Buch ist absolut lesenswert. Natürlich ist dies eine sehr subjektive Meinung. Aber vielleicht konnte ich einige subjektive Anmerkungen machen, die auch den Leser der Rezension ansprechen und für das Buch begeistern zu können. Es ist eine spannende Geschichte, die einen mitreißt und über die Zukunft der Erde nachdenken lässt, da die angesprochenen Probleme weit aus realer sind, als man denkt.

geschrieben am 24.05.2011 | 374 Wörter | 2268 Zeichen

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