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Ein Vampir zum Dinner


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Magdalena Kneisel

Ein Vampir zum Dinner Evangeline ist allein erziehende Mutter und seit drei Monaten ein Vampir. Gemeinsam mit ihrer Tochter Tamara lebt sie in Broken Heart und hat dort das Erbe ihrer Großmutter angetreten: Sie ist Bibliothekarin. Broken Heart soll nach dem Vorhaben des Konsortiums in einen Treffpunkt für paranomale Wesen umgewandelt werden. Doch bevor es soweit ist findet sich in Broken Heart auch so schon genug paranomales Leben ein: Lykanthropen, Mischwesen von Vampiren und Lykanen, die durch das Kontaminus-Virus befallen, verrückt werden, überfallen die Stadt. Evangeline wird in „ein Vampir zum Dinner“ von zahlreichen Schicksalsschlägen getroffen: Erst verschwindet ihr geliebter Wolf Lucky, dann wird ihr von Lorcan eröffnet, dass sie ihre Bibliothek schließen muss, um an einem anderen Ort wieder geöffnet zu werden. Ihr Heim soll abgerissen werden und Ralph, ihr Spender, verhält sich auf einmal ihr gegenüber auffällig eindeutig. Ihre Tochter wird von einem streunenden Vampir als unfreiwilliger Spender benutzt und ihre Fähigkeit mit Menschen zu sprechen, die sich in Tiere verwandeln können, bringt sie dazu sich empathisch in einen Lykanthropen hineinzuversetzen, was nicht sonderlich hilfreich ist, als sie von diesen angefallen wird. Dabei lässt sie auch dummerweise ihr Handy im Wald liegen und kann so ihre Teenagertochter Tamara kaum noch erreichen, was besonders tragisch für die Single-Mum ist, da sich ihre geliebte Kleine das erste Mal verliebt. Und als würde das alles nicht schon reichen, wirft sie selbst das Kontaminus-Virus aus der Bahn. Und das genau zu dem Zeitpunkt, da sie sich eingesteht in Lorcan verliebt zu sein. Ausgerechnet der 4000jährige Vampir, der sie zur der Untoten gemacht hat, die sie jetzt ist. Während das erste Buch von Michele Bardsley „Vampire zum Frühstück“ von den Begebenheiten um die Erweckung von Evangeline und zehn weiteren Single-Eltern handelt, dreht sich also das zweite Buch um Evangeline und Lorcan. Zwar muss man nicht das erste Buch für den Handlungszusammenhang gelesen haben, aber dennoch ist es möglicherweise sinnvoll, da doch hin- und wieder kleine Anspielungen auf das erste Buch und die Erweckung, sowie um die Vorgeschichte von Lorcan finden lassen. Als kleines Highlight sind in das Buch einzelne Passagen über die Geschichte der Vampire eingelassen, welche aus Lorcans – der ebenfalls wie Evangelinge ein Büchernarr ist – Feder entstammen. Einem Märchen gleich schildert er die gemeinsame Geschichte von Evangeline und Lorcan. Auch wenn die Hauptcharaktere zum Teil besessen von anderen Mächten oder dem Tode äußerst nahe sind, lässt der Spannungsbogen doch manchmal zu wünschen übrig, da das Ende des Buches doch etwas zu offensichtlich ist und so erstaunt es wohl nicht, dass auch Lucky am Ende wieder auftaucht. Zugleich werden vielleicht zu viele Rückblenden in dem Buch eingebaut, die den Leser verwirren können. Allein die Vorgeschichte wäre es wert in einer eigenständigen Geschichte beschrieben zu werden. Allerdings machen zahlreiche kleine Details, die die einzelnen Passagen verknüpfen, das Buch kurzweilig. Das Buch zieht jeden Fan von vampirischer Romantik in den Bann, der auch einmal über einen schlechten Wortwitz lachen kann („Warum heißt ein Löwe Löwe? - Weil er durch die Wüste löwt“) und sich nicht an der wundervoll harmonischen Bilderbuchbeziehung zwischen Mutter und Tochter stört. stellt das Buch für jeden Freund der gälischen Sprache und Fantasyliteratur eine kleine Augenweide dar. Die Autorin bindet immer wieder kleine Ausschnitte aus dieser Sprache in das Buch ein, stellt aber auch keinen Anspruch auf 100%ige Richtigkeit. Dafür ist aber ein Anhang im Buch vorhanden, der die einzelnen Ausdrücke auf Deutsch wiedergibt.

Evangeline ist allein erziehende Mutter und seit drei Monaten ein Vampir. Gemeinsam mit ihrer Tochter Tamara lebt sie in Broken Heart und hat dort das Erbe ihrer Großmutter angetreten: Sie ist Bibliothekarin. Broken Heart soll nach dem Vorhaben des Konsortiums in einen Treffpunkt für paranomale Wesen umgewandelt werden. Doch bevor es soweit ist findet sich in Broken Heart auch so schon genug paranomales Leben ein: Lykanthropen, Mischwesen von Vampiren und Lykanen, die durch das Kontaminus-Virus befallen, verrückt werden, überfallen die Stadt.

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Während das erste Buch von Michele Bardsley „Vampire zum Frühstück“ von den Begebenheiten um die Erweckung von Evangeline und zehn weiteren Single-Eltern handelt, dreht sich also das zweite Buch um Evangeline und Lorcan. Zwar muss man nicht das erste Buch für den Handlungszusammenhang gelesen haben, aber dennoch ist es möglicherweise sinnvoll, da doch hin- und wieder kleine Anspielungen auf das erste Buch und die Erweckung, sowie um die Vorgeschichte von Lorcan finden lassen.

Als kleines Highlight sind in das Buch einzelne Passagen über die Geschichte der Vampire eingelassen, welche aus Lorcans – der ebenfalls wie Evangelinge ein Büchernarr ist – Feder entstammen. Einem Märchen gleich schildert er die gemeinsame Geschichte von Evangeline und Lorcan.

Auch wenn die Hauptcharaktere zum Teil besessen von anderen Mächten oder dem Tode äußerst nahe sind, lässt der Spannungsbogen doch manchmal zu wünschen übrig, da das Ende des Buches doch etwas zu offensichtlich ist und so erstaunt es wohl nicht, dass auch Lucky am Ende wieder auftaucht.

Zugleich werden vielleicht zu viele Rückblenden in dem Buch eingebaut, die den Leser verwirren können. Allein die Vorgeschichte wäre es wert in einer eigenständigen Geschichte beschrieben zu werden. Allerdings machen zahlreiche kleine Details, die die einzelnen Passagen verknüpfen, das Buch kurzweilig.

Das Buch zieht jeden Fan von vampirischer Romantik in den Bann, der auch einmal über einen schlechten Wortwitz lachen kann („Warum heißt ein Löwe Löwe? - Weil er durch die Wüste löwt“) und sich nicht an der wundervoll harmonischen Bilderbuchbeziehung zwischen Mutter und Tochter stört. stellt das Buch für jeden Freund der gälischen Sprache und Fantasyliteratur eine kleine Augenweide dar. Die Autorin bindet immer wieder kleine Ausschnitte aus dieser Sprache in das Buch ein, stellt aber auch keinen Anspruch auf 100%ige Richtigkeit. Dafür ist aber ein Anhang im Buch vorhanden, der die einzelnen Ausdrücke auf Deutsch wiedergibt.

geschrieben am 21.02.2010 | 559 Wörter | 3212 Zeichen

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