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Fünf


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Rezension von

Emma Tomsen

Fünf Domenique Passehr gelingt es in ihrem Roman, den Leser zu fesseln: in einer Hölle, aus der er nach manchem Kapitel vielleicht lieber wieder aussteigen will. Die Geschichte über Rayenne, die im Sumpf menschlicher Abgründe zu ersticken droht, wird gefühls-melodisch und sehr realistisch beschrieben. Gänsehaut und Tränen garantiert, ohne Mitleid zu heischen. Das Mitfühlen lassen und sich Wiederfinden ist es, was die Autorin beherrscht. Mit ihrer ganz eigenen Sprache, entgegen dem üblichen Mainstream: Man spürt die nackte Angst, wenn ihr Verfolger sie plötzlich einholt. Man erstickt mit, wenn er sie würgend an die Wand drückt. Man fühlt aber auch mit, wenn sie die Zärtlichkeiten ihrer beiden Freunde genießt. Man spürt den Schaum förmlich auf der Nase, wenn die drei in einer Badewanne sitzen. Und genauso schnell holt Rayenne uns auf den Boden der Tatsache zurück, wenn sie von ihrem Seelenmörder spricht. Ein Auf und Ab, das einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Bis man dieses Buch zu Ende gelesen hat. Dass es sich thematisch auch um Borderline dreht ist eine Tatsache. Aber das steht nicht im Vordergrund. Vielmehr wird man schleichend hineingezogen und bekommt so den Hauch einer Ahnung, was es eigentlich bedeutet.

Domenique Passehr gelingt es in ihrem Roman, den Leser zu fesseln: in einer Hölle, aus der er nach manchem Kapitel vielleicht lieber wieder aussteigen will. Die Geschichte über Rayenne, die im Sumpf menschlicher Abgründe zu ersticken droht, wird gefühls-melodisch und sehr realistisch beschrieben. Gänsehaut und Tränen garantiert, ohne Mitleid zu heischen. Das Mitfühlen lassen und sich Wiederfinden ist es, was die Autorin beherrscht. Mit ihrer ganz eigenen Sprache, entgegen dem üblichen Mainstream: Man spürt die nackte Angst, wenn ihr Verfolger sie plötzlich einholt. Man erstickt mit, wenn er sie würgend an die Wand drückt. Man fühlt aber auch mit, wenn sie die Zärtlichkeiten ihrer beiden Freunde genießt. Man spürt den Schaum förmlich auf der Nase, wenn die drei in einer Badewanne sitzen. Und genauso schnell holt Rayenne uns auf den Boden der Tatsache zurück, wenn sie von ihrem Seelenmörder spricht. Ein Auf und Ab, das einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Bis man dieses Buch zu Ende gelesen hat. Dass es sich thematisch auch um Borderline dreht ist eine Tatsache. Aber das steht nicht im Vordergrund. Vielmehr wird man schleichend hineingezogen und bekommt so den Hauch einer Ahnung, was es eigentlich bedeutet.

geschrieben am 20.11.2008 | 192 Wörter | 1051 Zeichen

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