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Obsidian Butterfly (Anita Blake, Vampire Hunter)


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Rezension von

Nadine Leonhardt

Obsidian Butterfly (Anita Blake, Vampire Hunter) In diesem Roman eilt Anita Blake ihrem langjährigen Freund Edward zu Hilfe. Da Edward ihre Hilfe in einem mystischen Mordfall benötigt, wird Anita Blake plötzlich in das Spiel um seine zweite Identität verwickelt. Der skrupellose Kopfgeldjäger hat sich in New Mexico ein gemütliches Nest gebaut und spielt die Rolle des netten Nachbarn Ted. Während Anita ihm bei der Aufklärung der Ritualmorde hilft, gerät Teds Familie in Gefahr. Plötzlich hat es Anita also nicht mehr nur mit gehäuteten, verstückelten Leichen zu tun, sondern auch mit einer Truppe Spezialeinheiten, die es auf Teds Kinder abgesehen haben. Natürlich schafft Anita es, die Situation zu überleben, doch für welchen Preis? Mich hat der Roman sofort damit gefesselt, dass man plötzlich etwas über Edward erfahren konnte. In allen anderen Romanen war er immer der mysteriöse Killer, der völlig gefühlskalt nur dafür lebt Monster zu jagen und zu töten. Jetzt wird er plötzlich von seiner Rolle als netter Mann von nebenan überwältigt und rastet beinahe aus, als seine Familie in Gefahr gerät. Man erfährt in diesem Roman mehr über Edwards Vergangenheit und Person als in allen 8 Romanen davor zusammen. Mir hat es sehr gefallen, wie Hamilton es schafft einerseits Edwards menschliche Seite zu zeigen, aber gleichzeitig verhält er sich konsistent, wie man es von ihm erwartet. Auch wenn man neue Facetten an ihm kennenlernt, verliert er nicht seine Persönlichkeit. Für mich war vorher Edward schon immer eine meiner Lieblingsfiguren, dahingehend wurde ich ihn diesem Buch nur bestärkt. Allerdings hat mich der Roman im Gesamten eher enttäuscht. In den vorherigen Romanen hatte ich schon immer das Gefühl, dass die Brutalität und die Lüsternheit von Anita Blake und auch ihren Fällen und ihrem sozialen Umfeld immer weiter zugenommen hat. Was sich in vorherigen Romanen langsam steigert scheint jetzt seinen Höhepunkt erreicht zu haben, was allerdings dazu führt, dass die Geschichte zu brutal ist und meine Vorstellungskraft einfach keine Lust mehr hatte auf soviel Eingeweide und Zerstückelung, dass es mich nur noch albern und unnötig vorkam. Ich empfand es nicht als übermäßig eklig, sondern als zu abgehoben, wie die Leichen am Tatort zugerichtet waren und für mich haben diese ständigen Übertreibungen die Geschichte sehr beeinträchtigt. Hätte Hamilton auch auf so viele überflüssige, absurde Szenen verzichtet, hätte sie es vielleicht auch geschafft der Geschichte mehr Fluss zu verleihen und das Ende nicht so aprupt zu gestalten. Ganz am Anfang des Romans beginnt sie eine Geschichte um die Familie von Edward, dann hört man von diesem Handlungsstrang allerdings 400 Seiten gar nichts mehr und alle Sorgen sind vergessen (was auch nicht wundert, wird Anita Blake in dieser Zeit geschätzte 5 Mal fast umgebracht - oh, ein Mal davon sogar tatsächlich). Plötzlich tauchen die Bösewichte vom Beginn der Geschichte wieder auf und ich muss ehrlich gestehen, dass ich etwas verblüfft und verwirrt war, wer das eigentlich nochmal sein soll. Das war mir bisher bei Hamiltons Anita-Blake-Romanen nicht passiert. Mir ging es sogar so, dass ich zwischenrein zwei Mal überlegt habe das Buch zuzuschlagen und aufzuhören, als es immer abenteuerlicher wurde, was Anita Blake alles wegstecken kann. Mir hat an ihr immer gut gefallen, dass sie übermenschlich ist und mit den harten, üblen Kerlen mithalten konnte, aber in diesem Roman geht Hamilton einfach zu weit. Alles hat seine Grenzen und die wurden mehr als ein Mal überschritten. Es wirkt irgendwann einfach albern, wenn sie Superman gleich nach jedem Kampf 2 Tage später wieder makellos in die nächste Auseinandersetzung zieht. Ich bereue es zwar nicht diesen Roman gelesen zu haben, aber das liegt hauptsächlich daran, dass man sehr viel über Edward erfährt. Die Handlung hätte mir deutlich besser gefallen, wenn sie nicht so abgehoben gewesen wäre und sich nicht ständig überschlagen hätte, im Versuch die vorherige Szene an Brutalität und Splatter zu übertreffen.

In diesem Roman eilt Anita Blake ihrem langjährigen Freund Edward zu Hilfe. Da Edward ihre Hilfe in einem mystischen Mordfall benötigt, wird Anita Blake plötzlich in das Spiel um seine zweite Identität verwickelt. Der skrupellose Kopfgeldjäger hat sich in New Mexico ein gemütliches Nest gebaut und spielt die Rolle des netten Nachbarn Ted. Während Anita ihm bei der Aufklärung der Ritualmorde hilft, gerät Teds Familie in Gefahr. Plötzlich hat es Anita also nicht mehr nur mit gehäuteten, verstückelten Leichen zu tun, sondern auch mit einer Truppe Spezialeinheiten, die es auf Teds Kinder abgesehen haben.

Natürlich schafft Anita es, die Situation zu überleben, doch für welchen Preis?

Mich hat der Roman sofort damit gefesselt, dass man plötzlich etwas über Edward erfahren konnte. In allen anderen Romanen war er immer der mysteriöse Killer, der völlig gefühlskalt nur dafür lebt Monster zu jagen und zu töten. Jetzt wird er plötzlich von seiner Rolle als netter Mann von nebenan überwältigt und rastet beinahe aus, als seine Familie in Gefahr gerät. Man erfährt in diesem Roman mehr über Edwards Vergangenheit und Person als in allen 8 Romanen davor zusammen. Mir hat es sehr gefallen, wie Hamilton es schafft einerseits Edwards menschliche Seite zu zeigen, aber gleichzeitig verhält er sich konsistent, wie man es von ihm erwartet. Auch wenn man neue Facetten an ihm kennenlernt, verliert er nicht seine Persönlichkeit. Für mich war vorher Edward schon immer eine meiner Lieblingsfiguren, dahingehend wurde ich ihn diesem Buch nur bestärkt.

Allerdings hat mich der Roman im Gesamten eher enttäuscht. In den vorherigen Romanen hatte ich schon immer das Gefühl, dass die Brutalität und die Lüsternheit von Anita Blake und auch ihren Fällen und ihrem sozialen Umfeld immer weiter zugenommen hat. Was sich in vorherigen Romanen langsam steigert scheint jetzt seinen Höhepunkt erreicht zu haben, was allerdings dazu führt, dass die Geschichte zu brutal ist und meine Vorstellungskraft einfach keine Lust mehr hatte auf soviel Eingeweide und Zerstückelung, dass es mich nur noch albern und unnötig vorkam. Ich empfand es nicht als übermäßig eklig, sondern als zu abgehoben, wie die Leichen am Tatort zugerichtet waren und für mich haben diese ständigen Übertreibungen die Geschichte sehr beeinträchtigt.

Hätte Hamilton auch auf so viele überflüssige, absurde Szenen verzichtet, hätte sie es vielleicht auch geschafft der Geschichte mehr Fluss zu verleihen und das Ende nicht so aprupt zu gestalten. Ganz am Anfang des Romans beginnt sie eine Geschichte um die Familie von Edward, dann hört man von diesem Handlungsstrang allerdings 400 Seiten gar nichts mehr und alle Sorgen sind vergessen (was auch nicht wundert, wird Anita Blake in dieser Zeit geschätzte 5 Mal fast umgebracht - oh, ein Mal davon sogar tatsächlich). Plötzlich tauchen die Bösewichte vom Beginn der Geschichte wieder auf und ich muss ehrlich gestehen, dass ich etwas verblüfft und verwirrt war, wer das eigentlich nochmal sein soll. Das war mir bisher bei Hamiltons Anita-Blake-Romanen nicht passiert.

Mir ging es sogar so, dass ich zwischenrein zwei Mal überlegt habe das Buch zuzuschlagen und aufzuhören, als es immer abenteuerlicher wurde, was Anita Blake alles wegstecken kann. Mir hat an ihr immer gut gefallen, dass sie übermenschlich ist und mit den harten, üblen Kerlen mithalten konnte, aber in diesem Roman geht Hamilton einfach zu weit. Alles hat seine Grenzen und die wurden mehr als ein Mal überschritten. Es wirkt irgendwann einfach albern, wenn sie Superman gleich nach jedem Kampf 2 Tage später wieder makellos in die nächste Auseinandersetzung zieht.

Ich bereue es zwar nicht diesen Roman gelesen zu haben, aber das liegt hauptsächlich daran, dass man sehr viel über Edward erfährt. Die Handlung hätte mir deutlich besser gefallen, wenn sie nicht so abgehoben gewesen wäre und sich nicht ständig überschlagen hätte, im Versuch die vorherige Szene an Brutalität und Splatter zu übertreffen.

geschrieben am 13.10.2011 | 619 Wörter | 3431 Zeichen

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