Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Tannöd


Statistiken
  • 4511 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Verena Hillenbrand

Tannöd Der Mordhof – unter diesem Name ist einsamer Hof in Tannöd bekannt, bei dem in einer ganzen Nacht eine komplette Familie getötet wurde. Als mĂŒrrisch, einbrötlerisch und seltsam waren sie bekannt, doch damit hatte keiner gerechnet. Zuerst bemerkte keiner das Verschwinden der Familie, doch nach und nach machen sich die anderen Höfe Sorgen. Mutige machen sich auf dem Weg zum Hof und der Fund ist grausam: Denn selbst die Kinder wurden grausam ermordet. Vom Mörder fehlt jedoch jede Spur. Andrea Schenkel, die mit diesem Buch ihre erste Veröffentlichung wagte, lĂ€sst den Leser an der AufklĂ€rung des Falls mitwirken. Er wird Zeuge von Gedanken, Ideen und Auflösungen und nach und nach tastet sich der Leser immer mehr zum Mörder hervor, denn dieser lauert mitten im Volk. Inmitten dieser Überlegungen ĂŒber den Mord kommen die Handlungen der getöteten Familie aus der Mordnacht ans Licht und wir erfahren mehr ĂŒber deren Gedanken und ihr Agieren. Augenzeugen und nĂ€here Bekannte versuchen das Verhalten der „seltsamen“ Familie zu erlĂ€utern, stellen Vermutungen an, was der alte Danner, der Herr des Hauses, alles auf dem Kerbholz hatte und warum seine Tochter trotz verkorkster MĂ€nnerbeziehungen zwei Kinder besaß. Langsam kommt eine Wahrheit ans Licht, die jeden Leser stocken lĂ€sst. WĂ€hrend diese Stimme zu Wort kommen, verfolgt man nebenbei das alttĂ€gliche Leben des Mörders, der sein Leben nach seinen ganz klaren Linien verrichtet. Erst zum Ende des Buches bringt er Namen mit in seine Gedanken und wir erfahren, wer er ist und warum er solch grausige Taten vollbrachte. Ihr DebĂŒt ist Andrea Schenkel mit diesem Buch gelungen. Sie zeigt uns ein nach außen klassisches Kleindorf, hinter dessen Fassaden so manche Geheimnisse lagern und fĂŒhrt uns durch ihre sehr klare Stilrichtung in die Welt eines dramatischen Kriminalromans ein. Was das Buch noch spannender macht, ist die Tatsache, dass es einer wahren Begebenheit zugrunde liegt, bei der ein ungeklĂ€rter Mordfall an einer Bauernfamilie die Grundlage war. Diese Geschichte wandelt Schenkel unwahrscheinlich interessant um und ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane von ihr.

Der Mordhof – unter diesem Name ist einsamer Hof in Tannöd bekannt, bei dem in einer ganzen Nacht eine komplette Familie getötet wurde. Als mĂŒrrisch, einbrötlerisch und seltsam waren sie bekannt, doch damit hatte keiner gerechnet.

weitere Rezensionen von Verena Hillenbrand


Zuerst bemerkte keiner das Verschwinden der Familie, doch nach und nach machen sich die anderen Höfe Sorgen. Mutige machen sich auf dem Weg zum Hof und der Fund ist grausam: Denn selbst die Kinder wurden grausam ermordet. Vom Mörder fehlt jedoch jede Spur.

Andrea Schenkel, die mit diesem Buch ihre erste Veröffentlichung wagte, lĂ€sst den Leser an der AufklĂ€rung des Falls mitwirken. Er wird Zeuge von Gedanken, Ideen und Auflösungen und nach und nach tastet sich der Leser immer mehr zum Mörder hervor, denn dieser lauert mitten im Volk. Inmitten dieser Überlegungen ĂŒber den Mord kommen die Handlungen der getöteten Familie aus der Mordnacht ans Licht und wir erfahren mehr ĂŒber deren Gedanken und ihr Agieren.

Augenzeugen und nĂ€here Bekannte versuchen das Verhalten der „seltsamen“ Familie zu erlĂ€utern, stellen Vermutungen an, was der alte Danner, der Herr des Hauses, alles auf dem Kerbholz hatte und warum seine Tochter trotz verkorkster MĂ€nnerbeziehungen zwei Kinder besaß. Langsam kommt eine Wahrheit ans Licht, die jeden Leser stocken lĂ€sst.

WÀhrend diese Stimme zu Wort kommen, verfolgt man nebenbei das alttÀgliche Leben des Mörders, der sein Leben nach seinen ganz klaren Linien verrichtet. Erst zum Ende des Buches bringt er Namen mit in seine Gedanken und wir erfahren, wer er ist und warum er solch grausige Taten vollbrachte.

Ihr DebĂŒt ist Andrea Schenkel mit diesem Buch gelungen. Sie zeigt uns ein nach außen klassisches Kleindorf, hinter dessen Fassaden so manche Geheimnisse lagern und fĂŒhrt uns durch ihre sehr klare Stilrichtung in die Welt eines dramatischen Kriminalromans ein.

Was das Buch noch spannender macht, ist die Tatsache, dass es einer wahren Begebenheit zugrunde liegt, bei der ein ungeklÀrter Mordfall an einer Bauernfamilie die Grundlage war. Diese Geschichte wandelt Schenkel unwahrscheinlich interessant um und ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane von ihr.

geschrieben am 02.12.2007 | 333 Wörter | 1836 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen