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Die Lügen des Locke Lamora


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Die Lügen des Locke Lamora Dies ist der erste Band der bisher dreiteiligen Geschichte um den Dieb Locke Lamora von Scott Lynch. Bei dem Buch handelt sich um einen Fantasy-Diebesroman, der in einer fantastischen Stadt spielt. Folgende Bücher sind in der Reihe erschienen: Band 2: „Sturm über roten Wassern“/ Band 3: „Die Republik der Diebe“/ Band 4: „Das Schwert von Emberlain“ erscheint am 13.3.2017. Jedes Buch dieser Serie hat eine in sich abgeschlossene Geschichte; die einzelnen Folgen bauen nur durch Anspielungen aufeinander auf. Inhalt: Locke Lamora, der als Waisenkind in der Inselstadt Camorr aufwächst, wird als Kind vom Lehrherr der Diebe an Chains, den Priester ohne Augen, verkauft. Dieser bildet ihn und einige andere Kinder zu professionellen Dieben aus. Als Anführer der Gentleman-Ganoven macht Locke das Herzogtum Camorr unsicher. Dabei hält er sich nicht an den „Geheimen Frieden“, einer Absprache zwischen dem Adel und der Diebesgilde, bei dem die Aristokratie von Dieben verschont bleibt. Denn Locke Lamora und seine Freunde bestehlen die Reichen der Stadt. Während er seinen größten Streich begeht, reißt der „graue König“ und sein Soldmagier die Macht über die Unterwelt an sich. Locke muss handeln und so beginnt sein größtes Abenteuer. Meine Meinung: Ich habe den Fantasy Roman bereits vor einigen Jahren gelesen und kann ihn immer wieder in die Hand nehmen. Lynchs Werk ist unterhaltsam, spannend und humorvoll. Er präsentiert eine interessante, phantasievolle und gut durchdachte Geschichte. Die weltlichen Vorbilder der Stadt Camorr sind wahrscheinlich die italienischen Stadtstaaten des Mittelalters mit ihrer Politik und dem technischen Stand von damals. Magie existiert zwar, ist aber nur wenigen vorbehalten. Wichtiger ist die Alchemie, die in vielen Details vorhanden ist und Leuchtkugeln, alkoholhaltiges Obst oder Tier-Hybride hervorbringt. Der Abenteueranteil wird durch spannende Zweikämpfe, aber auch durch List und Betrug bestritten. Man muss sich hier auf grausame und blutige Szenen einstellen. Der Schreibstil ist schön und gut zu lesen. Lynch schafft es, dass man ein gutes Bild von dieser Stadt bekommt. Mit vielen Rückblenden erzählt der Autor die Geschichte und sorgt so dafür, dass der Leser mit dem nötigen Wissen versorgt wird. Die Charaktere sind schön gestaltet. Die Gentleman-Ganoven bestehen aus dem charmanten und raffinierten Meisterdieb Locke, dem Schläger Jean, den Zwillingen Calo und Galdo mit ihren Späßen und dem kleinen Lehrling Bug. Fazit: Scott Lynchs „Die Lügen des Locke Lamora“ ist ein unterhaltsamer, temporeicher, frecher Abenteuer- und Fantasy-Roman, der in einer gut konstruierten Fantasy-Stadt spielt und unbedingt lesenswert ist.

Dies ist der erste Band der bisher dreiteiligen Geschichte um den Dieb Locke Lamora von Scott Lynch. Bei dem Buch handelt sich um einen Fantasy-Diebesroman, der in einer fantastischen Stadt spielt.

Folgende Bücher sind in der Reihe erschienen:

Band 2: „Sturm über roten Wassern“/ Band 3: „Die Republik der Diebe“/ Band 4: „Das Schwert von Emberlain“ erscheint am 13.3.2017.

Jedes Buch dieser Serie hat eine in sich abgeschlossene Geschichte; die einzelnen Folgen bauen nur durch Anspielungen aufeinander auf.

Inhalt:

Locke Lamora, der als Waisenkind in der Inselstadt Camorr aufwächst, wird als Kind vom Lehrherr der Diebe an Chains, den Priester ohne Augen, verkauft. Dieser bildet ihn und einige andere Kinder zu professionellen Dieben aus. Als Anführer der Gentleman-Ganoven macht Locke das Herzogtum Camorr unsicher. Dabei hält er sich nicht an den „Geheimen Frieden“, einer Absprache zwischen dem Adel und der Diebesgilde, bei dem die Aristokratie von Dieben verschont bleibt. Denn Locke Lamora und seine Freunde bestehlen die Reichen der Stadt. Während er seinen größten Streich begeht, reißt der „graue König“ und sein Soldmagier die Macht über die Unterwelt an sich. Locke muss handeln und so beginnt sein größtes Abenteuer.

Meine Meinung:

Ich habe den Fantasy Roman bereits vor einigen Jahren gelesen und kann ihn immer wieder in die Hand nehmen. Lynchs Werk ist unterhaltsam, spannend und humorvoll.

Er präsentiert eine interessante, phantasievolle und gut durchdachte Geschichte. Die weltlichen Vorbilder der Stadt Camorr sind wahrscheinlich die italienischen Stadtstaaten des Mittelalters mit ihrer Politik und dem technischen Stand von damals.

Magie existiert zwar, ist aber nur wenigen vorbehalten. Wichtiger ist die Alchemie, die in vielen Details vorhanden ist und Leuchtkugeln, alkoholhaltiges Obst oder Tier-Hybride hervorbringt.

Der Abenteueranteil wird durch spannende Zweikämpfe, aber auch durch List und Betrug bestritten. Man muss sich hier auf grausame und blutige Szenen einstellen.

Der Schreibstil ist schön und gut zu lesen. Lynch schafft es, dass man ein gutes Bild von dieser Stadt bekommt.

Mit vielen Rückblenden erzählt der Autor die Geschichte und sorgt so dafür, dass der Leser mit dem nötigen Wissen versorgt wird.

Die Charaktere sind schön gestaltet. Die Gentleman-Ganoven bestehen aus dem charmanten und raffinierten Meisterdieb Locke, dem Schläger Jean, den Zwillingen Calo und Galdo mit ihren Späßen und dem kleinen Lehrling Bug.

Fazit:

Scott Lynchs „Die Lügen des Locke Lamora“ ist ein unterhaltsamer, temporeicher, frecher Abenteuer- und Fantasy-Roman, der in einer gut konstruierten Fantasy-Stadt spielt und unbedingt lesenswert ist.

geschrieben am 03.07.2016 | 395 Wörter | 2280 Zeichen

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