
| ISBN | 0751537500 | |
| Autor | Mitch Albom | |
| Verlag | Little, Brown Book Group | |
| Sprache | englisch | |
| Seiten | 208 | |
| Erscheinungsjahr | 2007 | |
| Extras | - |

"There's only your life, how you mess it up, and who is there to save you. Or who isn't."

Charley „Chick“ Benetto ist ein gebrochener Mann, sein Leben hat er sich durch Alkohol und Reue selbst zerstört. Er verliert seine Arbeit und seine Ehe zerbricht. Als er nicht zur Hochzeit seiner Tochter eingeladen wird, ist er am Ende und beschließt, sich umzubringen. Er fährt nach Pepperville Beach, in seinen Heimatort, und stürzt sich von einem alten Wasserturm. Überraschenderweise überlebt er den Sturz und als er wieder bei Bewusstsein ist, sieht er seine Mutter Posey am Fußballfeld stehen, die ihn anblickt. Das Problem daran: sie ist seit acht Jahren tot. Bevor er sich aufrappelt, ist sie auch schon wieder weg. Chick geht in sein Elternhaus und findet dort seine Mutter, alles ist so, als wäre sie nie weg gewesen.
Und er bekommt noch einmal eine Chance, mit ihr zu reden, einen Tag mit ihr zu verbringen. Eine Chance, nachzuholen, was er versäumt hat. Denn das ist der Grund, warum sein Leben in Scherben ist: er konnte sich nicht von ihr verabschieden, war nicht da, als sie starb und kann sich seitdem selbst nicht mehr leiden. Alles hängt an einem einzigen Satz, den sein Vater ihm sagte, als er ein kleiner Junge war und der sein Leben nachhaltig veränderte: “You can be a mama’s boy or a daddy’s boy, but you can’t be both.” Im Nachhinein hat er sich wohl für die falsche Seite, die seines Vaters, entschieden und das sein Leben lang bereut.
Durch den einen Tag mit seiner Mutter wird Chick daran erinnert, dass jemand ihn geliebt hat, dass jemand um seine Geburt gebetet hat. Anekdoten aus seiner Kindheit wechseln sich ab mit Notizen, um dann wieder zu den Geschehnissen des merkwĂĽrdigsten Tages in Chicks Leben zurĂĽckzukehren. (Oder in Chicks Pause vom Leben.)
Mitch Albom erzählt die Geschichte eines Menschen, der die unglaubliche, einmalige Gelegenheit bekommt, Dinge zu einem geliebten Menschen zu sagen, den er schon längst verloren hat- genau die Dinge, die man so gerne noch gesagt hätte. Wollen wir das nicht alle? Da ist es umso schöner, sich vorzustellen, wenn man genau das nur für einen Tag tun könnte.
Der flüssige Erzählstil Alboms macht es leicht, das Buch in einem Rutsch durchzulesen und es mit einem Lächeln im Gesicht aus der Hand zu legen. Schön, dass es diese Art von Romanen gibt.
geschrieben am 12.12.2008 | 394 Wörter | 1959 Zeichen
Kommentare zur Rezension (0)
Platz für Anregungen und Ergänzungen