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Das Lied des Blutes:


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Das Lied des Blutes: Der Fantasy-Roman "Das Lied des Blutes - Rabenschatten 1" stellt das Debüt des Autors dar. Er hat alle klassischen Zutaten, die ein guter Vertreter des Genres braucht: Könige, Krieger, Helden, viele Kämpfe, Freundschaft und Treue, Intrigen und Verrat, plötzliche Wendungen, ein bisschen Magie und eine zarte Liebesgeschichte. Lord Verniers, der Geschichtsschreiber des alpiranischen Kaisers, soll den berühmtesten Gefangenen des Reichs, Vaelin Al Sorna auf die Meldeneischen Inseln bringen. Auf der Überfahrt erzählt Vaelin dem Chronisten die Geschichte seines Lebens: Nach dem frühen Tod seiner geliebten Mutter, wird Vaelin bereits als Kind von seinem Vater zu den Kriegermönchen des sechsten Ordens gebracht. Dort durchläuft er eine harte Ausbildung zum geachteten und gefürchteten Krieger für den Glauben. Seine Kindheit und Jugend ist geprägt von Härte und Brutalität; viele Novizen überleben die Prüfungen nicht oder müssen den Orden verlassen. Doch aus fünf der Jungen – Vaelin, Nortah, Dentos, Barkus und Caenis – wird eine Gemeinschaft, in der sie sich gegenseitig unterstützen. Schon während der Ausbildung sticht Vaelin durch seine Schwertkampf-Fertigkeiten hervor. Erst später begreift er, dass er "das Lied seines Blutes" hört... Eines Tages lernt Vaelin die junge Schwester Sherin kennen und verliebt sich in sie. Doch eine Beziehung ist den Kriegermönchen nicht gestattet. Vaelins Vater war ein “Schwert des Königs” und damit ein naher Vertrauter des Regenten. So bleibt es nicht aus, dass der König, ein intriganter und gefährlicher Herrscher, auch Vaelin durch einen Pakt an sich bindet. In dem Buch sind auch Karten und ein Namensregister der wichtigsten Personen vorhanden, sowie die Regeln des Spiels "Keschet"– ein anspruchsvolles, dem Schach ähnliches Strategiespiel. In die Rahmenhandlung eingebaut ist eine komplexe, packende und berührende Geschichte, die vom Beginn an fesselt. Der Autor beschwört eine mittelalterliche Welt, in der Männer dominieren. Es gibt mehrere Reiche und konkurrierende Religionen. Anthony Ryan beschreibt die Welt sehr authentisch und schmückt sie mit vielen Details aus. Die Handlung beinhaltet viele Beschreibungen von Kämpfen und Intrigen. Aber auch die Schicksale der einzelnen Charaktere, selbst der Nebenfiguren, werden ausführlich dargestellt. Diese überzeugen durch ihre Tiefe und schlüssige Entwicklung. Vor allem Vaelin Al Sorna wird als edler, tragischer und sympathischer Held aufgezeigt, der eine besondere Gabe hat, die ihn vor Gefahren warnt und mit der er in die Herzen der Menschen sehen kann. Der Magie/Fantasy-Anteil des Buches ist nicht so stark ausgeprägt wie bei vielen anderen Fantasy Büchern. Die Handelnden sind normale Menschen, keine fantastischen Kreaturen. Die magischen Elemente beschränken sich hauptsächlich auf außergewöhnliche Gaben und Fähigkeiten. Ein fesselndes Buch, das zumindest ich kaum das Buch aus der Hand legen konnte. Das offene Ende deutet bereits auf eine Fortsetzung hin, die im Englischen schon erschienen ist und die es hoffentlich bald auch im Deutschen gibt. Fazit: Der Autor schreibt in einem faszinierenden und spannenden Schreibstil mit glaubwürdigen, lebendigen Charakteren und einer interessanten Geschichte. Ein spannender Roman, der trotz seiner beachtlichen Länge nicht langweilig wird, sondern gut unterhält. Für Fantasy-Fans ist er unbedingt lesenswert.

Der Fantasy-Roman "Das Lied des Blutes - Rabenschatten 1" stellt das Debüt des Autors dar. Er hat alle klassischen Zutaten, die ein guter Vertreter des Genres braucht: Könige, Krieger, Helden, viele Kämpfe, Freundschaft und Treue, Intrigen und Verrat, plötzliche Wendungen, ein bisschen Magie und eine zarte Liebesgeschichte.

Lord Verniers, der Geschichtsschreiber des alpiranischen Kaisers, soll den berühmtesten Gefangenen des Reichs, Vaelin Al Sorna auf die Meldeneischen Inseln bringen. Auf der Überfahrt erzählt Vaelin dem Chronisten die Geschichte seines Lebens:

Nach dem frühen Tod seiner geliebten Mutter, wird Vaelin bereits als Kind von seinem Vater zu den Kriegermönchen des sechsten Ordens gebracht. Dort durchläuft er eine harte Ausbildung zum geachteten und gefürchteten Krieger für den Glauben. Seine Kindheit und Jugend ist geprägt von Härte und Brutalität; viele Novizen überleben die Prüfungen nicht oder müssen den Orden verlassen. Doch aus fünf der Jungen – Vaelin, Nortah, Dentos, Barkus und Caenis – wird eine Gemeinschaft, in der sie sich gegenseitig unterstützen. Schon während der Ausbildung sticht Vaelin durch seine Schwertkampf-Fertigkeiten hervor. Erst später begreift er, dass er "das Lied seines Blutes" hört...

Eines Tages lernt Vaelin die junge Schwester Sherin kennen und verliebt sich in sie. Doch eine Beziehung ist den Kriegermönchen nicht gestattet. Vaelins Vater war ein “Schwert des Königs” und damit ein naher Vertrauter des Regenten. So bleibt es nicht aus, dass der König, ein intriganter und gefährlicher Herrscher, auch Vaelin durch einen Pakt an sich bindet.

In dem Buch sind auch Karten und ein Namensregister der wichtigsten Personen vorhanden, sowie die Regeln des Spiels "Keschet"– ein anspruchsvolles, dem Schach ähnliches Strategiespiel.

In die Rahmenhandlung eingebaut ist eine komplexe, packende und berührende Geschichte, die vom Beginn an fesselt. Der Autor beschwört eine mittelalterliche Welt, in der Männer dominieren. Es gibt mehrere Reiche und konkurrierende Religionen. Anthony Ryan beschreibt die Welt sehr authentisch und schmückt sie mit vielen Details aus. Die Handlung beinhaltet viele Beschreibungen von Kämpfen und Intrigen. Aber auch die Schicksale der einzelnen Charaktere, selbst der Nebenfiguren, werden ausführlich dargestellt. Diese überzeugen durch ihre Tiefe und schlüssige Entwicklung. Vor allem Vaelin Al Sorna wird als edler, tragischer und sympathischer Held aufgezeigt, der eine besondere Gabe hat, die ihn vor Gefahren warnt und mit der er in die Herzen der Menschen sehen kann.

Der Magie/Fantasy-Anteil des Buches ist nicht so stark ausgeprägt wie bei vielen anderen Fantasy Büchern. Die Handelnden sind normale Menschen, keine fantastischen Kreaturen. Die magischen Elemente beschränken sich hauptsächlich auf außergewöhnliche Gaben und Fähigkeiten.

Ein fesselndes Buch, das zumindest ich kaum das Buch aus der Hand legen konnte. Das offene Ende deutet bereits auf eine Fortsetzung hin, die im Englischen schon erschienen ist und die es hoffentlich bald auch im Deutschen gibt.

Fazit:

Der Autor schreibt in einem faszinierenden und spannenden Schreibstil mit glaubwürdigen, lebendigen Charakteren und einer interessanten Geschichte. Ein spannender Roman, der trotz seiner beachtlichen Länge nicht langweilig wird, sondern gut unterhält. Für Fantasy-Fans ist er unbedingt lesenswert.

geschrieben am 15.12.2014 | 481 Wörter | 2943 Zeichen

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