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Dirk Pitt, Bd. 21: Wüstenfeuer


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Rezension von

Letterschming

WĂŒstenfeuer „WĂŒstenfeuer“ ist bereits der einundzwanzigste „Dirk Pitt“-Roman des US-amerikanischen Autors Clive Cussler. Das Buch erschien im Oktober 2011 in gebundener Form beim Blanvalet-Verlag und umfasst 544 Seiten. Schon 1973 erschien mit „Der Todesflieger“ der erste Roman aus der Reihe um Dirk Pitt. Seit „Geheimcode Makaze“, welcher 2004 erschien, schreibt Clive Cussler zusammen mit seinem Sohn Dirk Cussler. Dirk Pitt befindet sich mit seiner Frau Loren in Istanbul, wo sie sich den Topkapi-Palast ansehen. Doch gerade zu diesem Zeitpunkt findet ein Überfall auf den Palast statt und die beiden können um Haaresbreite entkommen. Allerdings setzen sich die Verfolger hartnĂ€ckig auf ihre Fersen, denn sie wollen keine Zeugen haben. Ungewollt wird Pitt in eine Krise hineingezogen, ausgelöst durch den Mufti Battal, der unbedingt das nĂ€chste Oberhaupt der tĂŒrkischen Regierung werden will. Um WĂ€hlerstimmen zu gewinnen, inszeniert er Angriffe durch Terroristen, die der Bevölkerung Angst einjagen sollen, sodass er als Retter auf den Plan treten kann. „WĂŒstenfeuer“ ist der erste Roman, den ich von Clive Cussler gelesen habe. Trotzdem konnte ich mich schnell in die Geschichte einfinden. Zwar hĂ€lt sich der Autor nicht lange mit ErklĂ€rungen ĂŒber die Vorgeschichte auf, aber das fĂŒhrt auch dazu, dass man nicht auf diese Informationen angewiesen ist. Stattdessen konzentriert sich Cussler ganz auf Pitts aktuellen Fall, ein Geschehen, das man problemlos verstehen kann, auch wenn man die anderen BĂ€nde nicht gelesen hat. Die Vergangenheit des Helden wird hier nicht so ausgeschlachtet wie in manch anderem Roman, sondern nur ab und zu am Rande eingeflochten. Die Schreibweise des Autors ist durch die kurzen, prĂ€zisen SĂ€tze sehr eigen, aber man liest sich schnell ein. TatsĂ€chlich kam mir dieser Schreibstil nach einiger Zeit sogar sehr gelegen, denn die politischen ZusammenhĂ€nge sind kompliziert genug. Ohne verschachtelte MammutsĂ€tze und Ketten von Fachbegriffen beschreibt der Autor auf einfache Weise die ZusammenhĂ€nge und sorgt damit fĂŒr einen guten Lesefluss. Man kann im Geschehen versinken und die politischen HintergrĂŒnde ganz nebenbei in sich aufnehmen, ohne sich wahnsinnig darauf konzentrieren zu mĂŒssen. So kann man den Roman auch mal abends lesen, wenn es etwas spĂ€ter geworden ist, und weiß am nĂ€chsten Tag trotzdem noch, was man zuletzt gelesen hat. Ein bisschen gewöhnungsbedĂŒrftig fand ich zunĂ€chst die Charaktere, allen voran Dirk Pitt selbst. Das geht vermutlich langjĂ€hrigen Fans, die schon alle anderen Romane verschlungen haben, nicht so. In diesem Zusammenhang stört es ein bisschen, dass der Autor sich so auf das aktuelle Geschehen konzentriert und die Vergangenheit nur zweitrangig ist. Allerdings hat man sich nach den ersten hundert oder zweihundert Seiten auch an die Eigenarten des Protagonisten und der anderen Figuren gewöhnt. Und diese Seiten fliegen nur so dahin, denn die flĂŒssige Schreibweise und die rasanten Szenen machen den Roman zu einem echten Pageturner. Man sieht die Ereignisse vor sich wie auf einer Kinoleinwand. Fazit: „WĂŒstenfeuer“ ist ein wirklich spannender Roman, der Lust auf mehr macht. Definitiv werde ich auch die alten BĂ€nde lesen. Vor allem aber freue ich mich auf die Fortsetzung. Hat man sich einmal an die etwas seltsamen Charaktere gewöhnt und in die knappe Schreibweise eingelesen, kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

„WĂŒstenfeuer“ ist bereits der einundzwanzigste „Dirk Pitt“-Roman des US-amerikanischen Autors Clive Cussler. Das Buch erschien im Oktober 2011 in gebundener Form beim Blanvalet-Verlag und umfasst 544 Seiten. Schon 1973 erschien mit „Der Todesflieger“ der erste Roman aus der Reihe um Dirk Pitt. Seit „Geheimcode Makaze“, welcher 2004 erschien, schreibt Clive Cussler zusammen mit seinem Sohn Dirk Cussler.

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4
06.06.2016

Dirk Pitt befindet sich mit seiner Frau Loren in Istanbul, wo sie sich den Topkapi-Palast ansehen. Doch gerade zu diesem Zeitpunkt findet ein Überfall auf den Palast statt und die beiden können um Haaresbreite entkommen. Allerdings setzen sich die Verfolger hartnĂ€ckig auf ihre Fersen, denn sie wollen keine Zeugen haben. Ungewollt wird Pitt in eine Krise hineingezogen, ausgelöst durch den Mufti Battal, der unbedingt das nĂ€chste Oberhaupt der tĂŒrkischen Regierung werden will. Um WĂ€hlerstimmen zu gewinnen, inszeniert er Angriffe durch Terroristen, die der Bevölkerung Angst einjagen sollen, sodass er als Retter auf den Plan treten kann.

„WĂŒstenfeuer“ ist der erste Roman, den ich von Clive Cussler gelesen habe. Trotzdem konnte ich mich schnell in die Geschichte einfinden. Zwar hĂ€lt sich der Autor nicht lange mit ErklĂ€rungen ĂŒber die Vorgeschichte auf, aber das fĂŒhrt auch dazu, dass man nicht auf diese Informationen angewiesen ist. Stattdessen konzentriert sich Cussler ganz auf Pitts aktuellen Fall, ein Geschehen, das man problemlos verstehen kann, auch wenn man die anderen BĂ€nde nicht gelesen hat. Die Vergangenheit des Helden wird hier nicht so ausgeschlachtet wie in manch anderem Roman, sondern nur ab und zu am Rande eingeflochten.

Die Schreibweise des Autors ist durch die kurzen, prĂ€zisen SĂ€tze sehr eigen, aber man liest sich schnell ein. TatsĂ€chlich kam mir dieser Schreibstil nach einiger Zeit sogar sehr gelegen, denn die politischen ZusammenhĂ€nge sind kompliziert genug. Ohne verschachtelte MammutsĂ€tze und Ketten von Fachbegriffen beschreibt der Autor auf einfache Weise die ZusammenhĂ€nge und sorgt damit fĂŒr einen guten Lesefluss. Man kann im Geschehen versinken und die politischen HintergrĂŒnde ganz nebenbei in sich aufnehmen, ohne sich wahnsinnig darauf konzentrieren zu mĂŒssen. So kann man den Roman auch mal abends lesen, wenn es etwas spĂ€ter geworden ist, und weiß am nĂ€chsten Tag trotzdem noch, was man zuletzt gelesen hat.

Ein bisschen gewöhnungsbedĂŒrftig fand ich zunĂ€chst die Charaktere, allen voran Dirk Pitt selbst. Das geht vermutlich langjĂ€hrigen Fans, die schon alle anderen Romane verschlungen haben, nicht so. In diesem Zusammenhang stört es ein bisschen, dass der Autor sich so auf das aktuelle Geschehen konzentriert und die Vergangenheit nur zweitrangig ist. Allerdings hat man sich nach den ersten hundert oder zweihundert Seiten auch an die Eigenarten des Protagonisten und der anderen Figuren gewöhnt. Und diese Seiten fliegen nur so dahin, denn die flĂŒssige Schreibweise und die rasanten Szenen machen den Roman zu einem echten Pageturner. Man sieht die Ereignisse vor sich wie auf einer Kinoleinwand.

Fazit: „WĂŒstenfeuer“ ist ein wirklich spannender Roman, der Lust auf mehr macht. Definitiv werde ich auch die alten BĂ€nde lesen. Vor allem aber freue ich mich auf die Fortsetzung. Hat man sich einmal an die etwas seltsamen Charaktere gewöhnt und in die knappe Schreibweise eingelesen, kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

geschrieben am 31.03.2012 | 513 Wörter | 2943 Zeichen

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