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Percy Jackson, Bd. 1: Percy Jackson


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Magdalena Kneisel

Percy Jackson Percy, eigentlich Perseus Jackson, ist ein zwölfjähriger Junge und verhaltensauffällig. Alles, was bisher in seinem Leben schief gehen konnte, ist schief gegangen: Von jeder Schule geflogen, die er bisher besucht hatte, ist er nun wieder auf einer neuen Schule und mit dem gemeinsamen Schulausflug in ein Antikenmuseum beginnt auch im Buch seine Geschichte. Gemeinsam mit seinem im Rollstuhlsitzenden Lateinlehrer Mr. Brunner läuft er mit seiner Klasse durch das Museum und durch mehrere Umstände sieht er sich dann alleine seiner Mathelehrerin Mrs. Dodds gegenüber, diese jedoch verwandelt sich in eine Furie und nur mit Hilfe von Mr. Brunners Kugelschreiber, der sich in ein Schwert verwandelt, kann er ihr mit knapper Not entkommen. Derartige skurrile Ereignisse prägen sein bisheriges Leben. Doch nun soll sich alles wenden: An seiner Schule lernt er Grover kennen und zwischen den Beiden entsteht eine unzertrennliche Freundschaft. Und wer vielleicht schon den zum Buch gehörenden Kinofilm gesehen hat, weiß: Percy ist ein Halbblut. Er stammt von dem griechischen Gott Poseidon ab und wird deswegen verfolgt. Im Laufe des Buches wird er dafür verantwortlich gemacht, dass er Zeus Götterblitz und Hades Helm der Dunkelheit gestohlen hat. Er wird von Dienern der Unterwelt verfolgt und Gegenstand des Orakels von Delphi. Er steht vor der Aufgabe seines Lebens: Er muss die Götter vor einem erneuten Götterkrieg bewahren und die Gegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern zurückbringen. Bei dieser Aufgabe hat Percy sowohl Grover, der sich als Satyr entpuppt, und Annabeth, die Halbtochter der Athene, an seiner Seite. Das Buch ist durchgängig aus der Perspektive Percys geschrieben. Mit ihm durchlebt der Leser die Höhen und vor allem die Tiefpunkte Percys. Auf rund 448 Seiten wird seine Geschichte beschrieben. Die Warnung im Vorwort des Buches, dass es sich bei Geschichte um eine reine fiktive Darstellung handelt, die in keinem Fall tatsächliche Ereignisse beschreibt, ist zwar ein netter Ansatzpunkt, aber dennoch mit der Zeit langsam ausgelutscht. Hilfreich hingegen ist das Glossar am Ende des Buches, das alle vorkommenden Personen und wichtigen Gegenstände zusammenfasst und darauf hinweist, welche Elemente der Autor aus der griechischen Mythen- und Götterwelt übernimmt und was eigene Erfindungen von ihm sind. Das Buch liest sich sehr flüssig und die Handlung ist in sich geschlossen, auch wenn Percy einmal quer durch Amerika reist und somit weite Strecken auf eigene Faust zurücklegt. Interessanterweise wird im Buch dargestellt, dass sich die griechischen Götter immer an dem Ort niederlassen, der für den höchsten Grad der Zivilisierung darstellt und an dem der potentielle Glaube an alte Götter am lebendigsten ist. Des Weiteren wird der erste und zweite Weltkrieg als eine Auseinandersetzung zwischen den drei höchsten Gottheiten des Olymps (Zeus, Poseidon und Hades) dargestellt. Dies braucht es meiner Meinung nach definitiv nicht, aber abgesehen von diesem doch sehr starken Fehltritt bietet das Buch dem Leser zahlreiche Anknüpfungspunkte zwischen antiken Göttervorstellungen und modernen Errungenschaften, ist es doch erstaunlich dass man den Olymp erreicht, wenn man mit dem Fahrstuhl in den 600ten Stock des Empire State Building fährt.

Percy, eigentlich Perseus Jackson, ist ein zwölfjähriger Junge und verhaltensauffällig. Alles, was bisher in seinem Leben schief gehen konnte, ist schief gegangen: Von jeder Schule geflogen, die er bisher besucht hatte, ist er nun wieder auf einer neuen Schule und mit dem gemeinsamen Schulausflug in ein Antikenmuseum beginnt auch im Buch seine Geschichte.

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Gemeinsam mit seinem im Rollstuhlsitzenden Lateinlehrer Mr. Brunner läuft er mit seiner Klasse durch das Museum und durch mehrere Umstände sieht er sich dann alleine seiner Mathelehrerin Mrs. Dodds gegenüber, diese jedoch verwandelt sich in eine Furie und nur mit Hilfe von Mr. Brunners Kugelschreiber, der sich in ein Schwert verwandelt, kann er ihr mit knapper Not entkommen. Derartige skurrile Ereignisse prägen sein bisheriges Leben. Doch nun soll sich alles wenden: An seiner Schule lernt er Grover kennen und zwischen den Beiden entsteht eine unzertrennliche Freundschaft.

Und wer vielleicht schon den zum Buch gehörenden Kinofilm gesehen hat, weiß: Percy ist ein Halbblut. Er stammt von dem griechischen Gott Poseidon ab und wird deswegen verfolgt. Im Laufe des Buches wird er dafür verantwortlich gemacht, dass er Zeus Götterblitz und Hades Helm der Dunkelheit gestohlen hat. Er wird von Dienern der Unterwelt verfolgt und Gegenstand des Orakels von Delphi. Er steht vor der Aufgabe seines Lebens: Er muss die Götter vor einem erneuten Götterkrieg bewahren und die Gegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern zurückbringen.

Bei dieser Aufgabe hat Percy sowohl Grover, der sich als Satyr entpuppt, und Annabeth, die Halbtochter der Athene, an seiner Seite.

Das Buch ist durchgängig aus der Perspektive Percys geschrieben. Mit ihm durchlebt der Leser die Höhen und vor allem die Tiefpunkte Percys. Auf rund 448 Seiten wird seine Geschichte beschrieben. Die Warnung im Vorwort des Buches, dass es sich bei Geschichte um eine reine fiktive Darstellung handelt, die in keinem Fall tatsächliche Ereignisse beschreibt, ist zwar ein netter Ansatzpunkt, aber dennoch mit der Zeit langsam ausgelutscht. Hilfreich hingegen ist das Glossar am Ende des Buches, das alle vorkommenden Personen und wichtigen Gegenstände zusammenfasst und darauf hinweist, welche Elemente der Autor aus der griechischen Mythen- und Götterwelt übernimmt und was eigene Erfindungen von ihm sind.

Das Buch liest sich sehr flĂĽssig und die Handlung ist in sich geschlossen, auch wenn Percy einmal quer durch Amerika reist und somit weite Strecken auf eigene Faust zurĂĽcklegt.

Interessanterweise wird im Buch dargestellt, dass sich die griechischen Götter immer an dem Ort niederlassen, der für den höchsten Grad der Zivilisierung darstellt und an dem der potentielle Glaube an alte Götter am lebendigsten ist. Des Weiteren wird der erste und zweite Weltkrieg als eine Auseinandersetzung zwischen den drei höchsten Gottheiten des Olymps (Zeus, Poseidon und Hades) dargestellt. Dies braucht es meiner Meinung nach definitiv nicht, aber abgesehen von diesem doch sehr starken Fehltritt bietet das Buch dem Leser zahlreiche Anknüpfungspunkte zwischen antiken Göttervorstellungen und modernen Errungenschaften, ist es doch erstaunlich dass man den Olymp erreicht, wenn man mit dem Fahrstuhl in den 600ten Stock des Empire State Building fährt.

geschrieben am 20.12.2010 | 487 Wörter | 2810 Zeichen

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Rezension von

E. Kneisel

Percy Jackson Percy ist zwölf und ein Halbgott. Da ist es nur logisch, dass es ziemlich turbulent zu geht, wenn er auf die Liebe Verwandtschaft trifft – und die ist ziemlich groß. Wer sich ein bisschen in griechischer oder römischer Mythologie auskennt, weiß, was die alten Götter – Männer und Frauen – so alles getrieben haben. So gerät er von einer Schwierigkeit in die Nächste und das, obwohl er eigentlich noch nicht einmal an die Götter glaubt. Aber Percy wäre nicht der wahre Sohn Poseidons, wenn er damit nicht fertig werden würde: Mit einem Kugelschreiber eine Furie besiegen, den Minotaurus mit seinem Horn erstechen, in die Hölle und lebend wieder raus marschieren und den Kriegsgott Ares herausfordern. Ohne seine Freunde Anabeth und Grover säße jedoch auch der junge Held ziemlich oft ganz schön in der Patsche. Ein Junge, der totale Außenseiter, der irgendwie schon immer anders war, ist nicht der schlechteste Ausgangspunkt für ein Fantasy-Jugendbuch. Denn natürlich ist der Junge weder dumm noch gestört, sondern etwas ganz besonderes – ein echter Held. Percy, Perseus, Jackson ist ein solcher Held und als Sohn eines griechischen Gottes steht er damit in der Tradition einer ganzen Reihe an berühmter vorfahren. Der Autor Rick Riordan nimmt sich der Mythologie der Griechen an und verknüpft sie geschickt mit der heutigen Welt – die Medusa in einem Imbissladen, Ares auf dem Motorrad und Zentauren im Rollstuhl. Jugendliche, die in Geschichte oder Latein aufgepasst haben, werden viele vertraute Gestalten wiedererkennen. Für alle anderen gibt es ein Glossar mit zahlreichen Erklärungen. Aber das Buch „Diebe im Olymp“ wäre nicht zum Bestseller geworden, wenn nur langweilige Geschichte wiedergekäut würde. Das Buch ist spannend bis zum Schluss – Abenteuer und Kämpfe zwischen Gut und Böse sind garantiert – und auch der Stil ist an die jungen Leser angepasst. Statt langatmigen Beschreibungen gibt es viele Dialoge und Action. Daher ist es kein Wunder, dass der erste Band bereits verfilmt wurde. Als erster von fünf Bänden ist das Buch zwar in sich geschlossen, weckt aber Lust auf mehr, denn die Geschichte über den jungen Halbgott ist noch lange nicht zu Ende. Das Taschenbuch zum Film zeichnet sich eigentlich nur durch ein paar bunte Seiten im Inneren aus, die Szenen aus dem Film zeigen.

Percy ist zwölf und ein Halbgott. Da ist es nur logisch, dass es ziemlich turbulent zu geht, wenn er auf die Liebe Verwandtschaft trifft – und die ist ziemlich groß. Wer sich ein bisschen in griechischer oder römischer Mythologie auskennt, weiß, was die alten Götter – Männer und Frauen – so alles getrieben haben.

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Ein Junge, der totale Außenseiter, der irgendwie schon immer anders war, ist nicht der schlechteste Ausgangspunkt für ein Fantasy-Jugendbuch. Denn natürlich ist der Junge weder dumm noch gestört, sondern etwas ganz besonderes – ein echter Held. Percy, Perseus, Jackson ist ein solcher Held und als Sohn eines griechischen Gottes steht er damit in der Tradition einer ganzen Reihe an berühmter vorfahren. Der Autor Rick Riordan nimmt sich der Mythologie der Griechen an und verknüpft sie geschickt mit der heutigen Welt – die Medusa in einem Imbissladen, Ares auf dem Motorrad und Zentauren im Rollstuhl. Jugendliche, die in Geschichte oder Latein aufgepasst haben, werden viele vertraute Gestalten wiedererkennen. Für alle anderen gibt es ein Glossar mit zahlreichen Erklärungen.

Aber das Buch „Diebe im Olymp“ wäre nicht zum Bestseller geworden, wenn nur langweilige Geschichte wiedergekäut würde. Das Buch ist spannend bis zum Schluss – Abenteuer und Kämpfe zwischen Gut und Böse sind garantiert – und auch der Stil ist an die jungen Leser angepasst. Statt langatmigen Beschreibungen gibt es viele Dialoge und Action. Daher ist es kein Wunder, dass der erste Band bereits verfilmt wurde.

Als erster von fünf Bänden ist das Buch zwar in sich geschlossen, weckt aber Lust auf mehr, denn die Geschichte über den jungen Halbgott ist noch lange nicht zu Ende.

Das Taschenbuch zum Film zeichnet sich eigentlich nur durch ein paar bunte Seiten im Inneren aus, die Szenen aus dem Film zeigen.

geschrieben am 22.07.2011 | 369 Wörter | 1977 Zeichen

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