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Herrn Kukas Empfehlungen


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Rezension von

Kai Mühleck

Herrn Kukas Empfehlungen Radek Knapps Roman "Herrn Kukas Empfehlungen" ist mit leichter aber sicherer Hand geschrieben. Ausgerüstet mit nichts als (zu) wenig Kleingeld, einem ominösem Glücksbringer und die Empfehlungen eines spleenigen Nachbarn macht sich der junge Waldemar aus der polnischen Provinz auf nach Wien, in den Westen, der zum einen gar nicht so golden ist, wie erhofft, zum anderen zahllose erhoffte und unerhoffte Abenteuer bereithält. Bereits die Hinreise in einem ominösen Bus voller verrückter Schwarzarbeiter und Zigaretten- und Wodkaschmuggler hat es in sich (und erinnert in der konseqzenten Steigerung des Absurden an Kishons schönste Satiren), außerdem verliebt sich der junge Held natürlich - zunächst einmal unglücklich. Das Buch steckt voller verrückter Figuren (ein kauziger Spielzeugverkäufer, ein angehender Chirurg mit einem unauslöschlichen Hang zur Kleptmomanie, Schwarzarbeiter, polnische Landsleute) und nimmt zielsicher und charmant die Xenophobie und die Selbstverliebtheit der Wiener Gesellschaft aufs Korn. Leicht zu lesen und keineswegs flach - ein rundes, humorvolles Buch für einige Stunden bestes Lesevergnügen.

Radek Knapps Roman "Herrn Kukas Empfehlungen" ist mit leichter aber sicherer Hand geschrieben. Ausgerüstet mit nichts als (zu) wenig Kleingeld, einem ominösem Glücksbringer und die Empfehlungen eines spleenigen Nachbarn macht sich der junge Waldemar aus der polnischen Provinz auf nach Wien, in den Westen, der zum einen gar nicht so golden ist, wie erhofft, zum anderen zahllose erhoffte und unerhoffte Abenteuer bereithält.

weitere Rezensionen von Kai Mühleck

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rezensiert seit
Buchtitel
4
21.01.2009

Bereits die Hinreise in einem ominösen Bus voller verrückter Schwarzarbeiter und Zigaretten- und Wodkaschmuggler hat es in sich (und erinnert in der konseqzenten Steigerung des Absurden an Kishons schönste Satiren), außerdem verliebt sich der junge Held natürlich - zunächst einmal unglücklich.

Das Buch steckt voller verrückter Figuren (ein kauziger Spielzeugverkäufer, ein angehender Chirurg mit einem unauslöschlichen Hang zur Kleptmomanie, Schwarzarbeiter, polnische Landsleute) und nimmt zielsicher und charmant die Xenophobie und die Selbstverliebtheit der Wiener Gesellschaft aufs Korn. Leicht zu lesen und keineswegs flach - ein rundes, humorvolles Buch für einige Stunden bestes Lesevergnügen.

geschrieben am 05.06.2009 | 153 Wörter | 990 Zeichen

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