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Fremde Hände


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Informationen zum Buch
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Rezension von

André Kesper

Fremde Hände Strähl lässt grüssen Nachdem vor gut einem Jahr der Zürcher Regisseur Manuel Flurin Hendry seinen Kommissar Strähl auf der Fahndung nach Drogen und Dealern ins Zürcher Langstrassenquartier geschickt hat, werden wir von Petra Ivanov ein weiteres Mal in die Sümpfe und Abgründe des Zürcher Milieus geführt. „Fremde Hände“ erzählt zwei Geschichten: Zum einen wird das erschütternde Los mittelloser Mädchen, die in die Hände macht- und geldgieriger Frauenhändler geraten und ihre Sehnsucht mit nichts weniger als ihrem Leben zu bezahlen haben, beschrieben Daneben entwickelt die Autorin, ganz nach dem Vorbild eines Mankell oder Baldacci, eine rührige Beziehungskiste zwischen dem ermittelnden Kommissar und der federführenden Bezirksanwältin. Wir sind es uns ja bereits gewohnt: Kriminalkommissare haben einen Hang zur Dekadenz und leben in mehreren, meist komplizierten Beziehungen…. Trotz dieses Déja-vu-Erlebnisses packt einen die Story bereits auf den ersten Seiten: In einer Kehrichtverbrennungsanlage wird in einer Auto-Dachbox die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Die ersten Spuren führen in die Wohnung eines bisher unauffälligen Gastarbeiters. Die Wohnungsdurchsuchung lässt allerdings erahnen, welches Drama sich abgespielt haben könnte. Polizist Bruno Cavalli und die zuständige Anwältin Regina Flint machen sich auf die Suche nach dem verschwundenen Wohnungsmieter und geraten in die Tiefen des Zürcher Rotlichtmilieus. Als sie den Gesuchten beinahe zufällig aufspüren, nimmt die Geschichte einen dramatischen Verlauf. Wer sich in der Region Zürich einigermassen auskennt, wird hautnah in die atemberaubenden Verfolgungsjagden involviert. Petra Ivanov wurde 1967 in Zürich geboren und arbeitet als Redaktorin beim „Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz“. Mit „Fremde Hände“ legt sie einen erstaunlichen Erstling vor: Es gelingt ihr, die beteiligten Personen sensibel und authentisch zu zeichnen, und darum herum sorgfältig eine bis zuletzt spannende Handlung aufzubauen und zu entwickeln. Es ist zu wünschen, dass wir Kriminalpolizist Cavalli und Bezirksanwältin Flint bald in einem weiteren Fall begegnen dürfen.

Strähl lässt grüssen

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Nachdem vor gut einem Jahr der Zürcher Regisseur Manuel Flurin Hendry seinen Kommissar Strähl auf der Fahndung nach Drogen und Dealern ins Zürcher Langstrassenquartier geschickt hat, werden wir von Petra Ivanov ein weiteres Mal in die Sümpfe und Abgründe des Zürcher Milieus geführt.

„Fremde Hände“ erzählt zwei Geschichten: Zum einen wird das erschütternde Los mittelloser Mädchen, die in die Hände macht- und geldgieriger Frauenhändler geraten und ihre Sehnsucht mit nichts weniger als ihrem Leben zu bezahlen haben, beschrieben Daneben entwickelt die Autorin, ganz nach dem Vorbild eines Mankell oder Baldacci, eine rührige Beziehungskiste zwischen dem ermittelnden Kommissar und der federführenden Bezirksanwältin. Wir sind es uns ja bereits gewohnt: Kriminalkommissare haben einen Hang zur Dekadenz und leben in mehreren, meist komplizierten Beziehungen….

Trotz dieses Déja-vu-Erlebnisses packt einen die Story bereits auf den ersten Seiten: In einer Kehrichtverbrennungsanlage wird in einer Auto-Dachbox die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Die ersten Spuren führen in die Wohnung eines bisher unauffälligen Gastarbeiters. Die Wohnungsdurchsuchung lässt allerdings erahnen, welches Drama sich abgespielt haben könnte. Polizist Bruno Cavalli und die zuständige Anwältin Regina Flint machen sich auf die Suche nach dem verschwundenen Wohnungsmieter und geraten in die Tiefen des Zürcher Rotlichtmilieus. Als sie den Gesuchten beinahe zufällig aufspüren, nimmt die Geschichte einen dramatischen Verlauf. Wer sich in der Region Zürich einigermassen auskennt, wird hautnah in die atemberaubenden Verfolgungsjagden involviert.

Petra Ivanov wurde 1967 in Zürich geboren und arbeitet als Redaktorin beim „Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz“. Mit „Fremde Hände“ legt sie einen erstaunlichen Erstling vor: Es gelingt ihr, die beteiligten Personen sensibel und authentisch zu zeichnen, und darum herum sorgfältig eine bis zuletzt spannende Handlung aufzubauen und zu entwickeln.

Es ist zu wünschen, dass wir Kriminalpolizist Cavalli und Bezirksanwältin Flint bald in einem weiteren Fall begegnen dürfen.

geschrieben am 05.05.2005 | 293 Wörter | 1888 Zeichen

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