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Tränenpalast


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Rezension von

Romy Bigalke

Tränenpalast „Berliner Mauerkrimi“ heißt eine Reihe des Jaron Verlages, in der mittlerweile fünf Titel erschienen sind. Verschiedene Autoren schreiben Krimis über mysteriöse Todesfälle, Geheimdienste und Intrigen. Alle Romane spielen in der Zeit von 1961 bis 1989 schwerpunktmäßig in Berlin. „Tränenpalast“ wurde von Jürgen Ebertowski verfasst. Er ist erfolgreicher Krimiautor, lebte in Japan und der Türkei und war als Dozent für Aikido an der Hochschule der Künste in Berlin tätig. Seine Lebenserfahrung fließt in den vorliegenden Roman sicherlich mit ein. Die Hauptfigur des zu besprechenden Buches heißt Bernhard Richter. Er ist Aikidolehrer und lebte zeitweise in Japan. Wieder zurück in Berlin eröffnet er ein Aikido-Dojo in Kreuzberg und gibt auch auf der amerikanischen Airbase Unterrichtsstunden. In Berlin eröffnen in den 80 er Jahren immer mehr solcher Studios. Die Menschen nehmen alternativere Lebensformen nach und nach an. Ein Konkurrent wird für Richter allerdings besonders interessant. Dieser eröffnet ein Studio nämlich in einer reichen Gegend und zudem in einer großen Villa. Er möchte Richter auch auf der Airbase konkurrieren, wird aber von den amerikanischen Kursteilnehmern nicht angenommen. Doch wie finanziert dieser Schwerzenberger sein Dojo. Eines Tages stirbt ein Freund Richters unter mysteriösen Umständen in Schwerzenbergers Studio an Genickbruch und das während einer Trainingseinheit für Anfänger. Der Todesfall erscheint Richter mysteriös, zumal sein Freund in der Drogenszene aktiv war. Nun beginnt er Nachforschungen anzustellen. Er muss entdecken, dass ein Mensch, dem er voll und ganz vertraute für den östlichen Geheimdienst arbeitet. Geheimdienstaktivitäten und ihre Auswirkungen auf die ganz „normalen“ Menschen bilden den Hauptteil der Geschichte. Aber noch mehr kann der Autor vermitteln. Die Westberliner lebten in einer Insel. Umkesselt von Mauern war jeder Urlaub außerhalb der Stadt ein willkommenes Ereignis, um der Enge zu entfliehen und dem Inselkoller Abhilfe zu verschaffen.

„Berliner Mauerkrimi“ heißt eine Reihe des Jaron Verlages, in der mittlerweile fünf Titel erschienen sind. Verschiedene Autoren schreiben Krimis über mysteriöse Todesfälle, Geheimdienste und Intrigen. Alle Romane spielen in der Zeit von 1961 bis 1989 schwerpunktmäßig in Berlin. „Tränenpalast“ wurde von Jürgen Ebertowski verfasst. Er ist erfolgreicher Krimiautor, lebte in Japan und der Türkei und war als Dozent für Aikido an der Hochschule der Künste in Berlin tätig. Seine Lebenserfahrung fließt in den vorliegenden Roman sicherlich mit ein.

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Die Hauptfigur des zu besprechenden Buches heißt Bernhard Richter. Er ist Aikidolehrer und lebte zeitweise in Japan. Wieder zurück in Berlin eröffnet er ein Aikido-Dojo in Kreuzberg und gibt auch auf der amerikanischen Airbase Unterrichtsstunden. In Berlin eröffnen in den 80 er Jahren immer mehr solcher Studios. Die Menschen nehmen alternativere Lebensformen nach und nach an. Ein Konkurrent wird für Richter allerdings besonders interessant. Dieser eröffnet ein Studio nämlich in einer reichen Gegend und zudem in einer großen Villa. Er möchte Richter auch auf der Airbase konkurrieren, wird aber von den amerikanischen Kursteilnehmern nicht angenommen. Doch wie finanziert dieser Schwerzenberger sein Dojo. Eines Tages stirbt ein Freund Richters unter mysteriösen Umständen in Schwerzenbergers Studio an Genickbruch und das während einer Trainingseinheit für Anfänger. Der Todesfall erscheint Richter mysteriös, zumal sein Freund in der Drogenszene aktiv war. Nun beginnt er Nachforschungen anzustellen. Er muss entdecken, dass ein Mensch, dem er voll und ganz vertraute für den östlichen Geheimdienst arbeitet.

Geheimdienstaktivitäten und ihre Auswirkungen auf die ganz „normalen“ Menschen bilden den Hauptteil der Geschichte. Aber noch mehr kann der Autor vermitteln. Die Westberliner lebten in einer Insel. Umkesselt von Mauern war jeder Urlaub außerhalb der Stadt ein willkommenes Ereignis, um der Enge zu entfliehen und dem Inselkoller Abhilfe zu verschaffen.

geschrieben am 02.01.2010 | 286 Wörter | 1774 Zeichen

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