Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land


Statistiken
  • 2891 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Johanna Paik

Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land Uwe Tellkamps neustes Werk handelt wie schon seine vorherigen Werke von der DDR. Diesmal wird auf die Bildung besonders eingegangen. Im Mittelpunkt stehen Anne und Richard Hoffman. Sie ist Krankenschwester, er Chirurg. Beide scheinen zur falschen Zeit am falschen Ort geboren worden zu sein. Beide durchschauen das System, können jedoch nicht ausbrechen. Die Protagonisten gehören der gebildeten Oberschicht an, und damit zu einer eher raren Schicht. Darf es Bildung überhaupt geben? Diese Frage wird des Öfteren aufgeworfen. Hier wird das Leben in der DDR keineswegs positiv dargestellt. Mehr und mehr bekommt der Leser das Gefühl in einem Käfig zu sitzen, der noch nicht mal wie es im Volksmund so schön heißt „golden“ ist. Still leben die Protagonisten vor sich hin. Führen ein Leben, das eigentlich nicht so von ihnen gewollt ist. Doch sie haben keine Wahl. „Anpassen“ lautet die Devise. Dieses Werk stellt viele Fragen, liefert jedoch nur teilweise Antworten. Dies ist sicher auch so vom Autor gewollt. Getreu dem Spruch „cogito ergo sum“ wird der Leser hier selbst zum Denken animiert. Der Untertitel „Geschichte aus einem versunkenen Land“ lässt den Leser an Märchen denken. Jedoch gibt es an diesem Werk nichts Märchenhaftes. Dieser Roman stellt das Leben in der DDR wirklich sehr gut dar. Ernst und nüchtern ist es. Man bekommt von Tellkamp ein großes und zugleich sehr detailreiches Bild gezeichnet, wie man es sonst kaum findet. An den Sprachstil muss man sich allerdings erst gewöhnen. Hier gilt das Berühmte „man liebt oder hasst ihn“. So ist es schwer zu sagen, ob dieses Buch unbedingt gelesen werden sollte oder nicht. Am Besten macht man sich selbst ein Bild.

Uwe Tellkamps neustes Werk handelt wie schon seine vorherigen Werke von der DDR.

weitere Rezensionen von Johanna Paik

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
26.06.2010
3
18.06.2010
4
18.06.2010
5
07.06.2010

Diesmal wird auf die Bildung besonders eingegangen.

Im Mittelpunkt stehen Anne und Richard Hoffman. Sie ist Krankenschwester, er Chirurg. Beide scheinen zur falschen Zeit am falschen Ort geboren worden zu sein. Beide durchschauen das System, können jedoch nicht ausbrechen. Die Protagonisten gehören der gebildeten Oberschicht an, und damit zu einer eher raren Schicht. Darf es Bildung überhaupt geben? Diese Frage wird des Öfteren aufgeworfen.

Hier wird das Leben in der DDR keineswegs positiv dargestellt. Mehr und mehr bekommt der Leser das Gefühl in einem Käfig zu sitzen, der noch nicht mal wie es im Volksmund so schön heißt „golden“ ist. Still leben die Protagonisten vor sich hin. Führen ein Leben, das eigentlich nicht so von ihnen gewollt ist. Doch sie haben keine Wahl. „Anpassen“ lautet die Devise.

Dieses Werk stellt viele Fragen, liefert jedoch nur teilweise Antworten. Dies ist sicher auch so vom Autor gewollt. Getreu dem Spruch „cogito ergo sum“ wird der Leser hier selbst zum Denken animiert.

Der Untertitel „Geschichte aus einem versunkenen Land“ lässt den Leser an Märchen denken. Jedoch gibt es an diesem Werk nichts Märchenhaftes. Dieser Roman stellt das Leben in der DDR wirklich sehr gut dar. Ernst und nüchtern ist es. Man bekommt von Tellkamp ein großes und zugleich sehr detailreiches Bild gezeichnet, wie man es sonst kaum findet.

An den Sprachstil muss man sich allerdings erst gewöhnen. Hier gilt das Berühmte „man liebt oder hasst ihn“. So ist es schwer zu sagen, ob dieses Buch unbedingt gelesen werden sollte oder nicht. Am Besten macht man sich selbst ein Bild.

geschrieben am 14.10.2008 | 269 Wörter | 1444 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen