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Der Preis des Purpurs


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Rezension von

Julia Romana

Der Preis des Purpurs Liebe, Macht und ihr Preis Das Buch setzt die im Roman „Der Abend des Adlers“ begonnene Geschichte des jungen Paares Flavius und Aqmat genau an der Stelle fort, als sie mit ihrem Kind nach Trier kommen. Doch die Gegend wird von Franken verwüstet. Nach einem Überfall auf den Reisewagen muss Aqmat als Gefangene den Barbaren dienen. Nur wenn sie ihren ganzen Mut zusammen nimmt, kann sie die anderen retten. Schnell merkt sie, dass es leichter ist, als wildes Mädchen von Heldentaten zu träumen, als wirklich in Lebensgefahr zu sein und kämpfen zu müssen Später baut Aqmat mit ihrem Vermögen Geschäfte auf, bis Flavius durch einen glücklichen Zufall in kaiserliche Dienste treten kann. Endlich verdient er selber Geld! Er stürzt sich in die Karriere und merkt nicht, was hinter seinem Rücken abgeht. Sein vermeintlicher Freund Aurelius spinnt eine Intrige und wird immer mächtiger. Als Flavius mit einer Flotte Schiffbruch erleidet, die Britannien zurück erobern soll, sieht der miese Typ seine Stunde gekommen, Flavius’ ebenso schöne wie selbstbewusste Frau in sein Netz zu ziehen. Doch das ist erst der Beginn der Abenteuer! Das Buch erzählt das Leben der beiden Hauptpersonen, die immer näher an die Träger der Macht, deren Symbol der Purpur ist, herankommen. Dramatisch wird es, als Flavius bei der Diokletianischen Christenverfolgung als Vertreter des Kaisers auf der Gegenseite steht, während seine Frau Aqmat sich dem Christentum zugewandt hat. Deshalb setzt sie ihre Hoffnung auf den jungen Konstantin. Für mich spielt Aqmat in dem Buch die Hauptrolle. Sie macht die stärkste Entwicklung durch, sie gerät nicht nur bei der Christenverfolgung in Lebensgefahr. Was mir wieder besonders gefallen hat ist der oft humorige Stil des Autors. Außerdem vermittelt er einem ein tiefes Verständnis für die unterschiedlichen Gedanken der Menschen, selbst der Christenverfolger. Auch die Christen waren wohl nicht nur fromme Unschuldslämmer und manche haben gewaltig auf Andersgläubige wie Juden eingedroschen. Vor allem ist aber das Thema des Buches, welchen Preis man bereit ist, für Karriere und Macht zu bezahlen, immer aktuell.

Liebe, Macht und ihr Preis

weitere Rezensionen von Julia Romana

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
04.07.2007

Das Buch setzt die im Roman „Der Abend des Adlers“ begonnene Geschichte des jungen Paares Flavius und Aqmat genau an der Stelle fort, als sie mit ihrem Kind nach Trier kommen. Doch die Gegend wird von Franken verwüstet. Nach einem Überfall auf den Reisewagen muss Aqmat als Gefangene den Barbaren dienen. Nur wenn sie ihren ganzen Mut zusammen nimmt, kann sie die anderen retten. Schnell merkt sie, dass es leichter ist, als wildes Mädchen von Heldentaten zu träumen, als wirklich in Lebensgefahr zu sein und kämpfen zu müssen

Später baut Aqmat mit ihrem Vermögen Geschäfte auf, bis Flavius durch einen glücklichen Zufall in kaiserliche Dienste treten kann. Endlich verdient er selber Geld! Er stürzt sich in die Karriere und merkt nicht, was hinter seinem Rücken abgeht. Sein vermeintlicher Freund Aurelius spinnt eine Intrige und wird immer mächtiger. Als Flavius mit einer Flotte Schiffbruch erleidet, die Britannien zurück erobern soll, sieht der miese Typ seine Stunde gekommen, Flavius’ ebenso schöne wie selbstbewusste Frau in sein Netz zu ziehen. Doch das ist erst der Beginn der Abenteuer!

Das Buch erzählt das Leben der beiden Hauptpersonen, die immer näher an die Träger der Macht, deren Symbol der Purpur ist, herankommen. Dramatisch wird es, als Flavius bei der Diokletianischen Christenverfolgung als Vertreter des Kaisers auf der Gegenseite steht, während seine Frau Aqmat sich dem Christentum zugewandt hat. Deshalb setzt sie ihre Hoffnung auf den jungen Konstantin.

Für mich spielt Aqmat in dem Buch die Hauptrolle. Sie macht die stärkste Entwicklung durch, sie gerät nicht nur bei der Christenverfolgung in Lebensgefahr. Was mir wieder besonders gefallen hat ist der oft humorige Stil des Autors. Außerdem vermittelt er einem ein tiefes Verständnis für die unterschiedlichen Gedanken der Menschen, selbst der Christenverfolger. Auch die Christen waren wohl nicht nur fromme Unschuldslämmer und manche haben gewaltig auf Andersgläubige wie Juden eingedroschen.

Vor allem ist aber das Thema des Buches, welchen Preis man bereit ist, fĂĽr Karriere und Macht zu bezahlen, immer aktuell.

geschrieben am 04.07.2007 | 329 Wörter | 1832 Zeichen

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