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Die Tochter der Königin


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Magdalena Kneisel

Die Tochter der Königin Contessa von Costenpolis ist nach einer Prophezeiung die Prinzessin des Roten Mondes. Ihr ist es beschert Krieg und Unglück über die anderen Königshäuser zu bringen. Aus diesem Grund werden schon seit ihrer Geburt zahlreiche Anschläge verübt. Doch sie überlebt dank der Ausbildung des Kanzlers Kavenlow und nun soll sie mit dem Prinzen Garret verlobt werden. Und doch soll es anders kommen: Tess verliert kurz vor ihrer Verlobung alles, was ihr wichtig ist. Ihre Eltern, ihre Vergangenheit und ihr Vertrauen in die wenigen Menschen, die ihr noch geblieben sind. Und schon bald findet sie sich als Spielfigur inmitten ihres eigenen Königreiches wieder. Dawn Cook beschreibt das Ränkespiel um die Zukunft des Königreiches Costenpolis aus dem Blickwinkel der Prinzessin. Tess ist mit einem klaren Verstand gesegnet und ist als starker Charakter angelegt. Dennoch besitzt auch sie kleine Schwächen, wie etwa die Unzufriedenheit mit ihrem Aussehen und sie lässt sich von ihren Gefühlen leiten, auch wenn sie es sich nicht eingestehen will. Gerade diese kleinen Unzulänglichkeiten machen Tess aber zu einer realistischen Figur. Zwar ist sie definitiv die Hauptperson, aber sie wird nicht zur unverletzbaren Heldin stilisiert, was sehr zum Charme des Buches beiträgt. Das Buch ist erfrischend zu lesen und gerade weil es nur aus Contessas Sichtweise geschrieben ist, bietet es dem Leser die Möglichkeit ihre Handlungen zu verfolgen und nachzuvollziehen. Die restlichen Charaktere sind klar und mit eindeutigen Rollen ausformuliert. Die Beschränkung auf einige wenige Handelnde ist gewiss eine weitere Stärke des Buches. „Die Tochter der Königin“ bereitet dem Leser somit ein kurzweiliges und dennoch spannendes Lesevergnügen. Das Fehlen eine Landkarte, wie sie häufig in Fantasy-Literatur hinzugefügt ist, lässt dem Leser die Freiheiten offen, sich seine eigene Welt auszumalen. Dies wird auch durch die wenigen Landschaftselemente, die beschrieben sind, unterstützt. Geradezu spartanisch sind Beschreibungen von Natur und Bauten im Buch angelegt, so dass sich die Geschichte auf das Wesentliche beschränkt. Wer ausschweifende Beschreibungen in Büchern für existentiell hält, wird an diesem Buch wohl keine Freude haben. Wer sich allerdings auch einmal in die Handlung der Hauptperson, ihre Hintergründe, Gefühle und Gedanken einleben möchte, dem ist das Buch von Dawn Cook zu empfehlen. Und so darf der Leser auch noch auf das weitere Leben von Tess gespannt sein.

Contessa von Costenpolis ist nach einer Prophezeiung die Prinzessin des Roten Mondes. Ihr ist es beschert Krieg und Unglück über die anderen Königshäuser zu bringen. Aus diesem Grund werden schon seit ihrer Geburt zahlreiche Anschläge verübt. Doch sie überlebt dank der Ausbildung des Kanzlers Kavenlow und nun soll sie mit dem Prinzen Garret verlobt werden. Und doch soll es anders kommen: Tess verliert kurz vor ihrer Verlobung alles, was ihr wichtig ist. Ihre Eltern, ihre Vergangenheit und ihr Vertrauen in die wenigen Menschen, die ihr noch geblieben sind. Und schon bald findet sie sich als Spielfigur inmitten ihres eigenen Königreiches wieder.

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Dawn Cook beschreibt das Ränkespiel um die Zukunft des Königreiches Costenpolis aus dem Blickwinkel der Prinzessin. Tess ist mit einem klaren Verstand gesegnet und ist als starker Charakter angelegt. Dennoch besitzt auch sie kleine Schwächen, wie etwa die Unzufriedenheit mit ihrem Aussehen und sie lässt sich von ihren Gefühlen leiten, auch wenn sie es sich nicht eingestehen will. Gerade diese kleinen Unzulänglichkeiten machen Tess aber zu einer realistischen Figur. Zwar ist sie definitiv die Hauptperson, aber sie wird nicht zur unverletzbaren Heldin stilisiert, was sehr zum Charme des Buches beiträgt.

Das Buch ist erfrischend zu lesen und gerade weil es nur aus Contessas Sichtweise geschrieben ist, bietet es dem Leser die Möglichkeit ihre Handlungen zu verfolgen und nachzuvollziehen. Die restlichen Charaktere sind klar und mit eindeutigen Rollen ausformuliert. Die Beschränkung auf einige wenige Handelnde ist gewiss eine weitere Stärke des Buches. „Die Tochter der Königin“ bereitet dem Leser somit ein kurzweiliges und dennoch spannendes Lesevergnügen.

Das Fehlen eine Landkarte, wie sie häufig in Fantasy-Literatur hinzugefügt ist, lässt dem Leser die Freiheiten offen, sich seine eigene Welt auszumalen. Dies wird auch durch die wenigen Landschaftselemente, die beschrieben sind, unterstützt. Geradezu spartanisch sind Beschreibungen von Natur und Bauten im Buch angelegt, so dass sich die Geschichte auf das Wesentliche beschränkt. Wer ausschweifende Beschreibungen in Büchern für existentiell hält, wird an diesem Buch wohl keine Freude haben. Wer sich allerdings auch einmal in die Handlung der Hauptperson, ihre Hintergründe, Gefühle und Gedanken einleben möchte, dem ist das Buch von Dawn Cook zu empfehlen. Und so darf der Leser auch noch auf das weitere Leben von Tess gespannt sein.

geschrieben am 17.04.2010 | 366 Wörter | 2128 Zeichen

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