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Der Romanführer, Band 49: Deutsche und internationale Prosa Jahresband 2008


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Luitgard Gebhardt

Der Romanführer, Band 49: Deutsche und internationale Prosa Jahresband 2008 Der in Leinen gebundene Jahresband 49 des Nachschlagewerks „Der Romanführer“ wurde von Hans- Christoph Plesske im wissenschaftlichen Buchverlag Anton Hiersemann herausgegeben. Es ist Aufgabe des Romanführers dem Literaturfreund Einblicke in Prosawerke der Weltliteratur zu bieten und dies gelingt dem Band 49 durchaus. Mit den insgesamt fast 200 Inhaltsreferaten deutschsprachiger und ins Deutsche übersetzter internationaler Prosawerke, die 2008 zum ersten Mal erschienen sind, sowie einiger Nachträge aus dem Jahr 2007 wird ein abgerundeter und repräsentativer Überblick geboten. Geordnet nach Autoren sind literarisch bedeutende und meistgelesene Romane, Novellen und Erzählungen aufgenommen worden. Bei der Auswahl spielten Bestenlisten, Verlags- Jahresauswertungen, Kritikerempfehlungen eine vorrangige Rolle, weiterhin wurden Publikumsfavoriten ausgewählt, denn nicht nur literarische Meisterwerke repräsentieren die Literatur einer Epoche, sondern auch triviale, als Bestseller verbreitete Romane. So findet man neben den umstrittenen „Feuchtgebieten“ von Charlotte Roches, Veröffentlichungen von Martin Walser und Siegfried Lenz, aber auch die Regionalkrimi-Komödie „Laienspiel“ von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Obwohl die verschiedenen Verfasser/innen die Inhaltsbeschreibungen unterschiedlich darstellen, liegt das Hauptaugenmerk auf der wertungsfreien und anschaulichen Beschreibung der Handlung. Gelegentlich wird diese ergänzt durch Hinweise auf Besonderheiten oder Anmerkungen zur Rezeption. In bewährter Weise gibt es jeweils zu Beginn jeder Inhaltsbeschreibung die ausführlichen bibliographischen Angaben einschließlich Originalverlag, Erscheinungsort und -jahr und die Seitenanzahl des Buches. Hinzu kommen Angaben zu Ort und Zeit der Handlung und eine gattungsspezifische Einordnung. Ein Verfasser- und Titelregister nach Sprachen und Nationen gegliedert sowie ausführliche Personen- und Ortsregister bieten nützliche Zusatzinformationen und Orientierungsmöglichkeiten. Besonders wertvoll ist schließlich das Sachwortregister. Es soll auf einen Blick über die wichtigsten Inhalte, Themen und Motive informieren, wie zum Beispiel: Alkoholismus, Computer, Drogen, Ehe, Einsamkeit, Erotik, Homosexualität, Judentum, Kindheit, Krankheit, Lehrer, Sexualität, Trauer, Zukunft … Fazit: Ein Nachschlagewerk dieser Art ist für jeden Literaturinteressierten sinnvoll und wichtig. Jedes Jahr gibt es mehr Neuerscheinungen, so dass man schnell den Überblick verlieren kann. Der Romanführer gibt eine Zusammenfassung der bedeutsamsten Romane des Jahres 2008 wider. Man blättert darin, liest sich fest und findet einige Bücher, auf die man sonst nicht aufmerksam geworden wäre, deren Zusammenfassung aber animieren auch das dazu gehörige Buch zu lesen. Das einzige Problem ist der Preis ab 168,00€, bei dem man sich genau überlegt, ob man sich das Buch leisten kann. So muss man wahrscheinlich nach dem Romanführer in gut sortierten Bibliotheken forschen und wird nicht die Möglichkeit haben Zuhause darin zu schmökern.

Der in Leinen gebundene Jahresband 49 des Nachschlagewerks „Der Romanführer“ wurde von Hans- Christoph Plesske im wissenschaftlichen Buchverlag Anton Hiersemann herausgegeben.

Es ist Aufgabe des Romanführers dem Literaturfreund Einblicke in Prosawerke der Weltliteratur zu bieten und dies gelingt dem Band 49 durchaus. Mit den insgesamt fast 200 Inhaltsreferaten deutschsprachiger und ins Deutsche übersetzter internationaler Prosawerke, die 2008 zum ersten Mal erschienen sind, sowie einiger Nachträge aus dem Jahr 2007 wird ein abgerundeter und repräsentativer Überblick geboten.

Geordnet nach Autoren sind literarisch bedeutende und meistgelesene Romane, Novellen und Erzählungen aufgenommen worden. Bei der Auswahl spielten Bestenlisten, Verlags- Jahresauswertungen, Kritikerempfehlungen eine vorrangige Rolle, weiterhin wurden Publikumsfavoriten ausgewählt, denn nicht nur literarische Meisterwerke repräsentieren die Literatur einer Epoche, sondern auch triviale, als Bestseller verbreitete Romane. So findet man neben den umstrittenen „Feuchtgebieten“ von Charlotte Roches, Veröffentlichungen von Martin Walser und Siegfried Lenz, aber auch die Regionalkrimi-Komödie „Laienspiel“ von Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Obwohl die verschiedenen Verfasser/innen die Inhaltsbeschreibungen unterschiedlich darstellen, liegt das Hauptaugenmerk auf der wertungsfreien und anschaulichen Beschreibung der Handlung. Gelegentlich wird diese ergänzt durch Hinweise auf Besonderheiten oder Anmerkungen zur Rezeption. In bewährter Weise gibt es jeweils zu Beginn jeder Inhaltsbeschreibung die ausführlichen bibliographischen Angaben einschließlich Originalverlag, Erscheinungsort und -jahr und die Seitenanzahl des Buches. Hinzu kommen Angaben zu Ort und Zeit der Handlung und eine gattungsspezifische Einordnung.

Ein Verfasser- und Titelregister nach Sprachen und Nationen gegliedert sowie ausführliche Personen- und Ortsregister bieten nützliche Zusatzinformationen und Orientierungsmöglichkeiten.

Besonders wertvoll ist schließlich das Sachwortregister. Es soll auf einen Blick über die wichtigsten Inhalte, Themen und Motive informieren, wie zum Beispiel: Alkoholismus, Computer, Drogen, Ehe, Einsamkeit, Erotik, Homosexualität, Judentum, Kindheit, Krankheit, Lehrer, Sexualität, Trauer, Zukunft …

Fazit: Ein Nachschlagewerk dieser Art ist für jeden Literaturinteressierten sinnvoll und wichtig. Jedes Jahr gibt es mehr Neuerscheinungen, so dass man schnell den Überblick verlieren kann. Der Romanführer gibt eine Zusammenfassung der bedeutsamsten Romane des Jahres 2008 wider. Man blättert darin, liest sich fest und findet einige Bücher, auf die man sonst nicht aufmerksam geworden wäre, deren Zusammenfassung aber animieren auch das dazu gehörige Buch zu lesen. Das einzige Problem ist der Preis ab 168,00€, bei dem man sich genau überlegt, ob man sich das Buch leisten kann. So muss man wahrscheinlich nach dem Romanführer in gut sortierten Bibliotheken forschen und wird nicht die Möglichkeit haben Zuhause darin zu schmökern.

geschrieben am 21.03.2012 | 384 Wörter | 2694 Zeichen

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