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Stumm


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Informationen zum Buch
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Rezension von

A. Z.

Stumm Kurze Inhaltsangabe: Julia und Murray kennen sich schon seit Kindheit an, verlieben sich ineinander, heiraten und bekommen zwei Kinder miteinander. Mit der Zeit haben sie sich auseinandergelebt und aufgrund von Murrays Problemen im Umgang mit Alkohol getrennt, doch emotional haben sie sich noch nicht ganz voneinander gelöst. Mary lebt alleine auf ihrem Bauernhof, kümmert sich um Pflegekinder und hat in ihrer Jugend ein traumatisierendes Erlebnis gehabt, das sie jetzt wieder einholt. Plötzlich erkrankt Mary schwer, kann nicht mehr sprechen und ist schwer traumatisiert. Ihre Tochter Julia versucht verzweifelt herauszufinden, was die traumatische Situation ausgelöst hat. David, Marys behandelnder Arzt, wird zugleich auch Julias neuer Freund und ist auch in die Familiengeschichte verwickelt. Der zweite, aber weniger ausführlich beschriebene Handlungsstrang beschäftigt sich mit Grace, einer Schülerin von Julia, die schwer misshandelt wird und an ihren Verletzungen stirbt. Am Ende des Buches werden einige Geheimnisse aufgedeckt, die man zu Beginn nicht vermutet hätte, aber im letzten Drittel des Buches schon angedeutet werden. Meine Meinung zum Buch: Ich habe mir das Buch selbst gekauft, da es mich aufgrund der Covergestaltung und des Klappentextes angesprochen hat. Gut gelungen finde ich den Wechsel der Erzählperspektive in den einzelnen Kapiteln, es beinhaltet Julias Perspektive, Murrays und Marys Sichtweisen. Dies macht das Buch lebhaft, interessant und kurzweilig. Etwas gestört hat mich an der Handlung, dass alle Indizien gegen David gesprochen haben und Julia trotzdem völliges Vertrauen in ihn setzte und alle Anzeichen ignorierte. Gerade als Mutter von zwei Kindern, die soeben negative Erfahrungen mit ihrem alkoholkranken Ex-Mann machen musste, lässt sie sich in eine zwielichtige Beziehung mit David ein und schöpft nicht einmal Verdacht. Gleichzeitig vertritt Murray, der Anwalt ist, den neuen Freund seiner Ex-Frau, als dieser unter Mordverdacht steht und gibt sein Bestes um seiner Ex-Frau, die er noch immer liebt, zu schmeicheln. Diese Szene war für mich unrealistisch. Die Situation von Marys Pflegekindern habe ich auch nicht als ganz realistisch empfunden, da einerseits Mary bereits ein recht hohes Alter hat um noch als Pflegemutter aktiv zu sein und auch die Geschichte der Pflegekinder habe ich nicht ganz nachempfinden können und als nicht realistisch empfunden. Toll gelungen finde ich auch die Familiengeschichte und Geschichten aus der Vergangenheit, über die nicht gesprochen werden darf. Die Beschreibung der Hauptcharaktere Mary, Julia und Murray, sowie deren Kinder und das Schicksal von Flora, die taubstumm ist, nehmen im Buch einen großen Raum ein, weit mehr als der zweite Erzählstrang um die ermordete Schülerin. Cover und Titel: Das Cover ist dezent und schlicht gestaltet und ist mir in der Buchhandlung aufgefallen, sodass ich es mir gekauft habe. Der Titel „Stumm“ ist auch kurz und bündig und passt zur Handlung, also auch stimmig. Fazit: Das Buch wird als Psychothriller deklariert, allerdings würde ich es eher als Krimi mit einem großen Ausmaß an sozialem Hintergrund und Familiengeschichten einstufen. Für LeserInnen, die gerne wirklich harte Psychothriller lesen, würde ich es nicht empfehlen. Mir haben aber gerade das persönliche Beziehungsgefüge und die Familiengeschichten angesprochen.

Kurze Inhaltsangabe:

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Julia und Murray kennen sich schon seit Kindheit an, verlieben sich ineinander, heiraten und bekommen zwei Kinder miteinander. Mit der Zeit haben sie sich auseinandergelebt und aufgrund von Murrays Problemen im Umgang mit Alkohol getrennt, doch emotional haben sie sich noch nicht ganz voneinander gelöst. Mary lebt alleine auf ihrem Bauernhof, kümmert sich um Pflegekinder und hat in ihrer Jugend ein traumatisierendes Erlebnis gehabt, das sie jetzt wieder einholt. Plötzlich erkrankt Mary schwer, kann nicht mehr sprechen und ist schwer traumatisiert. Ihre Tochter Julia versucht verzweifelt herauszufinden, was die traumatische Situation ausgelöst hat. David, Marys behandelnder Arzt, wird zugleich auch Julias neuer Freund und ist auch in die Familiengeschichte verwickelt. Der zweite, aber weniger ausführlich beschriebene Handlungsstrang beschäftigt sich mit Grace, einer Schülerin von Julia, die schwer misshandelt wird und an ihren Verletzungen stirbt.

Am Ende des Buches werden einige Geheimnisse aufgedeckt, die man zu Beginn nicht vermutet hätte, aber im letzten Drittel des Buches schon angedeutet werden.

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe mir das Buch selbst gekauft, da es mich aufgrund der Covergestaltung und des Klappentextes angesprochen hat. Gut gelungen finde ich den Wechsel der Erzählperspektive in den einzelnen Kapiteln, es beinhaltet Julias Perspektive, Murrays und Marys Sichtweisen. Dies macht das Buch lebhaft, interessant und kurzweilig.

Etwas gestört hat mich an der Handlung, dass alle Indizien gegen David gesprochen haben und Julia trotzdem völliges Vertrauen in ihn setzte und alle Anzeichen ignorierte. Gerade als Mutter von zwei Kindern, die soeben negative Erfahrungen mit ihrem alkoholkranken Ex-Mann machen musste, lässt sie sich in eine zwielichtige Beziehung mit David ein und schöpft nicht einmal Verdacht. Gleichzeitig vertritt Murray, der Anwalt ist, den neuen Freund seiner Ex-Frau, als dieser unter Mordverdacht steht und gibt sein Bestes um seiner Ex-Frau, die er noch immer liebt, zu schmeicheln. Diese Szene war für mich unrealistisch.

Die Situation von Marys Pflegekindern habe ich auch nicht als ganz realistisch empfunden, da einerseits Mary bereits ein recht hohes Alter hat um noch als Pflegemutter aktiv zu sein und auch die Geschichte der Pflegekinder habe ich nicht ganz nachempfinden können und als nicht realistisch empfunden.

Toll gelungen finde ich auch die Familiengeschichte und Geschichten aus der Vergangenheit, über die nicht gesprochen werden darf. Die Beschreibung der Hauptcharaktere Mary, Julia und Murray, sowie deren Kinder und das Schicksal von Flora, die taubstumm ist, nehmen im Buch einen großen Raum ein, weit mehr als der zweite Erzählstrang um die ermordete Schülerin.

Cover und Titel:

Das Cover ist dezent und schlicht gestaltet und ist mir in der Buchhandlung aufgefallen, sodass ich es mir gekauft habe. Der Titel „Stumm“ ist auch kurz und bündig und passt zur Handlung, also auch stimmig.

Fazit:

Das Buch wird als Psychothriller deklariert, allerdings würde ich es eher als Krimi mit einem großen Ausmaß an sozialem Hintergrund und Familiengeschichten einstufen. Für LeserInnen, die gerne wirklich harte Psychothriller lesen, würde ich es nicht empfehlen. Mir haben aber gerade das persönliche Beziehungsgefüge und die Familiengeschichten angesprochen.

geschrieben am 15.10.2010 | 489 Wörter | 2867 Zeichen

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