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Elfen wie Stahl


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Rezension von

Magdalena Kneisel

Elfen wie Stahl „Ich hasse den Wald immer noch...“ Dieser Satz prĂ€gt das Leben des stĂ€hlernen Elfen Konowa Flinkdrache. Der mĂŒrrische Elf verlĂ€uft sich zu Beginn des Buches im Wald, stolpert durch die Natur immer treu begleitet von seinem Bengar Jir. Hinzu kommt, dass er den Rang eines Kommandanten innehat, der unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde. Sein Regiment, die „StĂ€hlernen Elfen“, wurde aufgelöst und dies nur, weil er sich erlaubt hat, außerhalb des Krieges den Vizekönig zu ermorden, der sich dummerweise mit der Schattenherrscherin verbunden hat. Sie ist auch der Grund, warum Konowa aus der Verbannung zurĂŒckgeholt wird, um eine neues Heer der stĂ€hlernen Elfen zu befehligen. Sie ist das im Buch personifizierte Böse, welches die Welt von Calahr beherrscht. Vor langer Zeit in der Versenkung verschwunden, wĂ€chst sie nun bestĂ€ndig mit ihrem schwarzen Wald und vergrĂ¶ĂŸert so ihre Macht: Überall, wo sie die Welt berĂŒhrt, entstehen ihre FrostwĂ€lder und dunkle lĂ€ngst ausgestorbene Kreaturen erstehen aus der Erde. Also ein ganz normaler Ein-Mann-Held-Roman gegen das Böse? Fast, wĂ€re Konowa nicht ausgesprochen mĂŒrrisch und negativ eingestellt, zwar wird er im Laufe des Buches immer facettenreicher dargestellt, dennoch können er und seine Kumpanen das Buch nur recht schwer am Leben erhalten. Dies mag auch daran liegen, dass hinter allen Charakteren eine gewaltige, matschige Kriegsszenerie zugrunde liegt, die den Schauplatz des Buches darstellt. Kaum ein Kapitel vergeht ohne Blutvergießen und so sind die kurzen, aber dann sehr humorvollen Episoden zwischen den einzelnen Charakteren ohne Kriegshandlungen doch relativ selten. Der Klappentext, der Blutschwur der stĂ€hlernen Elfen, verdeutlicht dies: „Wir fĂŒrchten nicht die Flamme, obschon sie uns verbrennt, wir fĂŒrchten nicht das Feuer, obschon es uns verzehrt, auch fĂŒrchten wir sein Licht nicht, obschon es die Dunkelheit unserer Seelen enthĂŒllt denn darin liegt unsere Macht.“ Chris Evans, der Autor des Buches, ist eigentlich ein Historiker mit dem Schwerpunkt MilitĂ€rgeschichte. In seinem Erstlingsroman „Elfen wie Stahl“ kommt dies besonders zu Tage. Ein Autor mit viel Potential, wenn er vielleicht noch mehr auf die IndividualitĂ€t seiner Charaktere achtet und auch noch mehr Geschichte außerhalb des Schlachtfelds schreibt. So bleibt nur, mit Spannung seine Entwicklung in den kommenden BĂŒchern abzuwarten.

„Ich hasse den Wald immer noch...“ Dieser Satz prĂ€gt das Leben des stĂ€hlernen Elfen Konowa Flinkdrache. Der mĂŒrrische Elf verlĂ€uft sich zu Beginn des Buches im Wald, stolpert durch die Natur immer treu begleitet von seinem Bengar Jir. Hinzu kommt, dass er den Rang eines Kommandanten innehat, der unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde. Sein Regiment, die „StĂ€hlernen Elfen“, wurde aufgelöst und dies nur, weil er sich erlaubt hat, außerhalb des Krieges den Vizekönig zu ermorden, der sich dummerweise mit der Schattenherrscherin verbunden hat.

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Sie ist auch der Grund, warum Konowa aus der Verbannung zurĂŒckgeholt wird, um eine neues Heer der stĂ€hlernen Elfen zu befehligen. Sie ist das im Buch personifizierte Böse, welches die Welt von Calahr beherrscht.

Vor langer Zeit in der Versenkung verschwunden, wĂ€chst sie nun bestĂ€ndig mit ihrem schwarzen Wald und vergrĂ¶ĂŸert so ihre Macht: Überall, wo sie die Welt berĂŒhrt, entstehen ihre FrostwĂ€lder und dunkle lĂ€ngst ausgestorbene Kreaturen erstehen aus der Erde.

Also ein ganz normaler Ein-Mann-Held-Roman gegen das Böse? Fast, wĂ€re Konowa nicht ausgesprochen mĂŒrrisch und negativ eingestellt, zwar wird er im Laufe des Buches immer facettenreicher dargestellt, dennoch können er und seine Kumpanen das Buch nur recht schwer am Leben erhalten. Dies mag auch daran liegen, dass hinter allen Charakteren eine gewaltige, matschige Kriegsszenerie zugrunde liegt, die den Schauplatz des Buches darstellt. Kaum ein Kapitel vergeht ohne Blutvergießen und so sind die kurzen, aber dann sehr humorvollen Episoden zwischen den einzelnen Charakteren ohne Kriegshandlungen doch relativ selten. Der Klappentext, der Blutschwur der stĂ€hlernen Elfen, verdeutlicht dies:

„Wir fĂŒrchten nicht die Flamme, obschon sie uns verbrennt,

wir fĂŒrchten nicht das Feuer, obschon es uns verzehrt,

auch fĂŒrchten wir sein Licht nicht, obschon es die Dunkelheit unserer Seelen enthĂŒllt

denn darin liegt unsere Macht.“

Chris Evans, der Autor des Buches, ist eigentlich ein Historiker mit dem Schwerpunkt MilitĂ€rgeschichte. In seinem Erstlingsroman „Elfen wie Stahl“ kommt dies besonders zu Tage. Ein Autor mit viel Potential, wenn er vielleicht noch mehr auf die IndividualitĂ€t seiner Charaktere achtet und auch noch mehr Geschichte außerhalb des Schlachtfelds schreibt. So bleibt nur, mit Spannung seine Entwicklung in den kommenden BĂŒchern abzuwarten.

geschrieben am 29.07.2010 | 350 Wörter | 2072 Zeichen

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