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Paradies der Lust


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Nadine Leonhardt

Paradies der Lust Auf der Spur eines kriminellen Mitarbeiters besucht Privatdetektivin Alea ihre beste Freundin Fabienne in ihrem Edel-Etablissement, in dem Frauen alle Wünsche erfüllt werden, von einem üppigen Wellness-Angebot, bis hin zur abwechslungsreichen Auswahl an Callboys. Um bei ihren versteckten Ermittlungen nicht aufzufliegen, geht Alea auf sexuelle Experimente ein, die eigentlich nicht ihren moralischen Vorstellungen entsprechen. Auf den Geschmack gekommen genießt sie schließlich ausgiebig das Angebot des „Lady's Paradise“, wie sich das Freudenhaus nennt. Dieser erotische Roman von Lara Sailor bietet für jede Vorliebe etwas und bereits auf Seite 10 gehen die Schmuddelszenen los, als Alea sich mit einer 'Spielzeugkiste' vergnügt, die Fabienne für sie in ihre Suite bringen ließ. Natürlich folgen weitere Sex-Szenen, die allesamt (bis auf die homoerotische Erfahrung zwischen Alea und Fabienne) mit gut bestückten Männern ablaufen und Alea wunschlos glücklich zurücklassen. Wie in den üblichen erotischen Geschichten ist auch in diesem Fall die Handlung sehr dünn. Die Vorwände unter denen Alea sich auf die Männer einlässt, obwohl es eher nicht ihr Ding ist, einfach so mit Männern zu schlafen, wirken sehr unglaubwürdig. Besonders auffällig wirkt der ständige Wechsel zwischen sehr formalem Reden und sehr umgangssprachlichem Sprechen. Wenn man an einer Stelle 'Besorge es mir' liest und dabei auf das 'e' bei Besorge stolpert, dann ist das keine Seltenheit, denn dieses Imperativ-E hängt leider öfter an Stellen, bei denen ein umgangssprachliches 'Besorg' es mir' besser wäre. Diese kleinen Schönheitsfehler können im Lesefluss durchaus mal lästig werden. Außerdem finde ich es sehr schade, dass bei den Männern alte Stereotypen aufgegriffen werden, wie die Tatsache, dass alle Männer absolut athletisch sein müssen und natürlich überdurchschnittlich groß bestückt. Fast so, als gäbe es keine Frauen, die auch mal ein wenig Bauch vorziehen würden und vielleicht etwas panisch werden, wenn Er knappe 7 cm im Durchmesser auspackt. Trotzdem liest sich Sailors erotischer Roman flüssig und bei der ein oder anderen Stelle kommt man schon ins Träumen. Auch wenn die Situationen konstruiert wirken, so vermag sie es mit ihren Beschreibungen, die Geschehnisse verständlich zu machen, ohne dabei allzu biologisch zu klingen bzw. umständliche Beschreibungen für Das-Zwischen-Den-Beinen zu benutzen, und fesselt die Leserinnen so mit ihrem Roman. Außerdem möchte ich noch das Cover erwähnen, das Frau Sailor selbst ausgesucht hat und damit eine wirklich ansprechende Wahl getroffen hat. Der Roman hält auf jeden Fall, was das Cover verspricht!

Auf der Spur eines kriminellen Mitarbeiters besucht Privatdetektivin Alea ihre beste Freundin Fabienne in ihrem Edel-Etablissement, in dem Frauen alle Wünsche erfüllt werden, von einem üppigen Wellness-Angebot, bis hin zur abwechslungsreichen Auswahl an Callboys. Um bei ihren versteckten Ermittlungen nicht aufzufliegen, geht Alea auf sexuelle Experimente ein, die eigentlich nicht ihren moralischen Vorstellungen entsprechen. Auf den Geschmack gekommen genießt sie schließlich ausgiebig das Angebot des „Lady's Paradise“, wie sich das Freudenhaus nennt.

Dieser erotische Roman von Lara Sailor bietet für jede Vorliebe etwas und bereits auf Seite 10 gehen die Schmuddelszenen los, als Alea sich mit einer 'Spielzeugkiste' vergnügt, die Fabienne für sie in ihre Suite bringen ließ. Natürlich folgen weitere Sex-Szenen, die allesamt (bis auf die homoerotische Erfahrung zwischen Alea und Fabienne) mit gut bestückten Männern ablaufen und Alea wunschlos glücklich zurücklassen.

Wie in den üblichen erotischen Geschichten ist auch in diesem Fall die Handlung sehr dünn. Die Vorwände unter denen Alea sich auf die Männer einlässt, obwohl es eher nicht ihr Ding ist, einfach so mit Männern zu schlafen, wirken sehr unglaubwürdig.

Besonders auffällig wirkt der ständige Wechsel zwischen sehr formalem Reden und sehr umgangssprachlichem Sprechen. Wenn man an einer Stelle 'Besorge es mir' liest und dabei auf das 'e' bei Besorge stolpert, dann ist das keine Seltenheit, denn dieses Imperativ-E hängt leider öfter an Stellen, bei denen ein umgangssprachliches 'Besorg' es mir' besser wäre. Diese kleinen Schönheitsfehler können im Lesefluss durchaus mal lästig werden.

Außerdem finde ich es sehr schade, dass bei den Männern alte Stereotypen aufgegriffen werden, wie die Tatsache, dass alle Männer absolut athletisch sein müssen und natürlich überdurchschnittlich groß bestückt. Fast so, als gäbe es keine Frauen, die auch mal ein wenig Bauch vorziehen würden und vielleicht etwas panisch werden, wenn Er knappe 7 cm im Durchmesser auspackt.

Trotzdem liest sich Sailors erotischer Roman flüssig und bei der ein oder anderen Stelle kommt man schon ins Träumen. Auch wenn die Situationen konstruiert wirken, so vermag sie es mit ihren Beschreibungen, die Geschehnisse verständlich zu machen, ohne dabei allzu biologisch zu klingen bzw. umständliche Beschreibungen für Das-Zwischen-Den-Beinen zu benutzen, und fesselt die Leserinnen so mit ihrem Roman. Außerdem möchte ich noch das Cover erwähnen, das Frau Sailor selbst ausgesucht hat und damit eine wirklich ansprechende Wahl getroffen hat. Der Roman hält auf jeden Fall, was das Cover verspricht!

geschrieben am 04.07.2010 | 383 Wörter | 2308 Zeichen

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