Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Die Druidin


Statistiken
  • 2909 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Nadine Leonhardt

Die Druidin 120 v. Chr., südlich der Donau: Die junge Talia besitzt eine geheimnisvolle Gabe: Sie kann die Seelen anderer Menschen sehen. Diese Gabe bringt sie in höchste Gefahr, da die machtbesessenen Druiden Talia nur zu gerne für ihre Zwecke nutzen würden. Deshalb flieht Talia aus der Obhut der Druiden in der sie nach dem Tod ihrer Mutter aufgewachsen ist und zieht nach Altestadt, wo sie ihren Vater vermutet, der allerdings davon ausgeht, dass seine Tochter schon lange tot ist. Als Talia dennoch als unerkannte Dienerin Zuflucht im Haus ihres Vaters findet, beginnt ein Machtkampf um Talia und ganz Altestadt. "Die Druidin" von Birgit Jaeckel präsentiert sich uns als ergreifender Roman. Talia wird als liebevolle Frau dargestellt, die sehr unter ihrer Gabe und der daraus entstehenden Probleme leidet. Sie hasst ihren Vater, da er befohlen hat, sie als Baby im Fluss ertränken zu lassen, weil er sie für den Tod von Talias Mutter im Kindbett verantwortlich macht. Trotzdem braucht sie ihn, um Schutz vor den habgierigen Druiden zu suchen, von denen sie weiß, dass Ientus von ihr einen Sohn geboren haben möchte, der dieselbe Fähigkeit haben soll wie Talia, um endgültig über Altestadt und die Druiden herrschen zu können. Immer wieder muss sich Talia entscheiden wem gegenüber sie loyal ist und wo ihr Herz liegt. Trotzdem ist "Die Druidin" kein kitschiger Frauenroman. Die Handlung ist eingebettet in eine sehr turbulente Zeit im keltischen Mitteleuropa und Krieg steht vor der Tür. Die Intrigen, die gesponnen werden, um in Altestadt an die Macht zu gelangen, sind gnadenlos und ständig liegt Verrat in der Luft. Selbst das Ende ist keineswegs ein typisches Happy-End an dem alle genau das haben, was sie so lange wollten und nur die Bösen bestraft werden, vielmehr müssen alle viele Einbußen in Kauf nehmen, um in der kriegerischen Zeit ihr Glück zu finden. Folglich ist "Die Druidin" ein schöner historischer Roman, nicht nur für Frauen. Mit einem Hauch Mystik und Romantik erschafft Birgit Jaeckel eine spannende und ergreifende Geschichte im keltischen Mitteleuropa um 120 v. Chr..

120 v. Chr., südlich der Donau: Die junge Talia besitzt eine geheimnisvolle Gabe: Sie kann die Seelen anderer Menschen sehen. Diese Gabe bringt sie in höchste Gefahr, da die machtbesessenen Druiden Talia nur zu gerne für ihre Zwecke nutzen würden. Deshalb flieht Talia aus der Obhut der Druiden in der sie nach dem Tod ihrer Mutter aufgewachsen ist und zieht nach Altestadt, wo sie ihren Vater vermutet, der allerdings davon ausgeht, dass seine Tochter schon lange tot ist. Als Talia dennoch als unerkannte Dienerin Zuflucht im Haus ihres Vaters findet, beginnt ein Machtkampf um Talia und ganz Altestadt.

"Die Druidin" von Birgit Jaeckel präsentiert sich uns als ergreifender Roman. Talia wird als liebevolle Frau dargestellt, die sehr unter ihrer Gabe und der daraus entstehenden Probleme leidet. Sie hasst ihren Vater, da er befohlen hat, sie als Baby im Fluss ertränken zu lassen, weil er sie für den Tod von Talias Mutter im Kindbett verantwortlich macht. Trotzdem braucht sie ihn, um Schutz vor den habgierigen Druiden zu suchen, von denen sie weiß, dass Ientus von ihr einen Sohn geboren haben möchte, der dieselbe Fähigkeit haben soll wie Talia, um endgültig über Altestadt und die Druiden herrschen zu können. Immer wieder muss sich Talia entscheiden wem gegenüber sie loyal ist und wo ihr Herz liegt.

Trotzdem ist "Die Druidin" kein kitschiger Frauenroman. Die Handlung ist eingebettet in eine sehr turbulente Zeit im keltischen Mitteleuropa und Krieg steht vor der Tür. Die Intrigen, die gesponnen werden, um in Altestadt an die Macht zu gelangen, sind gnadenlos und ständig liegt Verrat in der Luft. Selbst das Ende ist keineswegs ein typisches Happy-End an dem alle genau das haben, was sie so lange wollten und nur die Bösen bestraft werden, vielmehr müssen alle viele Einbußen in Kauf nehmen, um in der kriegerischen Zeit ihr Glück zu finden.

Folglich ist "Die Druidin" ein schöner historischer Roman, nicht nur für Frauen. Mit einem Hauch Mystik und Romantik erschafft Birgit Jaeckel eine spannende und ergreifende Geschichte im keltischen Mitteleuropa um 120 v. Chr..

geschrieben am 13.12.2009 | 335 Wörter | 1772 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen