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Die Zwei Schwerter: Die Rückkehr der Elben


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Rezension von

André Friebel

Die Rückkehr der Elben „Nach der heldenhaften Schlacht um Lemuria fallen Arnhelm und Aurona, das Goldene Schwert, in die Hände des Schwarzen Gebieters, der seine geheimnisvolle Identität daraufhin enthüllt. Zudem entsendet der Feind einen dämonischen Vancor, der die letzten Elben, die ihren verborgenen Zufluchtsort nach langer Zeit verlassen, vernichten soll. Eine Gemeinschaft, bestehend aus Elben, Menschen und den orkischen Ashtrogs, macht sich daraufhin auf die Suche nach dem einstmals verbannten Elben Illidor Nachtbringer. Ihre Fahrt führt sie durch die Geisterwüste bis zum berüchtigtem Vulkan Andoluin und birgt zahlreiche Gefahren und Abenteuer ... “ Satte 44 Seiten dünner als der erste Teil der Trilogie (Der Ansturm der Orks) präsentiert sich hier der zweite Band um „Die zwei Schwerter“ mit dem Titel „Die Rückkehr der Elben“. Von der Buchaufmachung ist alles so geblieben wie es war. Zu Buchanfang des Fantasy-Abenteuers ist weiterhin eine Karte enthalten mit den zwei Kontinenten Arthilien und Orgard. Allerdings erfolgt nun eine dreiseitige Übersicht über die Geschehnisse des ersten Teiles, so dass man hier den „Faden“ schnell wieder findet, falls man die Bücher nicht nahtlos lesen sollte oder konnte. Am Buchende befindet sich erneut das Namensregister, welches neben den Namen und Orten kurz gefasste Informationen enthält, um sich in dem Geschehen besser zurecht zu finden und ein lästiges Nachschlagen zu verhindern. Weiter im Anhang vorhanden ist die bereits bekannte Zeittafel, welche die größten und wichtigsten Ereignisse beinhaltet seit der Ankunft der Orks und der Elben auf den beiden Kontinenten. Ansonsten knüpft der zweite Teil nahtlos an den ersten an und so darf sich der Leser auf „Die Schlacht vor der Tôl Womin“ freuen, mit welcher die Geschehnisse wieder aufgenommen werden. Voller Spannung fiebert man in der kämpferischen Auseinandersetzung mit, die in ihrem Verlauf sowie deren Ende wieder die ein oder andere Überraschung und manche Schicksalsschläge beinhaltet. Holger de Grandpair ist wieder völlig in seinem Element und liefert dem Leser erneut eine Schreibweise, die gut verständlich ist, die Spannung beibehält und sich passend den Thematiken widmet. Wie schon oben angedeutet, hat sich auch in diesem Punkt nichts verändert. Ein wesentlicher Faktor ist allerdings, dass in „Die Rückkehr der Elben“ mehr Aufklärung betrieben wird. Viele Geheimnisse werden preisgegeben, wie zum Beispiel die Identität des schwarzen Gebieters. Aber auch die Leben von Illidor Nachtbringer und seinem Bruder Furior Feuerzorn finden endlich eine große Bedeutung in der Handlung und so wird nicht nur von den alten Tagen und Taten der beiden Elben berichtet, sondern sie finden einen festen Platz in den aktuellen Geschehnissen. Furior selbst hat wichtige und auch traurige Ereignisse in seinem Leben, wie die Schaffung des schwarzen Schwertes, aber auch seine hoffnungslose Liebe zu der Elbin Nuwena, die hier eher für ein trauriges Kapitel sorgt. Viele Charaktere werden wahrlich genauer beschrieben und so sind Hochspannung sowie neue Erkenntnisse garantiert. Der Autor selbst versteht sich hervorragend darin, seinen erschaffenen Charakteren Leben einzuhauchen. Als Beispiele möchte ich jetzt mal den verbisssenen König Kheron, den Zwerg Dwari (welcher in seinem teils seltsamen zwergischen Tun und Handeln nie Langeweile aufkommen lässt) sowie Braccas Rotbart, der als guter Freund und Beschützer und Führer überzeugt und immer sein Herz an der richtigen Stelle hat. Besonders gefallen an dem zweiten Band hat mir, dass Aldu (der Eine) bzw. Gord im Orkischen immer wieder ein Thema bei den friedlichen Völkern ist - sei es in Hoffnung oder Hochachtung. Nur hinzu kommt nun, dass sein Kontrahent Tuor („Der Zweite“) immer mehr Bedeutung bekommt und auch seine „Geschichte“ erzählt wird, mit deren Erschaffungen, Schicksalen sowie neuen Absichten. Der orkische Schamane Zarr Mudah betreibt weiter ein Spiel, welches nicht nur an „einer Front“ ausgetragen wird. Besonders seine Rolle ist mit die bedeutendste in diesem zweiten Teil der Trilogie. Aber an dieser Stelle will ich auch nicht mehr verraten, als ich bereits tat. Fakt ist, dass ein jeder Fan von Fantasy-/Abenteuer-Büchern hier seine wahre Freude findet, wenn er dies nicht schon bereits im ersten Teil der „Zwei Schwerter“ getan hat! Mit „Die Rückkehr der Elben“ hat sich der Autor wahrlich zur besserer Leistung/Unterhaltung gesteigert!

„Nach der heldenhaften Schlacht um Lemuria fallen Arnhelm und Aurona, das Goldene Schwert, in die Hände des Schwarzen Gebieters, der seine geheimnisvolle Identität daraufhin enthüllt. Zudem entsendet der Feind einen dämonischen Vancor, der die letzten Elben, die ihren verborgenen Zufluchtsort nach langer Zeit verlassen, vernichten soll.

weitere Rezensionen von André Friebel


Eine Gemeinschaft, bestehend aus Elben, Menschen und den orkischen Ashtrogs, macht sich daraufhin auf die Suche nach dem einstmals verbannten Elben Illidor Nachtbringer. Ihre Fahrt führt sie durch die Geisterwüste bis zum berüchtigtem Vulkan Andoluin und birgt zahlreiche Gefahren und Abenteuer ... “

Satte 44 Seiten dünner als der erste Teil der Trilogie (Der Ansturm der Orks) präsentiert sich hier der zweite Band um „Die zwei Schwerter“ mit dem Titel „Die Rückkehr der Elben“. Von der Buchaufmachung ist alles so geblieben wie es war. Zu Buchanfang des Fantasy-Abenteuers ist weiterhin eine Karte enthalten mit den zwei Kontinenten Arthilien und Orgard. Allerdings erfolgt nun eine dreiseitige Übersicht über die Geschehnisse des ersten Teiles, so dass man hier den „Faden“ schnell wieder findet, falls man die Bücher nicht nahtlos lesen sollte oder konnte. Am Buchende befindet sich erneut das Namensregister, welches neben den Namen und Orten kurz gefasste Informationen enthält, um sich in dem Geschehen besser zurecht zu finden und ein lästiges Nachschlagen zu verhindern. Weiter im Anhang vorhanden ist die bereits bekannte Zeittafel, welche die größten und wichtigsten Ereignisse beinhaltet seit der Ankunft der Orks und der Elben auf den beiden Kontinenten.

Ansonsten knüpft der zweite Teil nahtlos an den ersten an und so darf sich der Leser auf „Die Schlacht vor der Tôl Womin“ freuen, mit welcher die Geschehnisse wieder aufgenommen werden. Voller Spannung fiebert man in der kämpferischen Auseinandersetzung mit, die in ihrem Verlauf sowie deren Ende wieder die ein oder andere Überraschung und manche Schicksalsschläge beinhaltet.

Holger de Grandpair ist wieder völlig in seinem Element und liefert dem Leser erneut eine Schreibweise, die gut verständlich ist, die Spannung beibehält und sich passend den Thematiken widmet. Wie schon oben angedeutet, hat sich auch in diesem Punkt nichts verändert. Ein wesentlicher Faktor ist allerdings, dass in „Die Rückkehr der Elben“ mehr Aufklärung betrieben wird. Viele Geheimnisse werden preisgegeben, wie zum Beispiel die Identität des schwarzen Gebieters. Aber auch die Leben von Illidor Nachtbringer und seinem Bruder Furior Feuerzorn finden endlich eine große Bedeutung in der Handlung und so wird nicht nur von den alten Tagen und Taten der beiden Elben berichtet, sondern sie finden einen festen Platz in den aktuellen Geschehnissen. Furior selbst hat wichtige und auch traurige Ereignisse in seinem Leben, wie die Schaffung des schwarzen Schwertes, aber auch seine hoffnungslose Liebe zu der Elbin Nuwena, die hier eher für ein trauriges Kapitel sorgt. Viele Charaktere werden wahrlich genauer beschrieben und so sind Hochspannung sowie neue Erkenntnisse garantiert.

Der Autor selbst versteht sich hervorragend darin, seinen erschaffenen Charakteren Leben einzuhauchen. Als Beispiele möchte ich jetzt mal den verbisssenen König Kheron, den Zwerg Dwari (welcher in seinem teils seltsamen zwergischen Tun und Handeln nie Langeweile aufkommen lässt) sowie Braccas Rotbart, der als guter Freund und Beschützer und Führer überzeugt und immer sein Herz an der richtigen Stelle hat.

Besonders gefallen an dem zweiten Band hat mir, dass Aldu (der Eine) bzw. Gord im Orkischen immer wieder ein Thema bei den friedlichen Völkern ist - sei es in Hoffnung oder Hochachtung. Nur hinzu kommt nun, dass sein Kontrahent Tuor („Der Zweite“) immer mehr Bedeutung bekommt und auch seine „Geschichte“ erzählt wird, mit deren Erschaffungen, Schicksalen sowie neuen Absichten. Der orkische Schamane Zarr Mudah betreibt weiter ein Spiel, welches nicht nur an „einer Front“ ausgetragen wird. Besonders seine Rolle ist mit die bedeutendste in diesem zweiten Teil der Trilogie.

Aber an dieser Stelle will ich auch nicht mehr verraten, als ich bereits tat. Fakt ist, dass ein jeder Fan von Fantasy-/Abenteuer-Büchern hier seine wahre Freude findet, wenn er dies nicht schon bereits im ersten Teil der „Zwei Schwerter“ getan hat! Mit „Die Rückkehr der Elben“ hat sich der Autor wahrlich zur besserer Leistung/Unterhaltung gesteigert!

geschrieben am 21.11.2008 | 656 Wörter | 3836 Zeichen

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