Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Der geteilte Himmel


Statistiken
  • 3160 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Johanna Paik

Der geteilte Himmel Christa Wolfs ErzĂ€hlung „Der geteilte Himmel“ schildert die Liebesgeschichte zwischen Rita Seidel und Manfred Herrfurth. Geschildert wird aus der Sicht Ritas, die ihre Begegnung und Beziehung zu dem Chemiker Manfred in RĂŒckblenden erzĂ€hlt. Die ErzĂ€hlung beginnt damit, dass Rita im Krankenhaus aus dem Koma erwacht und nicht sprechen möchte. Keiner der Ärzte weiß rat, da sie mittlerweile schon gesund ist, aber dennoch schweigt. So kommen die GerĂŒchte auf, dass nur die Liebe ein so junges Ding so unglĂŒcklich machen kann. Und genau das ist der Fall, wie der Leser nun von Rita erzĂ€hlt bekommt. Sie schildert ihre erste Begegnung mit Manfred, der soviel anders ist als sie. Rita, als behĂŒtetes MĂ€dchen auf dem Lande groß geworden, ist vertrĂ€umt und romantisch. Manfred dagegen kommt aus der Stadt und sieht alles rational. Dennoch ziehen beide zusammen in eine Wohnung in Halle. Dort arbeitet Manfred als Chemiker, Rita möchte Lehrerin werden und arbeitet nebenbei noch in der Brigade eines Waggonbauwerks. Als Manfreds Arbeit nicht genĂŒgend geschĂ€tzt wird, geht dieser in den Westen. Rita, verliebt wie sie ist, kommt mit, doch fĂŒhlt sie sich so fremd und verloren, dass sie schließlich doch wieder ohne Manfred zurĂŒckkehrt. Auf ihr Bitten und Flehen, doch wieder zu ihr zu kommen, reagiert Manfred nicht. Und als schließlich die Mauer gebaut wird, sind die beiden endgĂŒltig getrennt. Dies ist nun die Zeit, in der Rita versucht sich umzubringen. Doch leider misslingt ihr Versuch. Sie kann gerettet werden und findet sich gegen ihren Willen am Leben und im Krankenhaus wieder, wo schließlich die ErzĂ€hlung beginnt. Christa Wolf hat einen eigenen Schreibstil, der ihre Werke zu etwas Besonderem machen. Sie beschreibt Situationen und Objekte sehr genau und liebevoll mit allen Details, so dass der Leser eine sehr genaue Vorstellung von den Landschaften und Situationen bekommt. Sie schafft es die Liebesgeschichte zwischen Rita und Manfred lebendig werden zu lassen. Man fĂŒhlt und leidet mit der erst 19-jĂ€hrigen Rita bis zum Schluss mit. Eine sehr schöne ErzĂ€hlung fĂŒr einen verregneten Sommerabend.

Christa Wolfs ErzĂ€hlung „Der geteilte Himmel“ schildert die Liebesgeschichte zwischen Rita Seidel und Manfred Herrfurth.

weitere Rezensionen von Johanna Paik

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
26.06.2010
3
18.06.2010
4
18.06.2010
5
07.06.2010

Geschildert wird aus der Sicht Ritas, die ihre Begegnung und Beziehung zu dem Chemiker Manfred in RĂŒckblenden erzĂ€hlt. Die ErzĂ€hlung beginnt damit, dass Rita im Krankenhaus aus dem Koma erwacht und nicht sprechen möchte. Keiner der Ärzte weiß rat, da sie mittlerweile schon gesund ist, aber dennoch schweigt. So kommen die GerĂŒchte auf, dass nur die Liebe ein so junges Ding so unglĂŒcklich machen kann. Und genau das ist der Fall, wie der Leser nun von Rita erzĂ€hlt bekommt.

Sie schildert ihre erste Begegnung mit Manfred, der soviel anders ist als sie. Rita, als behĂŒtetes MĂ€dchen auf dem Lande groß geworden, ist vertrĂ€umt und romantisch. Manfred dagegen kommt aus der Stadt und sieht alles rational. Dennoch ziehen beide zusammen in eine Wohnung in Halle. Dort arbeitet Manfred als Chemiker, Rita möchte Lehrerin werden und arbeitet nebenbei noch in der Brigade eines Waggonbauwerks.

Als Manfreds Arbeit nicht genĂŒgend geschĂ€tzt wird, geht dieser in den Westen. Rita, verliebt wie sie ist, kommt mit, doch fĂŒhlt sie sich so fremd und verloren, dass sie schließlich doch wieder ohne Manfred zurĂŒckkehrt. Auf ihr Bitten und Flehen, doch wieder zu ihr zu kommen, reagiert Manfred nicht. Und als schließlich die Mauer gebaut wird, sind die beiden endgĂŒltig getrennt.

Dies ist nun die Zeit, in der Rita versucht sich umzubringen. Doch leider misslingt ihr Versuch. Sie kann gerettet werden und findet sich gegen ihren Willen am Leben und im Krankenhaus wieder, wo schließlich die ErzĂ€hlung beginnt.

Christa Wolf hat einen eigenen Schreibstil, der ihre Werke zu etwas Besonderem machen. Sie beschreibt Situationen und Objekte sehr genau und liebevoll mit allen Details, so dass der Leser eine sehr genaue Vorstellung von den Landschaften und Situationen bekommt.

Sie schafft es die Liebesgeschichte zwischen Rita und Manfred lebendig werden zu lassen. Man fĂŒhlt und leidet mit der erst 19-jĂ€hrigen Rita bis zum Schluss mit. Eine sehr schöne ErzĂ€hlung fĂŒr einen verregneten Sommerabend.

geschrieben am 13.07.2008 | 328 Wörter | 1809 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen