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Das Nibelungenlied


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Rezension von

Marc-Florian Wendland

Das Nibelungenlied Die Geschichte aller Heldengeschichten aus Deutschland handelt von dem jungen, tapferen Siegfried, der in seinen Jugendtagen ein gewagtes Abenteuer nach dem anderen erlebt und überlebt. Er tötete einen Drachen (einen Lindwurm) und badete in seinem Blut. Durch die Magie des Drachenblutes wurde er unverwundbar, einzig eine Stelle zwischen seinen Schulterblättern, auf die während des Bades ein Blatt gefallen war, blieb vom Drachenblut ungeschützt.Sie ist fortan Siegfrieds einzige Schwachstelle, doch noch weiß niemand davon und so ist der junge Siegfried von niemandem aufzuhalten. Dem Zwerg Alberich stiehlt er eine Tarnkappe und den Nibelungenhort, einen gewaltigen Schatz. Nun gelangt Siegfried an den Hof der Burgunder und wirbt um die Hand der Königstocher Kriemhild. Um sie zu gewinnen, hilft Siegfried Kriemhilds Bruder Gernot bei der Webung um die Walküre Brunhild. Mit seiner Tarnkappe bezwingt Siegfried Brundhild für Gernot und bringt sie an den Burgunderhof. So erlangt Siegfried endlich die Hand seiner Angebeteten. Jahre später lädt Gernot seine Schwester und Siegfried zu Hofe. Dort streiten Kriemhild und Brunhilde darüber, welcher ihrer Männer den höheren Rang hätte. Entnervt gibt Kriemhild den Betrug an Brunhilde Preis. Damit nimmt das Unheil der Burgunder seinen Lauf... Das Nibelungenlied ist mit Sicherheit eine der tiefgründigsten und vielseitigsten Heldengeschichte überhaupt. Unzählige Autoren und Geschichtenschreiber ließen sich über die Jahrhunderte hinweg von diesem Epos inspirieren. Auch heute noch hat die Geschichte nichts von ihre zeitlose Erzählung über Liebe, Hass, Verrat und Mythologie verloren. Einzig die in Versen gefasste Erzählweise ist für unsere heutigen Lesegewohnheiten etwas aus der Mode gekommen, aber auch mal wieder etwas Anderes. Da es eigentlich keinen richtigen Autor gibt und die Texte im Reimschema verfasst sind, ist es unmöglich über den Schreibstil zu urteilen. Entweder man mag Lyrik, dann ist das Buch genau das richtige, oder man mag sie nicht. Im zweiten Falle sollte lieber auf eine Prosaausgabe des Nibelungenliedes zurückgegiffen werden, um Enttäuschungen vorzubeugen. Die vorliegende Ausgabe des Buches ist jedem zu empfehlen, der mythische Geschichten und vor allem Lyrik offen gegenübersteht. Das gebundene Buch ist mir viel Liebe zum Detail herausgegeben worden. Kurz gesagt: „Das Nibelungenlied“ aus dem Heinrich Hugendubel Verlag ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal – optisch wie dramaturgisch.

Die Geschichte aller Heldengeschichten aus Deutschland handelt von dem jungen, tapferen Siegfried, der in seinen Jugendtagen ein gewagtes Abenteuer nach dem anderen erlebt und überlebt. Er tötete einen Drachen (einen Lindwurm) und badete in seinem Blut. Durch die Magie des Drachenblutes wurde er unverwundbar, einzig eine Stelle zwischen seinen Schulterblättern, auf die während des Bades ein Blatt gefallen war, blieb vom Drachenblut ungeschützt.Sie ist fortan Siegfrieds einzige Schwachstelle, doch noch weiß niemand davon und so ist der junge Siegfried von niemandem aufzuhalten. Dem Zwerg Alberich stiehlt er eine Tarnkappe und den Nibelungenhort, einen gewaltigen Schatz.

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Nun gelangt Siegfried an den Hof der Burgunder und wirbt um die Hand der Königstocher Kriemhild. Um sie zu gewinnen, hilft Siegfried Kriemhilds Bruder Gernot bei der Webung um die Walküre Brunhild. Mit seiner Tarnkappe bezwingt Siegfried Brundhild für Gernot und bringt sie an den Burgunderhof. So erlangt Siegfried endlich die Hand seiner Angebeteten.

Jahre später lädt Gernot seine Schwester und Siegfried zu Hofe. Dort streiten Kriemhild und Brunhilde darüber, welcher ihrer Männer den höheren Rang hätte. Entnervt gibt Kriemhild den Betrug an Brunhilde Preis. Damit nimmt das Unheil der Burgunder seinen Lauf...

Das Nibelungenlied ist mit Sicherheit eine der tiefgründigsten und vielseitigsten Heldengeschichte überhaupt. Unzählige Autoren und Geschichtenschreiber ließen sich über die Jahrhunderte hinweg von diesem Epos inspirieren. Auch heute noch hat die Geschichte nichts von ihre zeitlose Erzählung über Liebe, Hass, Verrat und Mythologie verloren. Einzig die in Versen gefasste Erzählweise ist für unsere heutigen Lesegewohnheiten etwas aus der Mode gekommen, aber auch mal wieder etwas Anderes.

Da es eigentlich keinen richtigen Autor gibt und die Texte im Reimschema verfasst sind, ist es unmöglich über den Schreibstil zu urteilen. Entweder man mag Lyrik, dann ist das Buch genau das richtige, oder man mag sie nicht. Im zweiten Falle sollte lieber auf eine Prosaausgabe des Nibelungenliedes zurückgegiffen werden, um Enttäuschungen vorzubeugen.

Die vorliegende Ausgabe des Buches ist jedem zu empfehlen, der mythische Geschichten und vor allem Lyrik offen gegenübersteht. Das gebundene Buch ist mir viel Liebe zum Detail herausgegeben worden. Kurz gesagt: „Das Nibelungenlied“ aus dem Heinrich Hugendubel Verlag ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal – optisch wie dramaturgisch.

geschrieben am 06.12.2006 | 355 Wörter | 2160 Zeichen

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