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Drachenblut. 1. Buch - Kreuzungen


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Rezension von

Magdalena Kneisel

Drachenblut. 1. Buch - Kreuzungen Das erste Buch Nero Impalas beschreibt die beiden Weganfänge der Charaktere Gilfea und Gildofal. Bei Gilfea handelt es sich um ein 14jähriges Findelkind. Als sein Heimatdorf von Orks angegriffen wird und er fliehen muss, macht er in den Bergen eine äußerst grausame Entdeckung: Das gehäutete Skelett eines Drachenweibchens und nicht weit davon entfernt ihr Drachenei. Gilfea merkt, wie das Leben des noch ungeborenen Drachen zu sterben droht und setzt sich so das Ziel eben jenes Drachenei zu retten. Unweigerlich ist das Schicksal dieser beiden Geschöpfe miteinander verbunden und gemeinsam werden sie eins: Drache und Seele. Mit den Ereignissen rund um die ersten Jahre Gilfeas, das Heranwachsen des Drachen Mithval und die gemeinsame Lebenswelt der beiden in der Drachenstadt Daelbar befasst sich der erste Teil des Buches. Der zweite Teil widmet sich dem Elben Gildofal bzw. Jonas. Denn dies ist sein Name in der Schule, die von dem „Orden der Techniker“ geführt wird. Dort kommt es zwischen Jonas und seinem natürlichen Erzfeind, dem Ork Krotos, zur wiederholten Auseinandersetzung und er wird von der Schule suspendiert. Im Laufe des folgenden Buches wird schließlich beschrieben, wie es Gildofal alias Jonas gelingt sich immer mehr selbst zu finden. Und ihm zum Schluss sogar von einem Uruk, Uskav, sehr eindringlich nahe gelegt wird, er selbst zu sein. Das Buch spielt also mit den Elementen der Selbstfindung, sowie dem Bewusstsein sich seiner eigenen Identität zu stellen, auch wenn es dies die Umwelt manchmal doch erschwert. Das „Ja“ zu sich selbst und seiner ganzen Persönlichkeit rückt vor allem dann in der Vordergrund, wenn man die Natürlichkeit von Homosexualität wahrnimmt. Das Buch ist ein Plädoyer für den gleichberechtigten Umgang neben- und miteinander unabhängig von Rasse, Sexualität und (elterlichem) Hintergrund. Dieser Umstand sticht dem Leser geradezu ins Auge. Bestechend ist allerdings auch Impalas Charme und Wortwitz mit dem er das Buch zu einem wahren Lesevergnügen werden lässt. So kann man sich bei jedem neuen Kapitel auf eine neue Weise durch kleine Lebensweisheiten aus dem Leben von Drachen, Elben, Werwölfen, Orks und Menschen inspirieren lassen. Die zahlreichen, verschiedenen Institutionen (“Orden der Techniker“), die in dem Buch Einklang finden und beschrieben werden, sind durchaus eine Herausforderung für das erste Lesen, da wohl kaum eine weitere Fantasywelt existiert, die eine derartige Konstellation in sich vereint. Aber diese Neuschöpfung der Welt macht das Buch gerade zu einem einzigartigen Lesegenuss, den man auch gerne ein zweites und drittes Mal für sich in Anspruch nimmt. Prüde sollte man allerdings nicht sein, wenn man in den Genuss von Nero Impalas Erstwerken kommt. Der Roman „Kreuzungen“ ist das erste Buch von der viel versprechenden Reihe „Drachenblut“. Zu behaupten, bei dem Buch würde es sich nur um ein Stück „Schwule Fantasyliteratur“ handeln, würde – wie schon beschrieben – in keinster Weise das Buch und seinen Inhalt erfassen. Gewiss darf man sich als Leser nicht daran stören, dass proportional zu der Anzahl der Bände intime Szenen in steigender Anzahl eingebaut sind. Wenn man sich daran nicht stört hält man ein an Wortwitzen gewaltiges Buch in den Händen. Wer sich für weitere Bücher des „dead soft verlag“ interessiert, bzw. wer mehr von den Werken Nero Impalas – die auch im Netz zu finden sind – erfahren will, dem kann man nur folgende beide Internetseiten ans Herz legen, auf die auch im Buch verwiesen wird: http://deadsoft.de und http://text-bloxx.de

Das erste Buch Nero Impalas beschreibt die beiden Weganfänge der Charaktere Gilfea und Gildofal. Bei Gilfea handelt es sich um ein 14jähriges Findelkind. Als sein Heimatdorf von Orks angegriffen wird und er fliehen muss, macht er in den Bergen eine äußerst grausame Entdeckung: Das gehäutete Skelett eines Drachenweibchens und nicht weit davon entfernt ihr Drachenei. Gilfea merkt, wie das Leben des noch ungeborenen Drachen zu sterben droht und setzt sich so das Ziel eben jenes Drachenei zu retten. Unweigerlich ist das Schicksal dieser beiden Geschöpfe miteinander verbunden und gemeinsam werden sie eins: Drache und Seele. Mit den Ereignissen rund um die ersten Jahre Gilfeas, das Heranwachsen des Drachen Mithval und die gemeinsame Lebenswelt der beiden in der Drachenstadt Daelbar befasst sich der erste Teil des Buches.

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Der zweite Teil widmet sich dem Elben Gildofal bzw. Jonas. Denn dies ist sein Name in der Schule, die von dem „Orden der Techniker“ geführt wird. Dort kommt es zwischen Jonas und seinem natürlichen Erzfeind, dem Ork Krotos, zur wiederholten Auseinandersetzung und er wird von der Schule suspendiert. Im Laufe des folgenden Buches wird schließlich beschrieben, wie es Gildofal alias Jonas gelingt sich immer mehr selbst zu finden. Und ihm zum Schluss sogar von einem Uruk, Uskav, sehr eindringlich nahe gelegt wird, er selbst zu sein. Das Buch spielt also mit den Elementen der Selbstfindung, sowie dem Bewusstsein sich seiner eigenen Identität zu stellen, auch wenn es dies die Umwelt manchmal doch erschwert. Das „Ja“ zu sich selbst und seiner ganzen Persönlichkeit rückt vor allem dann in der Vordergrund, wenn man die Natürlichkeit von Homosexualität wahrnimmt. Das Buch ist ein Plädoyer für den gleichberechtigten Umgang neben- und miteinander unabhängig von Rasse, Sexualität und (elterlichem) Hintergrund. Dieser Umstand sticht dem Leser geradezu ins Auge.

Bestechend ist allerdings auch Impalas Charme und Wortwitz mit dem er das Buch zu einem wahren Lesevergnügen werden lässt. So kann man sich bei jedem neuen Kapitel auf eine neue Weise durch kleine Lebensweisheiten aus dem Leben von Drachen, Elben, Werwölfen, Orks und Menschen inspirieren lassen.

Die zahlreichen, verschiedenen Institutionen (“Orden der Techniker“), die in dem Buch Einklang finden und beschrieben werden, sind durchaus eine Herausforderung für das erste Lesen, da wohl kaum eine weitere Fantasywelt existiert, die eine derartige Konstellation in sich vereint. Aber diese Neuschöpfung der Welt macht das Buch gerade zu einem einzigartigen Lesegenuss, den man auch gerne ein zweites und drittes Mal für sich in Anspruch nimmt.

Prüde sollte man allerdings nicht sein, wenn man in den Genuss von Nero Impalas Erstwerken kommt. Der Roman „Kreuzungen“ ist das erste Buch von der viel versprechenden Reihe „Drachenblut“. Zu behaupten, bei dem Buch würde es sich nur um ein Stück „Schwule Fantasyliteratur“ handeln, würde – wie schon beschrieben – in keinster Weise das Buch und seinen Inhalt erfassen. Gewiss darf man sich als Leser nicht daran stören, dass proportional zu der Anzahl der Bände intime Szenen in steigender Anzahl eingebaut sind. Wenn man sich daran nicht stört hält man ein an Wortwitzen gewaltiges Buch in den Händen.

Wer sich für weitere Bücher des „dead soft verlag“ interessiert, bzw. wer mehr von den Werken Nero Impalas – die auch im Netz zu finden sind – erfahren will, dem kann man nur folgende beide Internetseiten ans Herz legen, auf die auch im Buch verwiesen wird:

http://deadsoft.de und http://text-bloxx.de

geschrieben am 16.02.2010 | 547 Wörter | 3063 Zeichen

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