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1806: Bayern wird Königreich


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Rezension von

Philipp Öhrlein

1806: Bayern wird Königreich Der vorliegende Band beinhaltet die Beiträge eines Symposions, das die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Königreichs Bayern im Jahr 2006 veranstaltete. Erwartungsgemäß finden sich in dem Buch Beiträge zahlreicher Bayern-Experten, die dem geneigten Leser schon durch einzelne Monographien zur bayerischen Landesgeschichte geläufig sein sollten, darunter beispielsweise Alois und Peter Schmid, Peter Claus Hartmann sowie Hans-Michael Körner. Die Publikation zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Königreich Bayern von verschiedensten Seiten beleuchtet – mitunter auch solchen, die in durchgängigen Darstellungen zum Thema möglicherweise etwas zu kurz kommen. So finden sich zum Beispiel Beiträge zur Integration der „neu-bayerischen“ Gebiete Franken und Schwaben in das entstandene Königreich, die jedoch dezidiert aus der Sicht dieser traditionsbewussten „kleineren“ Territorien erfolgen und nicht – wie sonst oft üblich – aus der Perspektive des neu entstandenen bayerischen Zentralstaates. Ferner wird ein Blick auf das benachbarte Österreich geworfen, das im Jahrhundert vor der Erhebung Bayerns zum Königreich mehr als einmal versuchte sich dieses reichen Kulturlandes zu bemächtigen. Daneben enthält der Band selbstredend auch Beiträge zu den unabdinglichen „Muss-Themen“ in Bezug auf das Königreich Bayern, beispielsweise zu Montgelas, Frankreich und München (mit bestechenden Abbildungen versehen) – jedoch sind auch diese von großem Wert, weil sie die Themen besonders kompakt und bündig auf den Punkt bringen. Als besonderen Bonus enthält „1806 – Bayern wird Königreich“ den erstmaligen Abdruck eines Gesprächs Dr. Albert Scharfs mit dem heutigen Chef des Hauses Wittelsbach SKH Herzog Franz von Bayern, das einen zusätzlichen, interessanten Blick auf das bayerische Königtum ermöglicht. Letzterer hat des Weiteren das Geleitwort des Bandes verfasst. Für alle Interessierten und zumindest grundlegend Sachkundigen eine lohnende und bereichernde Lektüre!

Der vorliegende Band beinhaltet die Beiträge eines Symposions, das die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Königreichs Bayern im Jahr 2006 veranstaltete.

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Erwartungsgemäß finden sich in dem Buch Beiträge zahlreicher Bayern-Experten, die dem geneigten Leser schon durch einzelne Monographien zur bayerischen Landesgeschichte geläufig sein sollten, darunter beispielsweise Alois und Peter Schmid, Peter Claus Hartmann sowie Hans-Michael Körner.

Die Publikation zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Königreich Bayern von verschiedensten Seiten beleuchtet – mitunter auch solchen, die in durchgängigen Darstellungen zum Thema möglicherweise etwas zu kurz kommen. So finden sich zum Beispiel Beiträge zur Integration der „neu-bayerischen“ Gebiete Franken und Schwaben in das entstandene Königreich, die jedoch dezidiert aus der Sicht dieser traditionsbewussten „kleineren“ Territorien erfolgen und nicht – wie sonst oft üblich – aus der Perspektive des neu entstandenen bayerischen Zentralstaates. Ferner wird ein Blick auf das benachbarte Österreich geworfen, das im Jahrhundert vor der Erhebung Bayerns zum Königreich mehr als einmal versuchte sich dieses reichen Kulturlandes zu bemächtigen.

Daneben enthält der Band selbstredend auch Beiträge zu den unabdinglichen „Muss-Themen“ in Bezug auf das Königreich Bayern, beispielsweise zu Montgelas, Frankreich und München (mit bestechenden Abbildungen versehen) – jedoch sind auch diese von großem Wert, weil sie die Themen besonders kompakt und bündig auf den Punkt bringen.

Als besonderen Bonus enthält „1806 – Bayern wird Königreich“ den erstmaligen Abdruck eines Gesprächs Dr. Albert Scharfs mit dem heutigen Chef des Hauses Wittelsbach SKH Herzog Franz von Bayern, das einen zusätzlichen, interessanten Blick auf das bayerische Königtum ermöglicht. Letzterer hat des Weiteren das Geleitwort des Bandes verfasst.

Für alle Interessierten und zumindest grundlegend Sachkundigen eine lohnende und bereichernde Lektüre!

geschrieben am 10.12.2010 | 276 Wörter | 1787 Zeichen

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