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Joppe


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Rezension von

Martina Meier

Joppe Nur wer je ein Kuscheltier gehabt hat, das er von Herzen liebte, ohne das er keinen Weg gehen und nicht schlafen konnte, der weiß, wie sehr der kleine Ole an Joppe hängt. Joppe ist nämlich ein kleiner Stoffmaulwurf und an mancher Stelle sogar schon ein wenig abgenutzt – aber OHNE ihn, kann Ole sich sein Leben gar nicht vorstellen. Doch Joppe ist nicht einfach nur ein Stofftier, sondern ein Kuscheltier, das jede Menge Abenteuer erlebt. Obwohl Joppe eigentlich gar nichts dafür kann, dass er ständig in irgendwelche außergewöhnlichen Situationen gerät. Denn irgendwie ist Ole immer in der Nähe, wenn Joppe wieder einmal etwas nicht ganz Alltägliches widerfährt. Beispielsweise als er – wie durch Zufall – in eine tiefe Baugrube fällt und vom Baggerfahrer mit einer Menge Sand zugedeckt wird! Oles Mama ist in solchen Situationen manchmal etwas hilflos, aber immerhin gibt es Olsson, den netten Nachbarn, den Ole schnell in sein Herz schließt und immer dann zu Hilfe ruft, wenn es brenzlig wird für den kleinen Maulwurf. Dass sich dabei auch Oles allein erziehende Mutter und der Nachbar näher kommen, ist Ole dann übrigens auch gar nicht so unrecht, denn den Mann, mit dem Mama eines Tages in Kino gehen wollte, den mochte der kleine Junge ganz und gar nicht. Aber das beruhte schließlich auf Gegenseitigkeit. Das Gesamtwerk der schwedischen Autorin Gunnel Linde ist bereits mit dem Astrid Lindgren-Preis geehrt worden. Wer einen Blick in „Joppe“ wirft, der kann sich sicher denken, warum. Ihre Figuren sind sind klar gezeichnet, ihre Sprache ist einfühlsam und ihre Thematik so einfach, dass jeder einen Zugang zu ihr finden muss. Das Kuscheltier, abgewetzt und alt, wird liebevoll gehätschelt und getätschelt. Es ist die Verbindung des Kindes nach außen. Mit ihm gemeinsam erlebt Ole seine Kindheit. Gute Tage, schlechte Tage. Aber Joppe ist für ihn sogar noch ein Stück mehr. Denn durch ihn, diesen kleinen alten Maulwurf, entdeckt die Mutter die Liebe neu und aus einer „Single-Familie“ wird schließlich wieder eine mit Vater, Mutter, Kind – und Maulwurf. Joppe, ein Buch in 13 Kapiteln, das sich hervorragend zum Vorlesen bei Kindern im Alter ab 5 Jahren eignet.

Nur wer je ein Kuscheltier gehabt hat, das er von Herzen liebte, ohne das er keinen Weg gehen und nicht schlafen konnte, der weiß, wie sehr der kleine Ole an Joppe hängt. Joppe ist nämlich ein kleiner Stoffmaulwurf und an mancher Stelle sogar schon ein wenig abgenutzt – aber OHNE ihn, kann Ole sich sein Leben gar nicht vorstellen.

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Doch Joppe ist nicht einfach nur ein Stofftier, sondern ein Kuscheltier, das jede Menge Abenteuer erlebt. Obwohl Joppe eigentlich gar nichts dafür kann, dass er ständig in irgendwelche außergewöhnlichen Situationen gerät. Denn irgendwie ist Ole immer in der Nähe, wenn Joppe wieder einmal etwas nicht ganz Alltägliches widerfährt. Beispielsweise als er – wie durch Zufall – in eine tiefe Baugrube fällt und vom Baggerfahrer mit einer Menge Sand zugedeckt wird!

Oles Mama ist in solchen Situationen manchmal etwas hilflos, aber immerhin gibt es Olsson, den netten Nachbarn, den Ole schnell in sein Herz schlieĂźt und immer dann zu Hilfe ruft, wenn es brenzlig wird fĂĽr den kleinen Maulwurf.

Dass sich dabei auch Oles allein erziehende Mutter und der Nachbar näher kommen, ist Ole dann übrigens auch gar nicht so unrecht, denn den Mann, mit dem Mama eines Tages in Kino gehen wollte, den mochte der kleine Junge ganz und gar nicht. Aber das beruhte schließlich auf Gegenseitigkeit.

Das Gesamtwerk der schwedischen Autorin Gunnel Linde ist bereits mit dem Astrid Lindgren-Preis geehrt worden. Wer einen Blick in „Joppe“ wirft, der kann sich sicher denken, warum. Ihre Figuren sind sind klar gezeichnet, ihre Sprache ist einfühlsam und ihre Thematik so einfach, dass jeder einen Zugang zu ihr finden muss.

Das Kuscheltier, abgewetzt und alt, wird liebevoll gehätschelt und getätschelt. Es ist die Verbindung des Kindes nach außen. Mit ihm gemeinsam erlebt Ole seine Kindheit. Gute Tage, schlechte Tage. Aber Joppe ist für ihn sogar noch ein Stück mehr. Denn durch ihn, diesen kleinen alten Maulwurf, entdeckt die Mutter die Liebe neu und aus einer „Single-Familie“ wird schließlich wieder eine mit Vater, Mutter, Kind – und Maulwurf.

Joppe, ein Buch in 13 Kapiteln, das sich hervorragend zum Vorlesen bei Kindern im Alter ab 5 Jahren eignet.

geschrieben am 02.07.2006 | 352 Wörter | 1858 Zeichen

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