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Im Garten hinterm Haus


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Nadia Majid

Im Garten hinterm Haus Natur ist langweilig, finden die Zwillinge Florian und Nina, bis sie unverhofft wĂ€hrend des Sommers im Garten ihrer verstorbenen Großmutter auf ein Elfendorf treffen. In 10 Kapiteln erzĂ€hlt Sandra Pepek, wie die Elfen ihr Interesse an Pflanzen und KrĂ€utern wecken und ĂŒber ihre Wirkung und Anwendung lernen, so daß sie sich ein Leben weit weg von der Natur nicht mehr vorstellen mögen. Doch ihre Mutter hat andere PlĂ€ne und will den Garten roden lassen. Nun sind die Zwillinge gefragt, die nun mit Hilfe ihrer neuen Elfenfreunde und ihrem Wissen ĂŒber KrĂ€uter versuchen, die Gefahr abzuwenden. Anbei befindet sich der eigentlich interessante zweite Teil des Buches: Ein Elfenverzeichnis mit WohlfĂŒhl-, Pflege- und Kochrezepte zu jeweiligen KrĂ€utern. In diesem lehrreichen Anhang ist jeder Elfe ein Kraut zugeordnet, daß hier vorgestellt und erlĂ€utert wird. Es gibt kurze Information zur Geschichte, dem Standort, der Heilwirkung und Verwendung der KrĂ€uter, sowie ein dazu gehöriges Rezept zum nachmachen. (Wo nötig, wie z.B. bei Löwenzahn, ist eine Warnung eingefĂŒgt.) Die begleitenden Buntstiftillustrationen von Katrin Habernek sind etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Die Elfen hier sind nicht zu verwechseln mit grazilen Feen, sondern sind leicht knubbelige Gestalten. Schön dabei ist, wie die jeweiligen Elfen anhand ihrer FlĂŒgelform ihren KrĂ€utern zugeordnet werden können. Durch diese Zuteilung von Elfe und Kraut sollte es leichter fallen, sich die Pflanzen und ihre Eigenschaften zu merken. Leider wirkt der Blocktext dieser Ausgabe zu gedrĂ€ngt und stört das LesevergnĂŒgen. Es ist laut Klappentext ein krĂ€uterpĂ€dagogisches Buch, und in diesem Sinne erzielt es auch seine Wirkung. Allerdings ist es als Kinder- und Jugendbuch durch das Layout und dem Fehlen von Illustrationen innerhalb des Textes nur bedingt geeignet, denn es macht sich schnell Langeweile breit. Die Geschichte an sich kann auch nicht mit vielen heute erhĂ€ltlichen spannenderen BĂŒchern fĂŒr die gleiche Zielgruppe mithalten und zieht sich zĂ€h von Seite zu Seite. Leider leistet Im Garten hinterm Haus gerade das, was es verspricht – aber auch nicht mehr. Es ist eine kleine EinfĂŒhrung in die KrĂ€uterkunde, aber zu mehr reicht es nicht.

Natur ist langweilig, finden die Zwillinge Florian und Nina, bis sie unverhofft wĂ€hrend des Sommers im Garten ihrer verstorbenen Großmutter auf ein Elfendorf treffen. In 10 Kapiteln erzĂ€hlt Sandra Pepek, wie die Elfen ihr Interesse an Pflanzen und KrĂ€utern wecken und ĂŒber ihre Wirkung und Anwendung lernen, so daß sie sich ein Leben weit weg von der Natur nicht mehr vorstellen mögen. Doch ihre Mutter hat andere PlĂ€ne und will den Garten roden lassen. Nun sind die Zwillinge gefragt, die nun mit Hilfe ihrer neuen Elfenfreunde und ihrem Wissen ĂŒber KrĂ€uter versuchen, die Gefahr abzuwenden.

Anbei befindet sich der eigentlich interessante zweite Teil des Buches: Ein Elfenverzeichnis mit WohlfĂŒhl-, Pflege- und Kochrezepte zu jeweiligen KrĂ€utern. In diesem lehrreichen Anhang ist jeder Elfe ein Kraut zugeordnet, daß hier vorgestellt und erlĂ€utert wird. Es gibt kurze Information zur Geschichte, dem Standort, der Heilwirkung und Verwendung der KrĂ€uter, sowie ein dazu gehöriges Rezept zum nachmachen. (Wo nötig, wie z.B. bei Löwenzahn, ist eine Warnung eingefĂŒgt.) Die begleitenden Buntstiftillustrationen von Katrin Habernek sind etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Die Elfen hier sind nicht zu verwechseln mit grazilen Feen, sondern sind leicht knubbelige Gestalten. Schön dabei ist, wie die jeweiligen Elfen anhand ihrer FlĂŒgelform ihren KrĂ€utern zugeordnet werden können. Durch diese Zuteilung von Elfe und Kraut sollte es leichter fallen, sich die Pflanzen und ihre Eigenschaften zu merken.

Leider wirkt der Blocktext dieser Ausgabe zu gedrĂ€ngt und stört das LesevergnĂŒgen. Es ist laut Klappentext ein krĂ€uterpĂ€dagogisches Buch, und in diesem Sinne erzielt es auch seine Wirkung. Allerdings ist es als Kinder- und Jugendbuch durch das Layout und dem Fehlen von Illustrationen innerhalb des Textes nur bedingt geeignet, denn es macht sich schnell Langeweile breit. Die Geschichte an sich kann auch nicht mit vielen heute erhĂ€ltlichen spannenderen BĂŒchern fĂŒr die gleiche Zielgruppe mithalten und zieht sich zĂ€h von Seite zu Seite. Leider leistet Im Garten hinterm Haus gerade das, was es verspricht – aber auch nicht mehr. Es ist eine kleine EinfĂŒhrung in die KrĂ€uterkunde, aber zu mehr reicht es nicht.

geschrieben am 12.11.2007 | 332 Wörter | 1908 Zeichen

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