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Komm mit ins Farbenland


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Rezension von

Anna Kneisel

Komm mit ins Farbenland Gerhard Friedrich ist Lehrer für Mathematik und Technik, Pädagogik und Psychologie. Er befasst sich seit 1990 mit Hirnforschung und Neurodidaktik. Seine Diplomarbeit verfasste Friedrich 1991 in Schulpädagogik, 1995 folgte die Promotion in Erziehungswissenschaften. 2005 schließlich habilitierte er an der Universität Bielefeld in Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Schulpädagogik. Viola de Galgóczy unterrichtet seit 2004 Gesang an der PH in Freiburg, wo sie bereits während ihres Studiums (an der Musikhochschule) als Lehrbeauftragte unterrichtete. Die Mezzosopranistin war jahrelang an der Musikhochschule in Karlsruhe als Lehrbeauftragte tätig und unterrichtete Gesang und Klavir am Clara-Schumann-Gymnasium in Lahr. „Kommt mit ins Farbenland“ richtet sich, genauso wie die Vorgängerbücher „Komm mit ins Zahlenland“ und „Komm mit ins Buchstabenland“ vor allem an ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern und ist nach dem gleichen Prinzip wie diese aufgebaut. Es enthält Informationen zur Farbgeschichte, also Grundlegendes wie additive und subtraktive Farbmischung, Höhlenmalerei, Goethes Farbenlehre, wie ein Regenbogen entsteht und auch wie man ihn künstlich in geschlossenen Räumen erzeugen kann. Weiter geht es mit Tipps zum Einsatz von Farben und Maltechniken im Umgang mit Kindern. Die beliebten Fingerfarben und warum diese sich so besonders gut für Kinderhände eignen finden hier ebenso ihren Platz wie Wachsmalstifte - evtl. auch unter Verwendung mit der sogenannten „Kratz-Technik“ – und der gute alte Deckfarbkasten, den man mit Pinseln, Fingern, Stempeln und anderen Materialien benutzen kann. Die gewohnten Materialien werden neu kombiniert und zu allem gibt es Abbildungen von Malbeispielen, sodass man sofort sieht, was damit gemeint ist. Schließlich nennt Gerhard Friedrich einige Spielideen wie Farbenmemory, „Ich sehe was, was du nicht siehst“, aber auch ausgefallenere Spiele wie „Blau, blau ist die Tomate“, wo Kinder richtig benennen oder flunkern dürfen, und Farbgeschichten, die in entsprechenden Farbkapiteln sortiert sind, sodass man schnell fündig wird. Viola Galgóczy komponierte und textete einfache, kindgerechte Lieder für das Buch, die ähnlich klingen wie bei den vorhergehenden Bänden. Am Ende des Buches befindet sich außerdem ein Farbenlandspiel, das man mit Kindern nachbasteln kann. Dies alles soll „ganzheitliche Erfahrungen“ zum Thema Farben ermöglichen, weshalb zusätzlich eine CD mit allen im Buch enthaltenen Farbenliedern im Buch geliefert wird. Die Aufnahmen wurden von Viola de Galgóczy und dem Vokalensemble des Clara-Schumann-Gymnasiums in Lahr eingesungen. Zu jedem Lied gibt es eine Chor-, eine Solo- und eine Karaokeversion, sodass man je nach Bedarf variieren kann. Für die genannte Zielgruppe ist „Kommt mit ins Farbenland“ eine wahre Fundgrube an Ideen und Anregungen, auch wenn man Manches, wie beispielsweise die Kochvorschläge, nicht immer umsetzen können wird.

Gerhard Friedrich ist Lehrer für Mathematik und Technik, Pädagogik und Psychologie. Er befasst sich seit 1990 mit Hirnforschung und Neurodidaktik. Seine Diplomarbeit verfasste Friedrich 1991 in Schulpädagogik, 1995 folgte die Promotion in Erziehungswissenschaften. 2005 schließlich habilitierte er an der Universität Bielefeld in Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Schulpädagogik.

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Viola de Galgóczy unterrichtet seit 2004 Gesang an der PH in Freiburg, wo sie bereits während ihres Studiums (an der Musikhochschule) als Lehrbeauftragte unterrichtete. Die Mezzosopranistin war jahrelang an der Musikhochschule in Karlsruhe als Lehrbeauftragte tätig und unterrichtete Gesang und Klavir am Clara-Schumann-Gymnasium in Lahr.

„Kommt mit ins Farbenland“ richtet sich, genauso wie die Vorgängerbücher „Komm mit ins Zahlenland“ und „Komm mit ins Buchstabenland“ vor allem an ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern und ist nach dem gleichen Prinzip wie diese aufgebaut. Es enthält Informationen zur Farbgeschichte, also Grundlegendes wie additive und subtraktive Farbmischung, Höhlenmalerei, Goethes Farbenlehre, wie ein Regenbogen entsteht und auch wie man ihn künstlich in geschlossenen Räumen erzeugen kann. Weiter geht es mit Tipps zum Einsatz von Farben und Maltechniken im Umgang mit Kindern. Die beliebten Fingerfarben und warum diese sich so besonders gut für Kinderhände eignen finden hier ebenso ihren Platz wie Wachsmalstifte - evtl. auch unter Verwendung mit der sogenannten „Kratz-Technik“ – und der gute alte Deckfarbkasten, den man mit Pinseln, Fingern, Stempeln und anderen Materialien benutzen kann. Die gewohnten Materialien werden neu kombiniert und zu allem gibt es Abbildungen von Malbeispielen, sodass man sofort sieht, was damit gemeint ist. Schließlich nennt Gerhard Friedrich einige Spielideen wie Farbenmemory, „Ich sehe was, was du nicht siehst“, aber auch ausgefallenere Spiele wie „Blau, blau ist die Tomate“, wo Kinder richtig benennen oder flunkern dürfen, und Farbgeschichten, die in entsprechenden Farbkapiteln sortiert sind, sodass man schnell fündig wird. Viola Galgóczy komponierte und textete einfache, kindgerechte Lieder für das Buch, die ähnlich klingen wie bei den vorhergehenden Bänden. Am Ende des Buches befindet sich außerdem ein Farbenlandspiel, das man mit Kindern nachbasteln kann. Dies alles soll „ganzheitliche Erfahrungen“ zum Thema Farben ermöglichen, weshalb zusätzlich eine CD mit allen im Buch enthaltenen Farbenliedern im Buch geliefert wird. Die Aufnahmen wurden von Viola de Galgóczy und dem Vokalensemble des Clara-Schumann-Gymnasiums in Lahr eingesungen. Zu jedem Lied gibt es eine Chor-, eine Solo- und eine Karaokeversion, sodass man je nach Bedarf variieren kann.

Für die genannte Zielgruppe ist „Kommt mit ins Farbenland“ eine wahre Fundgrube an Ideen und Anregungen, auch wenn man Manches, wie beispielsweise die Kochvorschläge, nicht immer umsetzen können wird.

geschrieben am 04.11.2010 | 403 Wörter | 2519 Zeichen

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