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... das ist für mich ein Kinderspiel – Handbuch zur psychomotorischen Praxis


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Rezension von

Katharina Hillenbrand

... das ist für mich ein Kinderspiel – Handbuch zur psychomotorischen Praxis Wolfgang Beudels, Rudolf Lensing-Conrady und Hans Jürgen Beins tragen in diesem Buch ihre jahrelangen, praktischen Erfahrungen im Bereich der von Kiphard begründeten deutschen Psychomotorik zusammen. Sie haben ein Handbuch zur psychomotorischen Praxis entworfen, das nun schon in der 8. Auflage erschienen ist. Mit diesem Buch fordern sie auf: „Lassen Sie sich anstecken … es ist ein Kinderspiel!“ Zu Anfang des Buches gibt es eine kleine Einführung in den Gebrauch und den Aufbau des Handbuches. Es folgt eine Einführung in den Bereich der Psychomotorik, das den Leitsatz „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ aus dem Buch „Der kleine Prinz“ von de Saint-Exupery habe könnte. Psychomotorik distanziert sich von der in der Sportpraxis herrschenden Leistungs- und Produktorientierung. Grundlage des psychomotorisch-pädagogischen Handelns ist die Einheit von Erleben und Bewegen, die sich in der Praxis durch freies und ungebundenes Handeln und Äußern der Kinder auszeichnet. Psychomotorik hilft Kindern, sich selbst realistischer einzuschätzen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren. Neben dem Aufbau einer „Ich-Kompetenz“ erhöhen sie durch die Auseinandersetzung mit ihren Mitmenschen und der dinglichen Umwelt ihre „Sozial-Kompetenz“ sowie ihre „Sach-Kompetenz“. Nach einer kleinen Einführung in die theoretischen Grundlagen der Psychomotorik werden nun die einzelnen Spiel- und Übungsbeispiele aus der Praxis für die psychomotorische Praxis aufgeführt. Die Autoren haben versucht, die vielfältigen Spielformen unterschiedlichen Förderschwerpunkten zuzuordnen, wobei manchmal eine Überschneidung verschiedener Bereiche unumgänglich ist. Auf die folgenden zehn Förderschwerpunke haben sie in der Spielesammlung ihren Schwerpunkt gelegt: Grobmotorik, Feinmotorik, Gleichgewicht, Konzentration, Entspannung, Wahrnehmung, Reaktion, Denken und Bewegen, Ausdauer sowie das Sozialverhalten. Zu jedem Bereich wurden 20 Spielideen ausgewählt, die erst inhaltlich, dann organisatorisch (Gruppengröße, Material, Altersgruppe) beschrieben werden. Anschließend werden weitere Ideen zur möglichen Variationen gegeben. Des Weiteren gibt es eine Ansammlung von Spielen, die nach dem Einsatz von Alltagsmaterialien, Standardgeräten aus den Turnhallen und psychomotorischen Übungsgeräten aufgelistet werden. Der „Nachschlag“ bietet eine umfassende Übersicht über die einzelnen Spiele, die nach verschiedenen Kriterien geordnet sind: nach Wirkungsschwerpunkten, alphabetischer Reihenfolge, exemplarischen Einsatzbereichen wie Spiele für draußen/ kleinem Raum/ohne spezielle Geräte. Fazit: Das Handbuch gibt einen sehr guten Überblick über die psychomotorische Praxis. Die Beschreibung der einzelnen Spiele wird durch zahlreiche Bilder und eine schematische Anordnung verdeutlicht. Es ist ein sehr übersichtliches Nachschlagewerk – angefangen von der psychomotorischen Einzelförderung bis hin zum Sportunterricht. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch in keiner Bibliothek von Kindergärten, Grundschulen, Förderschulen sowie Therapeuten fehlen, da es ein großartiger Beitrag für die pädagogische und therapeutische Praxis ist. Des Weiteren können auch Eltern und Übungsleiter für die alltägliche Bewegungswelt der Kinder viele Ideen gewinnen. Das Buch gibt so viele Anregungen für die Praxis, dass man sie am liebsten direkt mit Kindern ausprobieren möchte.

Wolfgang Beudels, Rudolf Lensing-Conrady und Hans Jürgen Beins tragen in diesem Buch ihre jahrelangen, praktischen Erfahrungen im Bereich der von Kiphard begründeten deutschen Psychomotorik zusammen. Sie haben ein Handbuch zur psychomotorischen Praxis entworfen, das nun schon in der 8. Auflage erschienen ist. Mit diesem Buch fordern sie auf: „Lassen Sie sich anstecken … es ist ein Kinderspiel!“

Zu Anfang des Buches gibt es eine kleine Einführung in den Gebrauch und den Aufbau des Handbuches. Es folgt eine Einführung in den Bereich der Psychomotorik, das den Leitsatz „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ aus dem Buch „Der kleine Prinz“ von de Saint-Exupery habe könnte. Psychomotorik distanziert sich von der in der Sportpraxis herrschenden Leistungs- und Produktorientierung. Grundlage des psychomotorisch-pädagogischen Handelns ist die Einheit von Erleben und Bewegen, die sich in der Praxis durch freies und ungebundenes Handeln und Äußern der Kinder auszeichnet. Psychomotorik hilft Kindern, sich selbst realistischer einzuschätzen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren. Neben dem Aufbau einer „Ich-Kompetenz“ erhöhen sie durch die Auseinandersetzung mit ihren Mitmenschen und der dinglichen Umwelt ihre „Sozial-Kompetenz“ sowie ihre „Sach-Kompetenz“.

Nach einer kleinen Einführung in die theoretischen Grundlagen der Psychomotorik werden nun die einzelnen Spiel- und Übungsbeispiele aus der Praxis für die psychomotorische Praxis aufgeführt. Die Autoren haben versucht, die vielfältigen Spielformen unterschiedlichen Förderschwerpunkten zuzuordnen, wobei manchmal eine Überschneidung verschiedener Bereiche unumgänglich ist. Auf die folgenden zehn Förderschwerpunke haben sie in der Spielesammlung ihren Schwerpunkt gelegt: Grobmotorik, Feinmotorik, Gleichgewicht, Konzentration, Entspannung, Wahrnehmung, Reaktion, Denken und Bewegen, Ausdauer sowie das Sozialverhalten. Zu jedem Bereich wurden 20 Spielideen ausgewählt, die erst inhaltlich, dann organisatorisch (Gruppengröße, Material, Altersgruppe) beschrieben werden. Anschließend werden weitere Ideen zur möglichen Variationen gegeben.

Des Weiteren gibt es eine Ansammlung von Spielen, die nach dem Einsatz von Alltagsmaterialien, Standardgeräten aus den Turnhallen und psychomotorischen Übungsgeräten aufgelistet werden.

Der „Nachschlag“ bietet eine umfassende Übersicht über die einzelnen Spiele, die nach verschiedenen Kriterien geordnet sind: nach Wirkungsschwerpunkten, alphabetischer Reihenfolge, exemplarischen Einsatzbereichen wie Spiele für draußen/ kleinem Raum/ohne spezielle Geräte.

Fazit: Das Handbuch gibt einen sehr guten Überblick über die psychomotorische Praxis. Die Beschreibung der einzelnen Spiele wird durch zahlreiche Bilder und eine schematische Anordnung verdeutlicht. Es ist ein sehr übersichtliches Nachschlagewerk – angefangen von der psychomotorischen Einzelförderung bis hin zum Sportunterricht. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch in keiner Bibliothek von Kindergärten, Grundschulen, Förderschulen sowie Therapeuten fehlen, da es ein großartiger Beitrag für die pädagogische und therapeutische Praxis ist. Des Weiteren können auch Eltern und Übungsleiter für die alltägliche Bewegungswelt der Kinder viele Ideen gewinnen. Das Buch gibt so viele Anregungen für die Praxis, dass man sie am liebsten direkt mit Kindern ausprobieren möchte.

geschrieben am 24.01.2008 | 434 Wörter | 2931 Zeichen

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