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Oksa Pollock, Bd. 3: Der Treubrüchige


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Rezension von

Letterschming

Der Treubrüchige „Oksa Pollock“ ist eine Jugendbuchreihe von den beiden französischen Autorinnen Anne Plichota und Cendrine Wolf. „Der Treubrüchige“ ist der dritte Band der Serie und erschien im Februar 2012 in gebundener Form und als Hörbuch beim Oetinger-Verlag. Die ersten beiden Bände „Die Unverhoffte“ und „Die Entschwundenen“ erschienen im März und August 2011 beim selben Verlag. Der Kampf gegen Ocious, der die Herrschaft über das magische Edefia an sich gerissen hat, spitzt sich zu. Mittlerweile ist das Gleichgewicht Edefias so gestört, dass auch Oksas Welt zerstört wird. Sie und ihre Freunde werden von Unwettern aus London vertrieben. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Edefia, damit Oksa ihre Bestimmung erfüllen kann. Doch der Weg ist beschwerlich und bringt die Kämpfer immer wieder in große Gefahr. Zudem müssen sie auch noch Oksas Mutter finden. Doch die Grenzen zwischen Freund und Feind verwischen auf dieser Reise. Ist es letztlich sogar Tugdual, der in Wahrheit gegen Oksa arbeitet? „Der Treubrüchige“ ist der erste Roman, den ich aus der „Oksa Pollock“-Reihe gelesen habe, sodass ich zunächst ziemlich verwirrt war. Am Anfang des Buches befindet sich glücklicherweise eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse mit den wichtigsten Namen, sodass man als Neuling nicht ganz im Regen stehen gelassen wird. Auf den ersten Seiten wird einem jedoch schnell klar, dass es damit nicht getan ist, denn man wird immer wieder mit neuen Namen, Kreaturen und Gegenständen konfrontiert. Das ist auch zugleich ein ganz besonderer Pluspunkt dieses Buches: die unglaubliche Detailgenauigkeit. Die beiden Autorinnen haben sich wirklich mit der Welt auseinandergesetzt, in die sie ihre Leser entführen wollen. Es gibt allerlei magische Wesen, seltsame Zauber und Gerätschaften und eine Vielzahl sowohl an wichtigen als auch an eher nebensächlichen Personen, die aber alle gut durchdacht und realistisch sind. Man hat das Gefühl, die beschriebene Welt müsse tatsächlich existieren, so genau, wie die Autorinnen sie wiedergeben. Auch die Charaktere haben mich definitiv überzeugt. Oksa selbst wird einem schnell sympathisch, da sie so ein ganz normales Mädchen ist. Dabei sollte man sich allerdings bewusst sein, dass sie noch ziemlich jung ist und sich auch dementsprechend verhält. Gerade das unterstreicht aber den Kontrast zwischen ihr und der überwältigenden Aufgabe, die vor ihr liegt, und gestaltet die Geschichte damit noch spannender. Zudem gefällt mir der hohe Anteil an Actionszenen in diesem Buch. Endlich mal geht es in einem Roman richtig zur Sache. Oft wird viel zu viel geredet, bevor die Handlung dann tatsächlich an Fahrt gewinnt. Hier aber war ich sofort mitten im Geschehen und das, ohne das ich die vorhergehenden Bücher gelesen habe. Oksa und ihre Verbündeten müssen sich von einer Gefahr in die nächste stürzen und dabei wird es oft so brenzlig, dass man sich nicht vorstellen kann, wie sie dieser Gefahr entrinnen sollen. Dass man eigentlich zuhause auf der Couch sitzt und die Figuren nicht echt sind, lässt sich da schnell vergessen. Fazit: „Oksa Pollock – Der Treubrüchige“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die vielen spannenden Kämpfe und brenzligen Situationen lassen einen die Seiten im Eiltempo lesen und die vielen kleinen Details, die Oksas Welt so lebendig erscheinen lassen, entführen einen richtig tief in diesen magischen Roman. Die ersten beiden Bände muss ich auf jeden Fall auch lesen, selbst wenn ich das Ende schon kenne, doch den vierten Band kann ich kaum noch abwarten.

„Oksa Pollock“ ist eine Jugendbuchreihe von den beiden französischen Autorinnen Anne Plichota und Cendrine Wolf. „Der Treubrüchige“ ist der dritte Band der Serie und erschien im Februar 2012 in gebundener Form und als Hörbuch beim Oetinger-Verlag. Die ersten beiden Bände „Die Unverhoffte“ und „Die Entschwundenen“ erschienen im März und August 2011 beim selben Verlag.

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„Der Treubrüchige“ ist der erste Roman, den ich aus der „Oksa Pollock“-Reihe gelesen habe, sodass ich zunächst ziemlich verwirrt war. Am Anfang des Buches befindet sich glücklicherweise eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse mit den wichtigsten Namen, sodass man als Neuling nicht ganz im Regen stehen gelassen wird. Auf den ersten Seiten wird einem jedoch schnell klar, dass es damit nicht getan ist, denn man wird immer wieder mit neuen Namen, Kreaturen und Gegenständen konfrontiert.

Das ist auch zugleich ein ganz besonderer Pluspunkt dieses Buches: die unglaubliche Detailgenauigkeit. Die beiden Autorinnen haben sich wirklich mit der Welt auseinandergesetzt, in die sie ihre Leser entführen wollen. Es gibt allerlei magische Wesen, seltsame Zauber und Gerätschaften und eine Vielzahl sowohl an wichtigen als auch an eher nebensächlichen Personen, die aber alle gut durchdacht und realistisch sind. Man hat das Gefühl, die beschriebene Welt müsse tatsächlich existieren, so genau, wie die Autorinnen sie wiedergeben.

Auch die Charaktere haben mich definitiv überzeugt. Oksa selbst wird einem schnell sympathisch, da sie so ein ganz normales Mädchen ist. Dabei sollte man sich allerdings bewusst sein, dass sie noch ziemlich jung ist und sich auch dementsprechend verhält. Gerade das unterstreicht aber den Kontrast zwischen ihr und der überwältigenden Aufgabe, die vor ihr liegt, und gestaltet die Geschichte damit noch spannender.

Zudem gefällt mir der hohe Anteil an Actionszenen in diesem Buch. Endlich mal geht es in einem Roman richtig zur Sache. Oft wird viel zu viel geredet, bevor die Handlung dann tatsächlich an Fahrt gewinnt. Hier aber war ich sofort mitten im Geschehen und das, ohne das ich die vorhergehenden Bücher gelesen habe. Oksa und ihre Verbündeten müssen sich von einer Gefahr in die nächste stürzen und dabei wird es oft so brenzlig, dass man sich nicht vorstellen kann, wie sie dieser Gefahr entrinnen sollen. Dass man eigentlich zuhause auf der Couch sitzt und die Figuren nicht echt sind, lässt sich da schnell vergessen.

Fazit: „Oksa Pollock – Der Treubrüchige“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die vielen spannenden Kämpfe und brenzligen Situationen lassen einen die Seiten im Eiltempo lesen und die vielen kleinen Details, die Oksas Welt so lebendig erscheinen lassen, entführen einen richtig tief in diesen magischen Roman. Die ersten beiden Bände muss ich auf jeden Fall auch lesen, selbst wenn ich das Ende schon kenne, doch den vierten Band kann ich kaum noch abwarten.

geschrieben am 27.04.2012 | 546 Wörter | 3053 Zeichen

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