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Pandämonium, Bd. 1: Die schwarzen Künste


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Rezension von

Letterschming

Die schwarzen Künste "Die schwarzen Künste" ist der erste Band der "Pandämonium"-Reihe von den Autoren Andrew Prentice und Jonathan Weil und ist im Februar 2013 in gebundener Form beim cbj-Verlag erschienen. Es ist das Jahr 1592. Jack lebt mit seiner Mutter in einer ärmlichen Behausung in einem Hinterhof Londons. Um die kleine Familie über Wasser zu halten, bemüht sich Jack als Taschendieb. Doch niemand stiehlt in Sharkwells Revier, ohne ihm einen Teil der Beute abzutreten. Jack muss sich einer Prüfung unterziehen, um zu beweisen, dass er begabt genug ist, um in Sharkwells Gangsterclan aufgenommen zu werden. Während der Prüfung stiehlt Jack einem fremdartigen Mann die Geldbörse. Neben ihm unbekannten Münzen finden er darin auch eine Pfeife mit einem seltsamen Pulver. Als er nach Hause kommt, findet Jack seine Mutter tot vor und stößt auf den finsteren Nicholas Webb. Er gibt vor, die Stadt von den Dämonen befreien zu wollen, doch in Wirklichkeit verfolgt er ganz andere Pläne. Aber Jack sinnt nach Reihe und er setzt alles daran, Webb aufzuhalten. Den Anfang des Romans finde ich ein wenig verwirrend. Man verfolgt Jack bei seiner Prüfung und wird mit einer ganzen Menge Fachbegriffe zur Schlossknackerei und Ähnlichem bombardiert, die nicht näher erläutert werden. Man kann aber auch gut der Handlung folgen, wenn man das eine oder andere Wort nicht kennt. Spätestens mit dem Höhepunkt von Jacks Prüfung, wo er den Fremden erspäht und ihm die geheimnisvolle Geldbörse entwendet, wird die Geschichte dann wirklich packend. Durch den einfachen Schreibstil lässt sich das Buch wunderbar herunterlesen. Teilweise hätte ich mir wohl gewünscht, dass die Autoren auf den einen oder anderen Aspekt noch etwas näher eingehen. So nimmt Jack den Tod seiner Mutter erstmal ziemlich gelassen auf. Da merkt man eben, dass der Roman eigentlich für junge Leser geschrieben ist. An anderen Stellen hingegen erscheint mir die Altersangabe von zwölf Jahren etwas unpassend, denn der Mord an Jacks Mutter ist nur der Erste in einer langen Reihe. Dabei wird alles doch sehr schonungslos beschrieben. Daher würde ich den Roman eher ab vierzehn Jahren empfehlen. Die Sprache ist zwar einfach, aber nicht kindisch, sodass sich auch ältere Leser gut unterhalten fühlen können. Die Geschichte selbst ist sehr spannend aufgebaut. Hat man erst einmal in die Handlung hineingefunden, lässt man sich von Jack gerne durch seine Welt führen und begleitet ihn auf seinen Abenteuern. Das Ende lässt zwar ein paar Dinge offen, da es sich um eine Reihe handelt, bietet aber einen spannenden und actionreichen Showdown. Fazit: "Die schwarzen Künste" ist ein vielversprechender Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, die für jugendliche Leser ab vierzehn Jahren geeignet ist. Der Stil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man findet sich schnell in die Geschichte hinein und kann dann voll und ganz in Jacks Welt abtauchen.

"Die schwarzen Künste" ist der erste Band der "Pandämonium"-Reihe von den Autoren Andrew Prentice und Jonathan Weil und ist im Februar 2013 in gebundener Form beim cbj-Verlag erschienen.

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4
06.06.2016

Es ist das Jahr 1592. Jack lebt mit seiner Mutter in einer ärmlichen Behausung in einem Hinterhof Londons. Um die kleine Familie über Wasser zu halten, bemüht sich Jack als Taschendieb. Doch niemand stiehlt in Sharkwells Revier, ohne ihm einen Teil der Beute abzutreten. Jack muss sich einer Prüfung unterziehen, um zu beweisen, dass er begabt genug ist, um in Sharkwells Gangsterclan aufgenommen zu werden.

Während der Prüfung stiehlt Jack einem fremdartigen Mann die Geldbörse. Neben ihm unbekannten Münzen finden er darin auch eine Pfeife mit einem seltsamen Pulver. Als er nach Hause kommt, findet Jack seine Mutter tot vor und stößt auf den finsteren Nicholas Webb. Er gibt vor, die Stadt von den Dämonen befreien zu wollen, doch in Wirklichkeit verfolgt er ganz andere Pläne. Aber Jack sinnt nach Reihe und er setzt alles daran, Webb aufzuhalten.

Den Anfang des Romans finde ich ein wenig verwirrend. Man verfolgt Jack bei seiner Prüfung und wird mit einer ganzen Menge Fachbegriffe zur Schlossknackerei und Ähnlichem bombardiert, die nicht näher erläutert werden. Man kann aber auch gut der Handlung folgen, wenn man das eine oder andere Wort nicht kennt. Spätestens mit dem Höhepunkt von Jacks Prüfung, wo er den Fremden erspäht und ihm die geheimnisvolle Geldbörse entwendet, wird die Geschichte dann wirklich packend.

Durch den einfachen Schreibstil lässt sich das Buch wunderbar herunterlesen. Teilweise hätte ich mir wohl gewünscht, dass die Autoren auf den einen oder anderen Aspekt noch etwas näher eingehen. So nimmt Jack den Tod seiner Mutter erstmal ziemlich gelassen auf. Da merkt man eben, dass der Roman eigentlich für junge Leser geschrieben ist.

An anderen Stellen hingegen erscheint mir die Altersangabe von zwölf Jahren etwas unpassend, denn der Mord an Jacks Mutter ist nur der Erste in einer langen Reihe. Dabei wird alles doch sehr schonungslos beschrieben. Daher würde ich den Roman eher ab vierzehn Jahren empfehlen. Die Sprache ist zwar einfach, aber nicht kindisch, sodass sich auch ältere Leser gut unterhalten fühlen können.

Die Geschichte selbst ist sehr spannend aufgebaut. Hat man erst einmal in die Handlung hineingefunden, lässt man sich von Jack gerne durch seine Welt führen und begleitet ihn auf seinen Abenteuern. Das Ende lässt zwar ein paar Dinge offen, da es sich um eine Reihe handelt, bietet aber einen spannenden und actionreichen Showdown.

Fazit: "Die schwarzen Künste" ist ein vielversprechender Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, die für jugendliche Leser ab vierzehn Jahren geeignet ist. Der Stil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man findet sich schnell in die Geschichte hinein und kann dann voll und ganz in Jacks Welt abtauchen.

geschrieben am 29.04.2013 | 452 Wörter | 2472 Zeichen

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