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Das Niemand-mag-mich Kind oder Das besondere Kind


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Rezension von

Martina Meier

Das Niemand-mag-mich Kind oder Das besondere Kind Wenn sich jemand selbst im Wege steht, dann kann er einfach nicht glücklich werden. Das muss auch Janina feststellen, und dabei ist sie noch nicht einmal zehn Jahre alt. Doch sie ist sich sicher: „Niemand mag mich.“ Und je fester sich dieser Satz in ihrem Kopf festsetzt, desto stärker wird das negative Gefühl. Janina ist mürrisch, stets schlecht gelaunt, hat immer eine freche Antwort parat und - wen wundert es - überhaupt keinen einzigen Freund. Nach einem heftigen Streit mit der verzweifelten Mutter, die schon gar nicht mehr weiß, wie sie mit ihrem jüngsten Kind umgehen soll, läuft Janina zu einer Wiese, auf der ein großer, kräftiger Baum steht, und tritt und malträtiert ihn - so als sei er an all ihrem Unglück Schuld. Janina hört erst auf, als sie von einer Fee angesprochen wird. Und das ist nicht irgendeine Fee, sondern Janinas Fee und dazu noch eine Wunschfee. Einen einzigen Wunsch darf die Kleine äußern - und möchte von der Fee eine Wunderwaffe, damit andere Leute sie nicht mehr verletzen können. Die Fee überlegt eine Zeit, gibt dann dem Mädchen allerdings eine ganz andere „Waffe“ an die Hand. Eine, die jeder in sich trägt - wenn auch manchmal sehr verborgen: die Liebe. In den kommenden vier Wochen will die Wunschfee Janina helfen, diese Waffe richtig einzusetzen, und die beiden legen gleich los. Es ist Janinas 10. Geburtstag. Alle Verwandten sitzen am Kaffeetisch und wundern sich plötzlich über die Offenheit dieses sonst so verstockten Kindes. Und immer wenn Janina in alte Verhaltensweisen zurückfallen möchte, dann stupst die Fee sie ein klein wenig an, um sie an ihre neuen Regeln und Verhaltensweisen zu erinnern. Doch die Mühe lohnt sich: In kurzer Zeit verwandelt sich Janina in ein liebenswürdiges Kind, das bald auch Freunde findet. Das „Niemand-mag-mich Kind“ steckt wahrscheinlich in jedem von uns einmal. Bei dem einen mehr, beim anderen weniger. So versteht die Autorin Ingrid Schlieske ihr Buch, das sie als Märchen für große, kleine und erwachsene Kinder sehen möchte, auch als Lebens- und Erziehungshilfe. Denn wenn es gelingt, mit Liebe, Rücksichtnahme und Verständnis Dinge positiv zu bewegen, dann hat man viel erreicht. Und eigentlich ist man nie zu alt, an seinem Verhalten etwas zu ändern.

Wenn sich jemand selbst im Wege steht, dann kann er einfach nicht glücklich werden. Das muss auch Janina feststellen, und dabei ist sie noch nicht einmal zehn Jahre alt. Doch sie ist sich sicher: „Niemand mag mich.“ Und je fester sich dieser Satz in ihrem Kopf festsetzt, desto stärker wird das negative Gefühl. Janina ist mürrisch, stets schlecht gelaunt, hat immer eine freche Antwort parat und - wen wundert es - überhaupt keinen einzigen Freund.

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Nach einem heftigen Streit mit der verzweifelten Mutter, die schon gar nicht mehr weiß, wie sie mit ihrem jüngsten Kind umgehen soll, läuft Janina zu einer Wiese, auf der ein großer, kräftiger Baum steht, und tritt und malträtiert ihn - so als sei er an all ihrem Unglück Schuld.

Janina hört erst auf, als sie von einer Fee angesprochen wird. Und das ist nicht irgendeine Fee, sondern Janinas Fee und dazu noch eine Wunschfee. Einen einzigen Wunsch darf die Kleine äußern - und möchte von der Fee eine Wunderwaffe, damit andere Leute sie nicht mehr verletzen können. Die Fee überlegt eine Zeit, gibt dann dem Mädchen allerdings eine ganz andere „Waffe“ an die Hand. Eine, die jeder in sich trägt - wenn auch manchmal sehr verborgen: die Liebe.

In den kommenden vier Wochen will die Wunschfee Janina helfen, diese Waffe richtig einzusetzen, und die beiden legen gleich los. Es ist Janinas 10. Geburtstag. Alle Verwandten sitzen am Kaffeetisch und wundern sich plötzlich über die Offenheit dieses sonst so verstockten Kindes. Und immer wenn Janina in alte Verhaltensweisen zurückfallen möchte, dann stupst die Fee sie ein klein wenig an, um sie an ihre neuen Regeln und Verhaltensweisen zu erinnern. Doch die Mühe lohnt sich: In kurzer Zeit verwandelt sich Janina in ein liebenswürdiges Kind, das bald auch Freunde findet.

Das „Niemand-mag-mich Kind“ steckt wahrscheinlich in jedem von uns einmal. Bei dem einen mehr, beim anderen weniger. So versteht die Autorin Ingrid Schlieske ihr Buch, das sie als Märchen für große, kleine und erwachsene Kinder sehen möchte, auch als Lebens- und Erziehungshilfe. Denn wenn es gelingt, mit Liebe, Rücksichtnahme und Verständnis Dinge positiv zu bewegen, dann hat man viel erreicht. Und eigentlich ist man nie zu alt, an seinem Verhalten etwas zu ändern.

geschrieben am 10.03.2006 | 361 Wörter | 1920 Zeichen

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