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Oksa Pollock, Bd. 1: Die Unverhoffte


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Rezension von

Letterschming

Die Unverhoffte „Die Unverhoffte“ ist der erste Band der „Oksa Pollock“-Reihe von den beiden französischen Autorinnen Cendrine Wolf und Anne Plichota. Er erschien im MĂ€rz 2011 beim Oetinger-Verlag. Auch die beiden Fortsetzungen „Die Entschwundenen“ und „Der TreubrĂŒchige“ sind bereits erhĂ€ltlich. Band vier wird voraussichtlich im Oktober 2012 unter dem Titel „Die Unbeugsamen“ erscheinen. Oksa Pollock ist alles andere als begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Paris nach London ziehen. Immerhin zieht ihr Freund Gus mit seiner Familie ebenfalls um, sodass die beiden noch einander haben. Zusammen versuchen sie, sich in dem neuen Leben und der neuen Schule einzugewöhnen. Als ob das allein nicht schon aufregend genug wĂ€re, entwickelt Oksa plötzlich magische FĂ€higkeiten. Auf einmal kann sie in ihrer Hand einen Feuerball formen und sogar in der Luft schweben. Doch mit diesen FĂ€higkeiten kommt auch große Verantwortung auf Oksa zu. Sie ist die „Unverhoffte“, die dazu auserwĂ€hlt ist, Edefia zu retten. Edefia ist eine magische Welt, die in großer Gefahr ist. Oksas Familie selbst stammt aus dieser Welt, wurde dann jedoch vertrieben. Nun liegt es an Oksa und ihren Freunden, das UnglĂŒck abzuwenden. „Die Unverhoffte“ beginnt etwas stockend. Am Anfang ist es eine ganz normale Geschichte ĂŒber einen Teenager, dessen Eltern umziehen und der dann versuchen muss, sich ein normales Leben aufzubauen. Auch die ersten Anzeichen von Magie hauen einen nicht aus den Socken. Oksa merkt, dass sie etwas Besonderes ist, erfĂ€hrt dann, dass es eine magische Parallelwelt gibt und dass sie auserwĂ€hlt wurde. So weit, so gut. Sobald die Geschichte jedoch richtig losgeht, versteht sie es wirklich, einen in den Bann zu ziehen. Was man am Anfang noch irgendwie komisch an der Schreibweise und den Figuren findet, spielt sich mit der Zeit ein und beginnt, einen wirklich zu faszinieren. Denn gerade dieser Andersartigkeit in vielen Punkten sorgt dafĂŒr, dass die Geschichte sich nach einer Warmlaufphase letztlich in eine ganz eigene Richtung entwickelt. Auch die Charaktere sind originell und wachsen einem durch die detailgetreuen Beschreibungen schnell ans Herz. Besonders Oksa Pollock selbst ist ziemlich aufgeweckt und offenherzig und eignet sich damit gut als Protagonistin. Sie ist nicht so reserviert wie manche Hauptfiguren, die eher als Augen und Ohren des Lesers fĂŒr das Geschehen dienen. Außerdem lĂ€sst sie sich nicht von den UmstĂ€nden herumschubsen, sondern trifft ihre eigenen Entscheidungen und beeinflusst somit aktiv das Geschehen. Die Sprache ist flĂŒssig und eingĂ€ngig, sodass man von vornherein nicht ins Stocken gerĂ€t. Die SĂ€tze lassen sich umstandslos herunterlesen, wodurch man voll und ganz im Geschehen versinken kann. Fazit: „Die Unverhoffte“ ist ein sehr vielversprechender Serienauftakt. Wenn die Geschichte sich erst einmal richtig eingespielt hat, kann man sich kaum noch losreißen. Eine spannende und erfrischende Handlung mit einer ordentlichen Portion phantasievoller EinfĂ€lle und sympathischen Figuren sorgt dafĂŒr, dass man die letzte Seite viel zu schnell erreicht. Dieses Buch macht Lust auf mehr.

„Die Unverhoffte“ ist der erste Band der „Oksa Pollock“-Reihe von den beiden französischen Autorinnen Cendrine Wolf und Anne Plichota. Er erschien im MĂ€rz 2011 beim Oetinger-Verlag. Auch die beiden Fortsetzungen „Die Entschwundenen“ und „Der TreubrĂŒchige“ sind bereits erhĂ€ltlich. Band vier wird voraussichtlich im Oktober 2012 unter dem Titel „Die Unbeugsamen“ erscheinen.

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4
06.06.2016

Oksa Pollock ist alles andere als begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Paris nach London ziehen. Immerhin zieht ihr Freund Gus mit seiner Familie ebenfalls um, sodass die beiden noch einander haben. Zusammen versuchen sie, sich in dem neuen Leben und der neuen Schule einzugewöhnen. Als ob das allein nicht schon aufregend genug wÀre, entwickelt Oksa plötzlich magische FÀhigkeiten. Auf einmal kann sie in ihrer Hand einen Feuerball formen und sogar in der Luft schweben.

Doch mit diesen FĂ€higkeiten kommt auch große Verantwortung auf Oksa zu. Sie ist die „Unverhoffte“, die dazu auserwĂ€hlt ist, Edefia zu retten. Edefia ist eine magische Welt, die in großer Gefahr ist. Oksas Familie selbst stammt aus dieser Welt, wurde dann jedoch vertrieben. Nun liegt es an Oksa und ihren Freunden, das UnglĂŒck abzuwenden.

„Die Unverhoffte“ beginnt etwas stockend. Am Anfang ist es eine ganz normale Geschichte ĂŒber einen Teenager, dessen Eltern umziehen und der dann versuchen muss, sich ein normales Leben aufzubauen. Auch die ersten Anzeichen von Magie hauen einen nicht aus den Socken. Oksa merkt, dass sie etwas Besonderes ist, erfĂ€hrt dann, dass es eine magische Parallelwelt gibt und dass sie auserwĂ€hlt wurde. So weit, so gut.

Sobald die Geschichte jedoch richtig losgeht, versteht sie es wirklich, einen in den Bann zu ziehen. Was man am Anfang noch irgendwie komisch an der Schreibweise und den Figuren findet, spielt sich mit der Zeit ein und beginnt, einen wirklich zu faszinieren. Denn gerade dieser Andersartigkeit in vielen Punkten sorgt dafĂŒr, dass die Geschichte sich nach einer Warmlaufphase letztlich in eine ganz eigene Richtung entwickelt.

Auch die Charaktere sind originell und wachsen einem durch die detailgetreuen Beschreibungen schnell ans Herz. Besonders Oksa Pollock selbst ist ziemlich aufgeweckt und offenherzig und eignet sich damit gut als Protagonistin. Sie ist nicht so reserviert wie manche Hauptfiguren, die eher als Augen und Ohren des Lesers fĂŒr das Geschehen dienen. Außerdem lĂ€sst sie sich nicht von den UmstĂ€nden herumschubsen, sondern trifft ihre eigenen Entscheidungen und beeinflusst somit aktiv das Geschehen.

Die Sprache ist flĂŒssig und eingĂ€ngig, sodass man von vornherein nicht ins Stocken gerĂ€t. Die SĂ€tze lassen sich umstandslos herunterlesen, wodurch man voll und ganz im Geschehen versinken kann.

Fazit: „Die Unverhoffte“ ist ein sehr vielversprechender Serienauftakt. Wenn die Geschichte sich erst einmal richtig eingespielt hat, kann man sich kaum noch losreißen. Eine spannende und erfrischende Handlung mit einer ordentlichen Portion phantasievoller EinfĂ€lle und sympathischen Figuren sorgt dafĂŒr, dass man die letzte Seite viel zu schnell erreicht. Dieses Buch macht Lust auf mehr.

geschrieben am 13.08.2012 | 465 Wörter | 2699 Zeichen

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