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Kleine Mühlenkunde


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Rezension von

Jessica Rohrbach

Kleine Mühlenkunde Seit der Steinzeit begleiten uns Mühlen in sich stetig verändernder Form. Dabei waren sie seit jeher mehr als nur ein nützliches Hilfsmittel. Mühlen faszinierten und faszinieren. In dem knapp zweihundert Seiten starken Sachbuch „Kleine Mühlenkunde – Deutsche Technikgeschichte vom Reibstein zur Industriemühle“ gehen die Autoren Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann der Faszination der Mühlen nach und geben dem Leser einen spannenden Einblick in deren Geschichte und Technik. Die ersten vier Kapitel des übersichtlich gestalteten Buches beschäftigen sich mit den Hauptantriebskräften der Mühlen. Mithilfe der Kraft von Lebewesen, Wasser, Wind und Maschinen wurden und werden Mühlen auch heute noch betrieben. Nicht nur deren genaue Funktionsweise wird in den entsprechenden Kapiteln erklärt, der Leser erfährt gleichzeitig, wie sich die Mühle von ihren frühsten Formen wie Reibstein, Handdreh- und Rossmühle bis hin zu modernen Anlagen entwickelte. Wer bei dem Begriff „Mühle“ nur an idyllisch gelegene Wasser- und Windmühlen denkt und dabei auch jeweils nur ein Bild vor Augen hat, wird nicht nur hier, sondern auch in den nachfolgenden Kapiteln über die Arbeit der Mühlen sowie Müller und Mühlenbauer über die verschiedensten Arten, Funktionsweisen und Nutzungsmöglichkeiten aufgeklärt. Auch wer diese Vielfalt bereits geahnt hat, wird hier vielleicht noch einmal überrascht. An allen Stellen der kleinen Mühlenkunde fällt nicht nur die Übersichtlichkeit und gut durchdachte Gliederung der Inhalte auf, sondern auch die Kompetenz der Autoren. Kein Wunder, schließlich sind Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann in bekannten Mühlenmuseen tätig und wissen genau über die älteste Kraftmaschine der Menschheit Bescheid. Insgesamt 400 Fotos und Grafiken verleihen den leicht verständlichen aber dennoch wissenschaftlich aufbereiteten Ausführungen die nötige Anschaulichkeit, sodass kaum Fragen offen bleiben. Spannend sind außerdem die Kapitel über die aktuelle Situation der Mühlen. Von den Berufssausichten eines modernen Müllers bis hin zur Rettung des Kulturguts Mühle unter anderem durch Denkmalschutz, Förderungen und neue Nutzungskonzepte wird am Schluss des Werkes berichtet. Wer nach der Lektüre der kleinen Mühlenkunde Lust auf mehr verspürt, dem ist mit einer Übersicht verschiedener Mühlenstraßen und Museen in Deutschland sowie mit einer umfangreichen Auswahl an weiterführender Literatur geholfen. Die kleine Mühlenkunde von Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann zeigt sich so als rundum gelungenes Sachbuch für alte und neue Mühlenfreunde.

Seit der Steinzeit begleiten uns Mühlen in sich stetig verändernder Form. Dabei waren sie seit jeher mehr als nur ein nützliches Hilfsmittel. Mühlen faszinierten und faszinieren. In dem knapp zweihundert Seiten starken Sachbuch „Kleine Mühlenkunde – Deutsche Technikgeschichte vom Reibstein zur Industriemühle“ gehen die Autoren Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann der Faszination der Mühlen nach und geben dem Leser einen spannenden Einblick in deren Geschichte und Technik.

Die ersten vier Kapitel des übersichtlich gestalteten Buches beschäftigen sich mit den Hauptantriebskräften der Mühlen. Mithilfe der Kraft von Lebewesen, Wasser, Wind und Maschinen wurden und werden Mühlen auch heute noch betrieben. Nicht nur deren genaue Funktionsweise wird in den entsprechenden Kapiteln erklärt, der Leser erfährt gleichzeitig, wie sich die Mühle von ihren frühsten Formen wie Reibstein, Handdreh- und Rossmühle bis hin zu modernen Anlagen entwickelte. Wer bei dem Begriff „Mühle“ nur an idyllisch gelegene Wasser- und Windmühlen denkt und dabei auch jeweils nur ein Bild vor Augen hat, wird nicht nur hier, sondern auch in den nachfolgenden Kapiteln über die Arbeit der Mühlen sowie Müller und Mühlenbauer über die verschiedensten Arten, Funktionsweisen und Nutzungsmöglichkeiten aufgeklärt. Auch wer diese Vielfalt bereits geahnt hat, wird hier vielleicht noch einmal überrascht.

An allen Stellen der kleinen Mühlenkunde fällt nicht nur die Übersichtlichkeit und gut durchdachte Gliederung der Inhalte auf, sondern auch die Kompetenz der Autoren. Kein Wunder, schließlich sind Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann in bekannten Mühlenmuseen tätig und wissen genau über die älteste Kraftmaschine der Menschheit Bescheid. Insgesamt 400 Fotos und Grafiken verleihen den leicht verständlichen aber dennoch wissenschaftlich aufbereiteten Ausführungen die nötige Anschaulichkeit, sodass kaum Fragen offen bleiben.

Spannend sind außerdem die Kapitel über die aktuelle Situation der Mühlen. Von den Berufssausichten eines modernen Müllers bis hin zur Rettung des Kulturguts Mühle unter anderem durch Denkmalschutz, Förderungen und neue Nutzungskonzepte wird am Schluss des Werkes berichtet. Wer nach der Lektüre der kleinen Mühlenkunde Lust auf mehr verspürt, dem ist mit einer Übersicht verschiedener Mühlenstraßen und Museen in Deutschland sowie mit einer umfangreichen Auswahl an weiterführender Literatur geholfen. Die kleine Mühlenkunde von Torsten Rüdinger und Philipp Oppermann zeigt sich so als rundum gelungenes Sachbuch für alte und neue Mühlenfreunde.

geschrieben am 27.06.2011 | 355 Wörter | 2202 Zeichen

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