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Life sucks oder wie ich Miss Mabel entführte


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Rezension von

Letterschming

Life sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte „Life sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte“ von der US-amerikanischen Autorin Natale Ghent erschien im Februar 2011 als Taschenbuch beim Oetinger-Verlag. Davor hat Ghent schon fĂŒnf weitere Jugendromane veröffentlicht, die international Erfolg hatten. Sioux findet ihr Leben Ă€tzend. Ihr Schwarm Darren tut so, als sei sie Luft. Der nervige Todd verfolgt sie auf Schritt und Tritt und ihr Name ist in den Jungentoiletten an die Wand geschmiert worden. FĂŒr eine Sozialkundearbeit setzt sich Sioux mit dem Thema Selbstmord auseinander. Der Gedanke fasziniert sie, obwohl sie nicht wirklich vorhat, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als sie aber eines Tages am Rande des großen Damms steht und hinuntersieht, erweckt das einen ganz anderen Eindruck. Plötzlich taucht eine alte Dame auf, die Sioux fĂŒr ihre Tochter hĂ€lt und vom Abgrund wegzieht. So lernt Sioux Miss Mabel kennen. Zuerst interessiert sich Sioux nicht weiter fĂŒr die alte Frau, doch als diese sich beklagt, wie unzufrieden sie im Pflegeheim ist, fasst Sioux einen Entschluss. Gemeinsam mit Miss Mabel kehrt sie allem den RĂŒcken und begibt sich auf eine wilde Reise. „Life sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte“ beeindruckt vor allem durch die spielerisch leichte ErzĂ€hlweise. Die Geschichte ist aus Siouxs Perspektive geschrieben, einem nachdenklichen MĂ€dchen, das dem Leser rundheraus seine Meinung prĂ€sentiert und damit manches gesellschaftliche Tabu mit FĂŒĂŸen tritt. Eigentlich ist ihr Name Sue, doch das findet sie so langweilig, dass sie sich Sioux nennt. Sie ist auf der Suche nach mehr, als ihr das Leben im Moment bietet. Obwohl Sioux selbst sagt, dass sie nicht wirklich Selbstmord begehen will, ödet sie der Schulalltag an. Sie tut sich schwer, Freunde zu finden – von dem anhĂ€nglichen Todd abgesehen, aber den wĂŒrde sie am liebsten loswerden. Doch wer hĂ€tte gedacht, dass ausgerechnet die verrĂŒckte, alte Miss Mabel Schwung in Siouxs Leben bringt? Zuerst ist Sioux einfach nur irritiert, weil die alte Dame sie fĂŒr ihre Tochter hĂ€lt, doch dann fasst Sioux einen spontanen Entschluss und macht sich zusammen mit Miss Mabel auf einen abenteuerlichen Trip, ohne Grund oder festes Ziel. Die aufregende Reise der beiden ist voller netter EinfĂ€lle und witziger, aber auch nachdenklicher Dialoge, die einem auch nach dem Lesen noch im GedĂ€chtnis bleiben. Die beiden Protagonisten wachsen einem schon wenige Seiten, nachdem man sie kennengelernt hat, ans Herz. Beide sind ziemlich ehrlich und geben ihre Gedanken unumwunden preis. Dabei sind die beiden so unterschiedlich, dass es eine Menge ZĂŒndstoff fĂŒr eine lustige Geschichte gibt, denn trotz mancher Reibereien entwickelt sich zwischen den beiden eine ungewöhnliche, aber starke Freundschaft. In dieser Beziehung können die beiden gerade dadurch, dass sie so unterschiedlich sind, viel voneinander lernen. Fazit: „Life Sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte“ wĂŒrde ich fĂŒr etwa zwölf bis fĂŒnfzehnjĂ€hrige Leser empfehlen und zwar MĂ€dchen wie Jungen gleichermaßen. Die Geschichte ist durchgehend spannend und lustig und versteht einen somit bestens zu unterhalten. Doch es handelt sich nicht nur um ein seichtes, seitenfĂŒllendes GeplĂ€nkel, sondern um eine ErzĂ€hlung, die wirklich unter die Haut geht und in Erinnerung bleibt.

„Life sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte“ von der US-amerikanischen Autorin Natale Ghent erschien im Februar 2011 als Taschenbuch beim Oetinger-Verlag. Davor hat Ghent schon fĂŒnf weitere Jugendromane veröffentlicht, die international Erfolg hatten.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Sioux findet ihr Leben Ă€tzend. Ihr Schwarm Darren tut so, als sei sie Luft. Der nervige Todd verfolgt sie auf Schritt und Tritt und ihr Name ist in den Jungentoiletten an die Wand geschmiert worden. FĂŒr eine Sozialkundearbeit setzt sich Sioux mit dem Thema Selbstmord auseinander. Der Gedanke fasziniert sie, obwohl sie nicht wirklich vorhat, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als sie aber eines Tages am Rande des großen Damms steht und hinuntersieht, erweckt das einen ganz anderen Eindruck. Plötzlich taucht eine alte Dame auf, die Sioux fĂŒr ihre Tochter hĂ€lt und vom Abgrund wegzieht.

So lernt Sioux Miss Mabel kennen. Zuerst interessiert sich Sioux nicht weiter fĂŒr die alte Frau, doch als diese sich beklagt, wie unzufrieden sie im Pflegeheim ist, fasst Sioux einen Entschluss. Gemeinsam mit Miss Mabel kehrt sie allem den RĂŒcken und begibt sich auf eine wilde Reise.

„Life sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte“ beeindruckt vor allem durch die spielerisch leichte ErzĂ€hlweise. Die Geschichte ist aus Siouxs Perspektive geschrieben, einem nachdenklichen MĂ€dchen, das dem Leser rundheraus seine Meinung prĂ€sentiert und damit manches gesellschaftliche Tabu mit FĂŒĂŸen tritt. Eigentlich ist ihr Name Sue, doch das findet sie so langweilig, dass sie sich Sioux nennt. Sie ist auf der Suche nach mehr, als ihr das Leben im Moment bietet. Obwohl Sioux selbst sagt, dass sie nicht wirklich Selbstmord begehen will, ödet sie der Schulalltag an. Sie tut sich schwer, Freunde zu finden – von dem anhĂ€nglichen Todd abgesehen, aber den wĂŒrde sie am liebsten loswerden.

Doch wer hĂ€tte gedacht, dass ausgerechnet die verrĂŒckte, alte Miss Mabel Schwung in Siouxs Leben bringt? Zuerst ist Sioux einfach nur irritiert, weil die alte Dame sie fĂŒr ihre Tochter hĂ€lt, doch dann fasst Sioux einen spontanen Entschluss und macht sich zusammen mit Miss Mabel auf einen abenteuerlichen Trip, ohne Grund oder festes Ziel.

Die aufregende Reise der beiden ist voller netter EinfĂ€lle und witziger, aber auch nachdenklicher Dialoge, die einem auch nach dem Lesen noch im GedĂ€chtnis bleiben. Die beiden Protagonisten wachsen einem schon wenige Seiten, nachdem man sie kennengelernt hat, ans Herz. Beide sind ziemlich ehrlich und geben ihre Gedanken unumwunden preis. Dabei sind die beiden so unterschiedlich, dass es eine Menge ZĂŒndstoff fĂŒr eine lustige Geschichte gibt, denn trotz mancher Reibereien entwickelt sich zwischen den beiden eine ungewöhnliche, aber starke Freundschaft. In dieser Beziehung können die beiden gerade dadurch, dass sie so unterschiedlich sind, viel voneinander lernen.

Fazit: „Life Sucks oder wie ich Miss Mabel entfĂŒhrte“ wĂŒrde ich fĂŒr etwa zwölf bis fĂŒnfzehnjĂ€hrige Leser empfehlen und zwar MĂ€dchen wie Jungen gleichermaßen. Die Geschichte ist durchgehend spannend und lustig und versteht einen somit bestens zu unterhalten. Doch es handelt sich nicht nur um ein seichtes, seitenfĂŒllendes GeplĂ€nkel, sondern um eine ErzĂ€hlung, die wirklich unter die Haut geht und in Erinnerung bleibt.

geschrieben am 27.04.2012 | 497 Wörter | 2803 Zeichen

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