Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Forbidden


Statistiken
  • 2788 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Letterschming

Forbidden „Forbidden – Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen“ von der britischen Autorin Tabitha Suzuma erschien im August 2011 in gebundener Form beim Oetinger-Verlag. Es handelt sich bereits um Suzumas fünften Roman. Maya ist sechzehn Jahre alt. Ihr Vater hat die Familie verlassen und ihre Mutter betrinkt sich ständig und verbringt nun auch immer mehr Zeit mit ihrem neuen Freund. Daher kümmert sich Maya gemeinsam mit ihrem siebzehnjährigen Bruder Lochan um die drei jüngeren Geschwister. Die beiden übernehmen die ganze Verantwortung und stärken sich dabei gegenseitig. Doch dann stellen sie fest, dass ihre Liebe füreinander über das hinausgeht, was Geschwister normalerweise füreinander empfinden. Mich hat „Forbidden – Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen“ besonders wegen der originellen Handlung angesprochen. Die Autorin greift hier ein Tabuthema auf, dass normalerweise eher unter den Tisch gekehrt wird. Man spricht nicht darüber und schon gar nicht schreibt man ein Buch darüber. Tatsächlich gelingt es der Autorin auch, die Gefühle der beiden Protagonisten sehr einfühlsam und überzeugend zu schildern, sodass man sich als Leser schnell mit den Figuren identifizieren kann. Man lernt die Lebensumstände der Jugendlichen kennen, erfährt, was die Familie schon alles durchgemacht hat und welche Verantwortung die beiden jungen Leute schon jetzt übernehmen müssen. Auch die Beziehung zwischen den beiden wird sehr emotional beschrieben. Die Gefühle zwischen ihnen werden richtig greifbar. Leider war mir die Geschichte an dieser Stelle etwas zu normal. Zwar wird immer wieder in Erinnerung gerufen, dass die beiden Protagonisten ja Geschwister sind und dass ihre Liebe deshalb „falsch“ ist. Dennoch verläuft die Beziehung zwischen Maya und Lochan weitestgehend wie eine ganz normale, wenn auch wirklich gut geschriebene, Romanze. Ich weiß selbst nicht so genau, was ich hier erwartet habe, aber irgendwie hätte ich gehofft, dass die Autorin hier mehr ungewöhnliche Ideen einbringt und der Problematik intensiver auf den Grund geht. Die Handlung ist an manchen Stellen ziemlich vorhersehbar und das Ende bringt auch nicht die große Wendung. Fazit: Meine Erwartungen an „Forbidden“ waren offenbar so hoch, dass es schwierig für ein Buch ist, da mithalten zu können. Letztlich ist es wohl auch unmöglich, hier einen vorgefertigten Lösungsweg aufzuzeigen. Die Autorin kann auch nur Denkanstöße geben und den Leser dazu inspirieren, sich in die Lage der Figuren hineinzuversetzen und selbst über die Situation zu reflektieren. Das gelingt ihr jedenfalls ausgesprochen gut, denn die Schreibweise der Autorin ist sehr emotional und intensiv. So wird nicht nur die hingebungsvolle Liebe zwischen Maya und Lochan greifbar, sondern auch die Verzweiflung und der Druck aufgrund der komplizierten Familiensituation. Auch wenn die Liebesbeziehung zwischen den beiden der Hauptkonflikt ist, werden noch viele andere Probleme vorgestellt.

„Forbidden – Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen“ von der britischen Autorin Tabitha Suzuma erschien im August 2011 in gebundener Form beim Oetinger-Verlag. Es handelt sich bereits um Suzumas fünften Roman.

weitere Rezensionen von Letterschming

#
rezensiert seit
Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Maya ist sechzehn Jahre alt. Ihr Vater hat die Familie verlassen und ihre Mutter betrinkt sich ständig und verbringt nun auch immer mehr Zeit mit ihrem neuen Freund. Daher kümmert sich Maya gemeinsam mit ihrem siebzehnjährigen Bruder Lochan um die drei jüngeren Geschwister. Die beiden übernehmen die ganze Verantwortung und stärken sich dabei gegenseitig. Doch dann stellen sie fest, dass ihre Liebe füreinander über das hinausgeht, was Geschwister normalerweise füreinander empfinden.

Mich hat „Forbidden – Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen“ besonders wegen der originellen Handlung angesprochen. Die Autorin greift hier ein Tabuthema auf, dass normalerweise eher unter den Tisch gekehrt wird. Man spricht nicht darüber und schon gar nicht schreibt man ein Buch darüber.

Tatsächlich gelingt es der Autorin auch, die Gefühle der beiden Protagonisten sehr einfühlsam und überzeugend zu schildern, sodass man sich als Leser schnell mit den Figuren identifizieren kann. Man lernt die Lebensumstände der Jugendlichen kennen, erfährt, was die Familie schon alles durchgemacht hat und welche Verantwortung die beiden jungen Leute schon jetzt übernehmen müssen.

Auch die Beziehung zwischen den beiden wird sehr emotional beschrieben. Die Gefühle zwischen ihnen werden richtig greifbar. Leider war mir die Geschichte an dieser Stelle etwas zu normal. Zwar wird immer wieder in Erinnerung gerufen, dass die beiden Protagonisten ja Geschwister sind und dass ihre Liebe deshalb „falsch“ ist. Dennoch verläuft die Beziehung zwischen Maya und Lochan weitestgehend wie eine ganz normale, wenn auch wirklich gut geschriebene, Romanze.

Ich weiß selbst nicht so genau, was ich hier erwartet habe, aber irgendwie hätte ich gehofft, dass die Autorin hier mehr ungewöhnliche Ideen einbringt und der Problematik intensiver auf den Grund geht. Die Handlung ist an manchen Stellen ziemlich vorhersehbar und das Ende bringt auch nicht die große Wendung.

Fazit: Meine Erwartungen an „Forbidden“ waren offenbar so hoch, dass es schwierig für ein Buch ist, da mithalten zu können. Letztlich ist es wohl auch unmöglich, hier einen vorgefertigten Lösungsweg aufzuzeigen. Die Autorin kann auch nur Denkanstöße geben und den Leser dazu inspirieren, sich in die Lage der Figuren hineinzuversetzen und selbst über die Situation zu reflektieren. Das gelingt ihr jedenfalls ausgesprochen gut, denn die Schreibweise der Autorin ist sehr emotional und intensiv. So wird nicht nur die hingebungsvolle Liebe zwischen Maya und Lochan greifbar, sondern auch die Verzweiflung und der Druck aufgrund der komplizierten Familiensituation. Auch wenn die Liebesbeziehung zwischen den beiden der Hauptkonflikt ist, werden noch viele andere Probleme vorgestellt.

geschrieben am 27.04.2012 | 435 Wörter | 2576 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen