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Der kleine blaue See


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Martina Meier

Der kleine blaue See Kinder können manchmal ganz schöne Nervensägen sein. Gerade dann, wenn sie sich in ihrer „Trotzphase“ befinden und alles und jeden in Frage stellen. Auch Gerhard Wegner weiß heute noch genau wie jene Jahre waren, in denen bei seinen Kinder Johanna und Michel Sätze wie „Das gehört mir, gib das sofort her“ auf der Tagesordnung standen. Eines Abends erfand er mit den Kleinen zusammen eine Geschichte, die von einem kleinen blauen See handelt, der allen gehört. Bis eben ein Krokodil den See eroberte und alle anderen Tiere vertrieb. „Unzählige Male“, so berichtet Gerhard Wegener, „musste ich meinen Kindern diese Geschichte erzählen.“ Viele Jahre später, Wegners Kinder sind heute längst erwachsen, fiel Tochter Johanna diese alte Erzählung aus Kindertagen wieder ein. Zu schade für die Schublade, dachte sie, und „überredete“ Vater und Bruder, ein Kinderbuch daraus zu machen, um allen Kindern, die sich gerade in einer „Trotzphase“ befinden, zu zeigen, wie schön es ist, etwas gemeinsam mit anderen auf die Beine zu stellen . Die Geschichte „Der kleine blaue See“ zeigt, dass man als kleiner Egoist im Leben nicht unbedingt weiter kommt, sondern erst mit anderen in Gemeinschaft tatsächlich etwas erreichen kann. Es gibt also vielfältige Möglichkeiten, kleine und größere Kinder in ihren Autonomiephasen zu unterstützen. Wichtig ist dabei immer im Auge zu behalten, dass Kinder Selbständigkeit erlangen müssen und diese nur durch Abnabelung, die für manchen Erwachsenen sicher manchmal schmerzhaft, aber – will man ehrlich sein - auch nervtötend sein kann, erreichen können. Gemeinsam bewältigte Konflikte allerdings vertiefen die Beziehungen von Eltern und Kindern – und warum soll man einige Konflikte nicht auch anhand von gut gemachten Kinderbüchern aufarbeiten können. Das Buch „Der kleine blaue See“ ist sicher ein gutes Beispiel um zu zeigen, dass man mit Freunden gemeinsam viel weiter im Leben kommt.

Kinder können manchmal ganz schöne Nervensägen sein. Gerade dann, wenn sie sich in ihrer „Trotzphase“ befinden und alles und jeden in Frage stellen. Auch Gerhard Wegner weiß heute noch genau wie jene Jahre waren, in denen bei seinen Kinder Johanna und Michel Sätze wie „Das gehört mir, gib das sofort her“ auf der Tagesordnung standen. Eines Abends erfand er mit den Kleinen zusammen eine Geschichte, die von einem kleinen blauen See handelt, der allen gehört. Bis eben ein Krokodil den See eroberte und alle anderen Tiere vertrieb. „Unzählige Male“, so berichtet Gerhard Wegener, „musste ich meinen Kindern diese Geschichte erzählen.“

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Viele Jahre später, Wegners Kinder sind heute längst erwachsen, fiel Tochter Johanna diese alte Erzählung aus Kindertagen wieder ein. Zu schade für die Schublade, dachte sie, und „überredete“ Vater und Bruder, ein Kinderbuch daraus zu machen, um allen Kindern, die sich gerade in einer „Trotzphase“ befinden, zu zeigen, wie schön es ist, etwas gemeinsam mit anderen auf die Beine zu stellen . Die Geschichte „Der kleine blaue See“ zeigt, dass man als kleiner Egoist im Leben nicht unbedingt weiter kommt, sondern erst mit anderen in Gemeinschaft tatsächlich etwas erreichen kann.

Es gibt also vielfältige Möglichkeiten, kleine und größere Kinder in ihren Autonomiephasen zu unterstützen. Wichtig ist dabei immer im Auge zu behalten, dass Kinder Selbständigkeit erlangen müssen und diese nur durch Abnabelung, die für manchen Erwachsenen sicher manchmal schmerzhaft, aber – will man ehrlich sein - auch nervtötend sein kann, erreichen können. Gemeinsam bewältigte Konflikte allerdings vertiefen die Beziehungen von Eltern und Kindern – und warum soll man einige Konflikte nicht auch anhand von gut gemachten Kinderbüchern aufarbeiten können. Das Buch „Der kleine blaue See“ ist sicher ein gutes Beispiel um zu zeigen, dass man mit Freunden gemeinsam viel weiter im Leben kommt.

geschrieben am 18.06.2006 | 291 Wörter | 1685 Zeichen

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