Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Prinzessin Lillifee rettet das Einhornparadies


Statistiken
  • 2087 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Prinzessin Lillifee rettet das Einhornparadies Die Kinderbuchfigur der Prinzessin Lillifee ist dermaßen erfolgreich, dass man bei jedem neuen Buch sicher sein kann, dass auch dieses Mal die jungen Damen begeistert sein werden, die das Buch selbst lesen oder vorgelesen bekommen. In knalligem Rosa und mit viel Glitzer auf wirklich jeder Buchseite aufgemacht sind die Geschichten für kleine Jungs eher nicht so attraktiv. Das ist eigentlich schade, denn inhaltlich ist es durchaus auch einmal so, dass jedenfalls im Kindergartenalter die Geschichten durchaus allgemein interessant und beliebt sein könnten, aber die Ausgestaltung der Lillifee-Welt ist einfach zu stark auf Mädchen zugeschnitten. Verlagsseits wird eine Altersempfehlung zwischen drei und sechs Jahren gegeben, was sowohl von den Illustrationen her, aber auch von der Art und Komplexität der Geschichte bestens zutrifft. Natürlich werden Lillifee-Geschichten auch noch im Grundschulalter gelesen werden können, aber da dürften eher Produkte wie die Lillifee-Lern-CDs von Tivola oder anderes spannend werden. Die Geschichte ist rasch umrissen: Die kleinen Einhörner Rosie, Vanilla und Blue machen sich große Sorgen um ihr Land: Der magische Stein, der ihr Reich beschützt, verliert seine Kraft, und nur ein weißes Einhorn kann sie ihm zurückgeben. Erfahrene Lillifee-Leserinnen wissen da natürlich sofort Bescheid: da gibt es ein weißes Einhorn, das nur allzu gern zur Unterstützung bereit sein wird, nämlich Rosalie, das Einhorn von Lillifee. Aber kann man sich vorstellen, dass das Einhorn allein zur Tat schreiten wird? Nein, natürlich nicht. Lillifee wird mitkommen und ebenfalls helfen. Hinzu kommen noch klassische Komponenten, um die Spannung zu erhöhen, bspw. bleibt – selbstverständlich – nur noch wenig Zeit, um das Einhornland zu retten, und unterwegs passiert noch allerlei: Da prescht ein junges Einhorn voran und muss aus einer Grube gerettet werden, dann scheitert die Rettungsaktion fast daran, dass die kleinen Einhörner ja von ihren Eltern verboten bekommen haben, auf den Berg zu klettern, wo sich der Stein befindet. Aber am Ende gelingt natürlich die Reaktivierung der Kräfte des magischen Steins und das Einhornland befindet sich wieder in voller Blüte. Dafür gibt es auch noch eine Belohnung vom Einhornkönig. Und: In diesem Buch kommen doch tatsächlich auch einmal negative Gefühle auf, die Lillifee dann aber pädagogisch wertvoll ausbalancieren kann. Auch diese Lillifee-Geschichte wird kleine Mädchen begeistern (und manche kritische Eltern verzweifeln lassen). Für Fans sicher ein Muss. Ich persönlich finde das Buch zu kitschig, glitzerig und überdreht, aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe.

Die Kinderbuchfigur der Prinzessin Lillifee ist dermaßen erfolgreich, dass man bei jedem neuen Buch sicher sein kann, dass auch dieses Mal die jungen Damen begeistert sein werden, die das Buch selbst lesen oder vorgelesen bekommen. In knalligem Rosa und mit viel Glitzer auf wirklich jeder Buchseite aufgemacht sind die Geschichten für kleine Jungs eher nicht so attraktiv. Das ist eigentlich schade, denn inhaltlich ist es durchaus auch einmal so, dass jedenfalls im Kindergartenalter die Geschichten durchaus allgemein interessant und beliebt sein könnten, aber die Ausgestaltung der Lillifee-Welt ist einfach zu stark auf Mädchen zugeschnitten.

weitere Rezensionen von Dr. Benjamin Krenberger


Verlagsseits wird eine Altersempfehlung zwischen drei und sechs Jahren gegeben, was sowohl von den Illustrationen her, aber auch von der Art und Komplexität der Geschichte bestens zutrifft. Natürlich werden Lillifee-Geschichten auch noch im Grundschulalter gelesen werden können, aber da dürften eher Produkte wie die Lillifee-Lern-CDs von Tivola oder anderes spannend werden.

Die Geschichte ist rasch umrissen: Die kleinen Einhörner Rosie, Vanilla und Blue machen sich große Sorgen um ihr Land: Der magische Stein, der ihr Reich beschützt, verliert seine Kraft, und nur ein weißes Einhorn kann sie ihm zurückgeben. Erfahrene Lillifee-Leserinnen wissen da natürlich sofort Bescheid: da gibt es ein weißes Einhorn, das nur allzu gern zur Unterstützung bereit sein wird, nämlich Rosalie, das Einhorn von Lillifee. Aber kann man sich vorstellen, dass das Einhorn allein zur Tat schreiten wird? Nein, natürlich nicht. Lillifee wird mitkommen und ebenfalls helfen. Hinzu kommen noch klassische Komponenten, um die Spannung zu erhöhen, bspw. bleibt – selbstverständlich – nur noch wenig Zeit, um das Einhornland zu retten, und unterwegs passiert noch allerlei: Da prescht ein junges Einhorn voran und muss aus einer Grube gerettet werden, dann scheitert die Rettungsaktion fast daran, dass die kleinen Einhörner ja von ihren Eltern verboten bekommen haben, auf den Berg zu klettern, wo sich der Stein befindet. Aber am Ende gelingt natürlich die Reaktivierung der Kräfte des magischen Steins und das Einhornland befindet sich wieder in voller Blüte. Dafür gibt es auch noch eine Belohnung vom Einhornkönig. Und: In diesem Buch kommen doch tatsächlich auch einmal negative Gefühle auf, die Lillifee dann aber pädagogisch wertvoll ausbalancieren kann.

Auch diese Lillifee-Geschichte wird kleine Mädchen begeistern (und manche kritische Eltern verzweifeln lassen). Für Fans sicher ein Muss. Ich persönlich finde das Buch zu kitschig, glitzerig und überdreht, aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe.

geschrieben am 13.03.2016 | 388 Wörter | 2294 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen