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Moritz in der Autowerkstatt


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
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  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Moritz in der Autowerkstatt Nachdem ich bereits von Sharon Renttas im letzten Jahr auf Deutsch erschienenen Kinderbuch „Emil auf der Baustelle“ begeistert war, war ich auf das in diesem Jahr erschienene neue Buch „Moritz in der Autowerkstatt“ sehr gespannt. Auch hier sind die Charaktere wieder verschiedene Tiere, die diesmal in der Autowerkstatt von Meister Hund zu finden sind. Der bringt seinen kleinen Sohn Moritz in den Betrieb, der später mal die Werkstatt führen soll. Daneben gibt es eine überschaubare Anzahl von Mitarbeitern, den Bison Tom, den Ameisenbär Oskar, die Straußendame Olivia und das Eichhorn Nancy. Sehr erfreulich ist auch in diesem Buch, dass keine Klischees bedient werden, sondern dass z.B. auch die beiden Damen kräftig in der Werkstatt mit anpacken und eben nicht nur Telefonistin oder Tippse sind. Auch die wieder einmal gelungene Mischung aus Sachinformation und im Buch enthaltenen Geschichten ist vorbildlich und sorgt bei den kleinen Lesern bzw. Zuhörern für genug Abwechslung. Dies betrifft nicht nur die Einzelfiguren, wenn man z.B. beim Schraubenschlüsselfan Bison Jim immer einmal wieder nachsehen kann, ob an seinen Hörnern ein oder mehrere Schraubenschlüssel baumeln, sondern auch die Frage, wie am Ende die Farbtapser auf das tolle Auto des Bankdirektors gekommen sind. Einige Bilder sind regelrecht absurd und verursachen damit sogar Lacher bei den erwachsenen Vorlesern, z.B. die Wiederherstellung des Wasserstandes im Auto von Frau Barsch. Die Schlusswendung mit dem großen Stau, zu dem alle Mechaniker ausrücken müssen, ist eine schöne Überraschung, die wiederum mit einer kindtypischen Verhaltensweise endet - also ein klarer Identifizierungseffekt mit dem „Helden“ Moritz. Die Illustration ist einerseits großflächig und damit gut für das kindliche Auge, andererseits gibt es wieder ganz viele kleine und witzige Details zu entdecken, sodass man auf einigen Seiten durchaus etliche Minuten verbringen kann, gerade auf dem Staubild. Zwar sind nicht alle Scherze der Übersetzung Volltreffer, aber bei den Kindern rufen sie immerhin ein anerkennendes Lachen hervor. Insgesamt bin ich auch mit diesem Buch sehr zufrieden und kann es gerade für kleine Jungen mit Nachdruck empfehlen.

Nachdem ich bereits von Sharon Renttas im letzten Jahr auf Deutsch erschienenen Kinderbuch „Emil auf der Baustelle“ begeistert war, war ich auf das in diesem Jahr erschienene neue Buch „Moritz in der Autowerkstatt“ sehr gespannt. Auch hier sind die Charaktere wieder verschiedene Tiere, die diesmal in der Autowerkstatt von Meister Hund zu finden sind. Der bringt seinen kleinen Sohn Moritz in den Betrieb, der später mal die Werkstatt führen soll. Daneben gibt es eine überschaubare Anzahl von Mitarbeitern, den Bison Tom, den Ameisenbär Oskar, die Straußendame Olivia und das Eichhorn Nancy. Sehr erfreulich ist auch in diesem Buch, dass keine Klischees bedient werden, sondern dass z.B. auch die beiden Damen kräftig in der Werkstatt mit anpacken und eben nicht nur Telefonistin oder Tippse sind. Auch die wieder einmal gelungene Mischung aus Sachinformation und im Buch enthaltenen Geschichten ist vorbildlich und sorgt bei den kleinen Lesern bzw. Zuhörern für genug Abwechslung. Dies betrifft nicht nur die Einzelfiguren, wenn man z.B. beim Schraubenschlüsselfan Bison Jim immer einmal wieder nachsehen kann, ob an seinen Hörnern ein oder mehrere Schraubenschlüssel baumeln, sondern auch die Frage, wie am Ende die Farbtapser auf das tolle Auto des Bankdirektors gekommen sind. Einige Bilder sind regelrecht absurd und verursachen damit sogar Lacher bei den erwachsenen Vorlesern, z.B. die Wiederherstellung des Wasserstandes im Auto von Frau Barsch. Die Schlusswendung mit dem großen Stau, zu dem alle Mechaniker ausrücken müssen, ist eine schöne Überraschung, die wiederum mit einer kindtypischen Verhaltensweise endet - also ein klarer Identifizierungseffekt mit dem „Helden“ Moritz.

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Die Illustration ist einerseits großflächig und damit gut für das kindliche Auge, andererseits gibt es wieder ganz viele kleine und witzige Details zu entdecken, sodass man auf einigen Seiten durchaus etliche Minuten verbringen kann, gerade auf dem Staubild. Zwar sind nicht alle Scherze der Übersetzung Volltreffer, aber bei den Kindern rufen sie immerhin ein anerkennendes Lachen hervor.

Insgesamt bin ich auch mit diesem Buch sehr zufrieden und kann es gerade für kleine Jungen mit Nachdruck empfehlen.

geschrieben am 24.09.2014 | 325 Wörter | 1905 Zeichen

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