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Mama Muh liest


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Mama Muh liest Aus der Reihe der Vorlesebücher zu Mama Muh ist „Mama Muh liest“ der jüngste Titel. Schon in den früheren Vorlesebüchern mit vielen Bildern und den echten Büchern mit geringerer Bebilderung konnten Kinder jeden Alters diese ungewöhnliche Kuh kennen lernen, die sich nicht an die Gepflogenheiten von Fleckvieh halten will, sondern alles Mögliche ausprobieren möchte. Bisher konnte man Mama Muh etwa dabei begleiten, wie sie kletterte, schaukelte, ein Baumhaus baute oder die Wasserrutsche am See benutzen wollte. Im aktuellen Band geht es nun ums Lesen. Mama Muh besucht mit dem Bauern und dessen Kindern die örtliche Bibliothek und darf sich sogar Bücher ausleihen. Ganz in der schwedischen Erzähltradition nimmt sie sich zuerst Pippi Langstrumpf vor und ist davon genauso hingerissen wie normale Kinder. Auch kindertypische Fehler werden ihr angedichtet, etwa dass sie Bibluthek statt Bibliothek sagt. Und wie immer kommt ihre Freundin, die Krähe herbei und beäugt argwöhnisch Mama Muhs neue Umtriebe. Zuerst macht sie die neue Betätigung schlecht, dann macht sie sich lustig und will sodann alles besser machen und übertreibt dabei wie immer maßlos. Natürlich muss die Krähe gleich selbst ein Buch schreiben, das natürlich bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse beinhalten wird: wieso wird die Milch weiß, wenn das Gras doch Grün ist? Und selbstverständlich soll am Ende der Nobelpreis dafür herausspringen. Die dann angewandten Messmethoden versagen prompt und die Krähe ist zutiefst überrascht, dass Mama Muh mehr als einen Magen hat. Am Ende sitzt Mama Muh auf dem Heuboden und kann wieder in Ruhe lesen. Die Komposition der Geschichte ist diesmal etwas künstlich, insbesondere der Schwenk vom schönen Thema Lesenlernen auf das Buch der Krähe ist zu grob und auch die Auflösung der Geschichte birgt diesmal kein kindgerechtes Thema, was schade ist. Die Zeichnungen sind wie immer kindgerecht und eine gesunde Mischung aus Statik, Dynamik, Witz und Information. Auf den großflächigen und meist doppelseitigen Bildern können sich auch schon ganz kleine Kinder optisch gut zurechtfinden und für die größeren ist wie immer eine Vielfalt an kleinen optischen Reizpunkten gesetzt, die sich wie ein roter Faden durch die Werke von Sven Nordqvist zieht. Insgesamt eine schöne Ergänzung der Mama Muh - Serie, wenngleich nicht das beste der Werke.

Aus der Reihe der Vorlesebücher zu Mama Muh ist „Mama Muh liest“ der jüngste Titel. Schon in den früheren Vorlesebüchern mit vielen Bildern und den echten Büchern mit geringerer Bebilderung konnten Kinder jeden Alters diese ungewöhnliche Kuh kennen lernen, die sich nicht an die Gepflogenheiten von Fleckvieh halten will, sondern alles Mögliche ausprobieren möchte. Bisher konnte man Mama Muh etwa dabei begleiten, wie sie kletterte, schaukelte, ein Baumhaus baute oder die Wasserrutsche am See benutzen wollte. Im aktuellen Band geht es nun ums Lesen. Mama Muh besucht mit dem Bauern und dessen Kindern die örtliche Bibliothek und darf sich sogar Bücher ausleihen. Ganz in der schwedischen Erzähltradition nimmt sie sich zuerst Pippi Langstrumpf vor und ist davon genauso hingerissen wie normale Kinder. Auch kindertypische Fehler werden ihr angedichtet, etwa dass sie Bibluthek statt Bibliothek sagt. Und wie immer kommt ihre Freundin, die Krähe herbei und beäugt argwöhnisch Mama Muhs neue Umtriebe. Zuerst macht sie die neue Betätigung schlecht, dann macht sie sich lustig und will sodann alles besser machen und übertreibt dabei wie immer maßlos. Natürlich muss die Krähe gleich selbst ein Buch schreiben, das natürlich bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse beinhalten wird: wieso wird die Milch weiß, wenn das Gras doch Grün ist? Und selbstverständlich soll am Ende der Nobelpreis dafür herausspringen. Die dann angewandten Messmethoden versagen prompt und die Krähe ist zutiefst überrascht, dass Mama Muh mehr als einen Magen hat. Am Ende sitzt Mama Muh auf dem Heuboden und kann wieder in Ruhe lesen. Die Komposition der Geschichte ist diesmal etwas künstlich, insbesondere der Schwenk vom schönen Thema Lesenlernen auf das Buch der Krähe ist zu grob und auch die Auflösung der Geschichte birgt diesmal kein kindgerechtes Thema, was schade ist. Die Zeichnungen sind wie immer kindgerecht und eine gesunde Mischung aus Statik, Dynamik, Witz und Information. Auf den großflächigen und meist doppelseitigen Bildern können sich auch schon ganz kleine Kinder optisch gut zurechtfinden und für die größeren ist wie immer eine Vielfalt an kleinen optischen Reizpunkten gesetzt, die sich wie ein roter Faden durch die Werke von Sven Nordqvist zieht. Insgesamt eine schöne Ergänzung der Mama Muh - Serie, wenngleich nicht das beste der Werke.

geschrieben am 28.09.2013 | 356 Wörter | 2034 Zeichen

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